Die Stadt Bönnigheim hat das baufällige Gebäude in der Schmalen Gasse 18/20 zurückbauen lassen. Dabei musste das in die Bebauung integrierte, denkmalgeschützte und beeindruckende Stadtmauerstück erhal
Die Stadt Bönnigheim hat das baufällige Gebäude in der Schmalen Gasse 18/20 zurückbauen lassen. Dabei musste das in die Bebauung integrierte, denkmalgeschützte und beeindruckende Stadtmauerstück erhalten werden. Die fachgerechte Sanierung dieses historischen Bauwerks erfolgte durch die Firma Wolfsholz aus Leonberg.
Eine Besonderheit dieses Stadtmauerabschnitts ist der nahezu vollständig erhaltene Wehrgang, der die einstige Funktion der Befestigungsanlage eindrucksvoll veranschaulicht. Im Anschluss an die Sanierungsarbeiten wurde die neu entstandene Freifläche durch das Team des städtischen Bauhofs gestaltet. Die Fläche wurde eingeebnet, mit einer Granitkante eingefasst und mit einem Splittbelag versehen.
Mit der Neugestaltung ist im historischen Stadtkern ein attraktiver Ort entstanden, der wie ein Fenster in die Vergangenheit wirkt. Hier lassen sich sowohl die frühere Bedeutung der Stadtmauer für den Schutz der Stadt als auch der spätere Umgang mit der historischen Bausubstanz anschaulich nachvollziehen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 340.000 Euro. Seitens des Landes wurde hierfür ein Zuschuss in Höhe von etwa 23.000 Euro in Aussicht gestellt.
Saniert werden derzeit im Bereich Finken- und Meisenweg die Wasser- und Gasleitungen, Beleuchtung und der Straßenbelag. Die Bagger haben derzeit das Sagen wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist. In
Saniert werden derzeit im Bereich Finken- und Meisenweg die Wasser- und Gasleitungen, Beleuchtung und der Straßenbelag. Die Bagger haben derzeit das Sagen wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist. Insgesamt kostet die städtische Baumaßnahme rund 1,4 Millionen Euro.
Die Stadt Bönnigheim ist Mitglied der Besigheimer Wasserversorgungsgruppe. Die Mitglieder der Verbandsversammlung der Gruppe waren kürzlich auf Informationsfahrt zur Bodenseewasserversorgung, von der
Die Stadt Bönnigheim ist Mitglied der Besigheimer Wasserversorgungsgruppe. Die Mitglieder der Verbandsversammlung der Gruppe waren kürzlich auf Informationsfahrt zur Bodenseewasserversorgung, von der unsere Versorgungsgruppe teilweise ihr Trinkwasser bezieht. 1954 gegründet, bis heute ohne Unterbrechung geliefert: Die Bodensee-Wasserversorgung sorgt dafür, dass vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg qualitativ bestes Trinkwasser aus dem Bodensee erhalten. Um eine sichere Trinkwasserversorgung für die nächsten Jahrzehnte zu gewährleisten, wurde das Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ gestartet. Dieses Projekt wurde uns der Gruppe von Uwe Jauss von der Geschäftsleitung vorgestellt. Mit dem Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ will die Bodensee-Wasserversorgung dem steigenden Wasserbedarf im Verbandsgebiet, den Auswirkungen der Quaggamuschel auf die technischen Anlagen und den steigenden Anforderungen an die Versorgungssicherheit begegnen. Ebenso wurden uns die aktuellen Herausforderungen der Trinkwassergewinnung aus dem Bodensee aufgezeigt. Zu den geplanten Maßnahmen gehören neue Seewasserwerke (Pfaffental und Süßenmühle), Entnahmeleitungen und Aufbereitungstechnik (Ultrafiltration) sowie Erweiterungen der Druckleitungen und der Stromversorgung.
Was ist die Besigheimer Wasserversorgungsgruppe?
Am 29.11.1906 wurde der Zweckverband Besigheimer Wasserversorgungsgruppe von den Gemeinden Gemmrigheim, Hessigheim, Hohenstein, Hofen und Löchgau gegründet.
Der Verband erstellte die Wasserversorgungsanlagen samt Pumpwerk auf Markung Gemmrigheim, die Zuleitungen zu den Hochbehältern und die Hochbehälter. Das Wasserwerk wurde im Oktober 1907 in Betrieb genommen und im Juni 1908 offiziell eingeweiht. Im Jahr 1914 ist die Gemeinde Erligheim und im Jahr 1926 die Stadt Besigheim mit einem Teil ihrer Einwohner dem Verband als Mitglied beigetreten. Infolge des Auftretens von Mangan im bisherigen Wasservorkommen hat der Verband in den Jahren 1965 bis 1968 bei Unterriexingen ein neues Wasservorkommen erschlossen. Zuvor wurde im Jahr 1962 eine Vereinbarung mit der Gemeinde Unterriexingen abgeschlossen. In dieser Vereinbarung ist der Gemeinde Unterriexingen das Recht eingeräumt worden, dass sie jederzeit dem Verband beitreten kann. Die Stadt Markgröningen als Rechtsnachfolgerin der Gemeinde Unterriexingen ist mit Wirkung vom 01.01.1985 dem Verband beigetreten. Der Verband hat im Jahr 1962 mit der Stadt Großsachsenheim einen Wasserlieferungsvertrag abgeschlossen. Ferner wurden in den Jahren 1969 und 1970 Wasserlieferungsverträge mit der Stadt Bönnigheim und der Gemeinde Walheim abgeschlossen. Die Stadt Sachsenheim - früher Großsachsenheim - bezieht seit Inbetriebnahme des Wasserwerkes in Unterriexingen einen wesentlichen Teil ihres Wasserbedarfs vom Verband. Ihrem Wunsche entsprechend wurde die Stadt mit Inkrafttreten der vorherigen Satzung, also mit dem 01.01.1972 Mitglied des Verbandes. Die Gemeinde Hohenstein wurde mit Wirkung vom 01.01.1972 und die Gemeinde Hofen mit Wirkung vom 01.10.1972 in die Stadt Bönnigheim eingegliedert. Die Stadt Bönnigheim ist daher als Rechtsnachfolgerin dieser Gemeinden Mitglied des Verbandes.