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Hexen, Pfaffen, Zauberer - Glaube und Aberglaube in der Alten Stadt

3B-Glanzpunkte 2022

Leben und Alltag der Menschen im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren seit Jahrhunderten tief geprägt vom Christentum. Die Macht der Kirche wird dabei auch äußerlich sichtbar durch die alles überragenden Kirchtürme, denen sich die bürgerliche Bebauung gleichsam unterordnete. Gleichzeitig bleibt überall der Glaube an überirdische böse Mächte, an Teufel, Hexen und Zauberer ebenso präsent. Wie Gottes Hand so empfand man auch das Böse als allgegenwärtig. Dagegen musste man sich mit entsprechenden Mitteln und Maßnahmen schützen: Furchterregende Neidköpfe und an Fasaden gekritzelte Drudenfüße, im Dachstuhl angebrachte Brandbriefe und über der Stube eingemauerte Katzenmumien waren nichts Anderes als Beschörungen zur Abwehr von Unheil und Zauberei. Bei einem aufmerksamen Gang durch unsere alten Städte sehen wir noch heute an vielen  Häusern und Baudenkmälern Spuren dieses eigenartigen Nebeneinanders von Glauben und Aberglauben. Man muss sie nur zu lesen verstehen.

 

Öffentliche Führung

Sonntag, 27. März

Samstag, 02. Oktober

Start: 14 Uhr, Burgplatz

Dauer: 1,5 h

Kostenlos

 

Anmeldung erforderlich:

Touristinformation Bönnigheim, Tel.: 07143/273-151

Mit freundlicher Unterstützung der Historischen Gesellschaft Bönnigheim, des Geschichtsvereins Besigheim und des Geschichtsvereins Bietigheim-Bissingen.

 

Besuchen Sie auch die Führungen in den anderen 3B-Städten Besigheim und Bietigheim-Bissingen.