Teil 2 Wie für alle seine Premiumprodukte so auch für den „Winzerstolz Grauburgunder 2024“, den Tobias Schifferer erst das zweite Jahr im Programm hat, sind die Trauben deutlich ertragsreduziert und w
Wie für alle seine Premiumprodukte so auch für den „Winzerstolz Grauburgunder 2024“, den Tobias Schifferer erst das zweite Jahr im Programm hat, sind die Trauben deutlich ertragsreduziert und werden nach der Handlese abgebeert auf die Maische gelegt. Nach der Pressung und Angärung im Edelstahltank liegt der Wein zehn Monate in gebrauchten und in neuen Barriquefässern, wo der biologische Säureabbau stattfindet und dann, ohne filtriert werden zu müssen, abgefüllt wird.
Hier waren sich bei der Verkostung alle schnell einig, dass Tobias Schifferer ein exzellenter, frischer und eleganter trockener Grauburgunder gelungen ist. „ Ein Wein, mit dem wir gerne unser Angebot in der Vinothek erweitern werden.“, versprach der Vorsitzende Manfred Schmälzle.
Dank der beiden Vorstandsvorsitzenden an Tobias Schifferer
Im Anschluss konnten jeweils ein Basis-Lemberger und der Winzerstolz Lemberger, sowie die Basis-Rotweincuvée und die Winzerstolz-Rotweincuvée nacheinander verkostet werden, sodass nach eineinhalb Stunden feststand, das war wieder einmal ein sehr informatives und kurzweiliges Weinkolleg. Die Gäste waren sich einig, dass der Winzer Tobias Schifferer wirklich stolz auf seine Premiumlinie sein kann, was die Besucher mit lang anhaltendem Applaus auch zum Ausdruck brachten. Lobende Dankesworte fand Manfred Schmälzle und ein kleines Weinpräsent wurde von Ulrich Bauer für die wirklich gelungene Präsentation an Tobias Schifferer überreicht.
Teil 1 Sehr gut besucht war auch das zweite Weinkolleg der Freunde der Vinothek. Manfred Schmälzle hatte Tobias Schifferer gebeten den Gästen seine Serie „Winzerstolz“ zu präsentieren und über sein We
Sehr gut besucht war auch das zweite Weinkolleg der Freunde der Vinothek. Manfred Schmälzle hatte Tobias Schifferer gebeten den Gästen seine Serie „Winzerstolz“ zu präsentieren und über sein Weingut und seine Arbeitsweise zu berichten.
Noch immer ist Schifferer Winzer im Nebenerwerb und arbeitet an 4 Tagen in seinem gelernten Beruf als Weinbau-Techniker.
Gut besuchtes zweites Weinkolleg in der Vinothek
In sehr heiterer und lockerer Runde präsentierte er zuerst seinen trockenen Winzersekt aus der Premiumlinie seines Hauses. „Für diesen Winzerstolz-Sekt nehme ich den Spätburgunder, der als Blanc de Noir gekeltert wird. Besonders achte ich darauf, dass wir sehr früh mit der Spätburgunderlese beginnen, um die grünen, frischen Noten zu bekommen, damit der Zuckergehalt für die erste Gärung im Tank nicht zu hoch ist, weil ich den Alkoholgehalt niedrig halten möchte.“, erläuterte Schifferer seine Arbeitsphilosophie. Erst für die zweite Gärung in der Flasche werde nochmals Süß-Dosage und Hefe hinzugefügt. Die mit Kronkorken versehene, sechs Bar Druck aushaltende Sektflasche, lagert dann mindestens neun Monate im Rüttelpult, bis sie am Ende auf dem Kopf steht und der Hefepfropf im Flaschenhals angekommen ist. Erst beim Degorgieren, bei dem der Hals der Flasche kurz eingefroren wird, kann der Kronkorken entfernt werden, und der Hefepfropf schießt heraus. Dann wird mit Naturkorken verschlossen, der wegen des Drucks von einer Metall-Agraffe gehalten werden muss. Nach diesen für einige Besucher neuen Erkenntnissen konnten die Gäste einen frischen, fruchtbetonten Sekt genießen.