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Historische Spuren

Bönnigheim – schon von altsteinzeitlichen Jägern durchstreift, von Kelten besiedelt, von Römern beherrscht, von Alemannen und Franken erobert. 793 n. Chr. im Lorscher Codex erstmals schriftlich erwähnt, schenkte es die Nonne Hiltburg dem Reichskloster. Der Übernahme durch die Klöster Hirsau und Bebenhausen folgten die Habsburger, die dem Dorf 1284 Stadtrechte verliehen;
schließlich gehörte es dem Erzbistum Mainz.

 

Unter dessen Oberlehensherrschaft entstand um 1370 das Ganerbiat: Fast 400 Jahre lang hatten verschiedene Rittergeschlechter erblichen Besitz und teilten sich die Verwaltung der Wein- und Handelsstadt; die wichtigsten sogenannten Ganerben waren die Herren von Sachsenheim, Neipperg,  Liebenstein und Gemmingen, nach denen die Altstadtviertel noch heute benannt sind.

 

1750 war das Ganerbiat beendet, nachdem ganz Bönnigheim als Lehen an den Grafen von Stadion kam. Die Stadt war umgeben vom württembergischen Ausland; erst Herzog Karl Eugen konnte Bönnigheim 1785 kaufen. Die höchst interessanten historischen Zeugnisse sind noch heute sichtbar und erlebbar.

Folgen Sie dem roten Faden!

Entdecken Sie auf zwei Rundgängen durch Bönnigheim die historischen Spuren, innerhalb und außerhalb der Stadtmauer. Der „Rote Faden” und die Fußabdrücke leiten Sie durch die Altstadt.

Karte zu den Stadtrundgängen:

Stadtplan der Innenstadt für die Stadtrundgänge
Stadtplan der Innenstadt für die Stadtrundgänge

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