Die Mitglieder des Vereins, Ursula Körber und Rolf Teuteberg berichten bei der gut besuchten Veranstaltung von ihrer eindrucksvollen Reise nach Portugal, in die Region Porto.
Die Mitglieder des Vereins, Ursula Körber und Rolf Teuteberg berichten bei der gut besuchten Veranstaltung von ihrer eindrucksvollen Reise nach Portugal, in die Region Porto.
Gut besuchte Veranstaltung
Porto wird vom Fluss Douro in zwei Hälften geteilt, nördlich liegt Porto, südlich Vila Nova de Gaia. Zunächst zeigten sie die eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten der Stadt, die die traditionsreiche Geschichte Portugals widerspiegeln.
Vor mehr als 2000 Jahren brachten die Römer Wein nach Portugal und legten den Grundstein für die Weinkultur Portugals. Bereits im 13. Jahrhundert wurden die ersten Weingärten im Dourotal angelegt und der Vorgänger des Portweins, Vinho de Lamego, produziert.
Portwein ist ein süßer, kräftiger Likörwein, der ausschließlich aus dem Nordportugiesischen Douro-Tal stammt. Die Trauben dazu werden von Hand gelesen, sobald sie einen Zuckergehalt von 100-120° Öchsle aufweisen.
Zugelassen sind rund 48 Rebsorten, die auf kargen Schieferböden heranwachsen.
Das Geheimnis seiner Herstellung ist das sogenannte „Aufspriten“. Durch Zugabe von hochprozentigem, farblosem Traubenalkohol stirbt die Hefe ab und die Gärung wird vorzeitig gestoppt. Der unvergorene Zucker bleibt als Restsüße erhalten, wodurch der Portwein seinen hohen Alkoholgehalt von 19 bis 22 % vol. erhält.
Uschi Körber und Rolf Teuteberg berichten
Zum Auftakt servierten die beiden einen Portonic, einen White Port von Burmester, einem der traditionsreichsten Portweinhäuser Portugals, deren Familie deutsche Wurzeln hat.
Zu einer interessanten Fortbildungsmaßnahme trafen sich am 22. Mai die Vinothekare der „Freunde der Vinothek Bönnigheim e.V.“.Freu Dreisiebner von der LVWO in Weinsberg referierte über das komplexe Th
Zu einer interessanten Fortbildungsmaßnahme trafen sich am 22. Mai die Vinothekare der „Freunde der Vinothek Bönnigheim e.V.“.
Freu Dreisiebner von der LVWO in Weinsberg referierte über das komplexe Thema: Neues Weinbezeichnungsrecht. Themeninhalte waren, fachlich und beziehungsrechtlicher Hintergrund, Grundsatz des neuen Systems, aktuelle bzw. zukünftige Änderungen, sowie ein Etikettenbeispiel.
Ziel des neuen Bezeichnungsrechts soll eine stärkere Herkunftsprofilierung der Weine sein, weg vom Mostgewicht als hauptsächliches Qualitätsmerkmal.
Anhand übersichtlicher graphischer Darstellungen erklärte sie Herstellungs- und Ursprungsbezeichnung, sowie Bezeichnungsrechte verschiedener Lagen, Regionen oder Gemeinden.
Im weiteren Verlauf ging sie auf die neuen geographischen Namen und Abgrenzungen ein, bevor die von der EU zwingend notwendig vorgeschriebenen Angaben auf dem Etikett aufgezeigt wurden. Neu ist hier, ein QR-Code mit Informationen über Nährwert, Zutaten, Brennwert und Allergene.
Unter anhaltendem Applaus bedankte sich der Vorsitzende und überreichte ein Weinpräsent.
Ulrich Bauer (li.) und Manfred Schmälzle übergeben ein Weinpräsent