Schon das Eingangszitat hat es in sich: „Wir leben in schizophrenen Zeiten. Wir halten die Demokratie für selbstverständlich und wählen Typen, die auf den Rechtsstaat ebenso pfeifen wie auf die Freihe
Talkin’ about a Revolution – das musikalische Statement der Young Chorporation
Schon das Eingangszitat hat es in sich: „Wir leben in schizophrenen Zeiten. Wir halten die Demokratie für selbstverständlich und wählen Typen, die auf den Rechtsstaat ebenso pfeifen wie auf die Freiheit. Wir wollen Wohlstand und beuten dafür unseren Planeten aus. Wir sind mit unseren Smartphones so gut informiert wie nie zuvor und nehmen gleichzeitig kaum wahr, was um uns herum passiert. Kurz: Wir sind intelligente Wesen, die erst allmählich bemerken, dass sie mitten in einer Revolution leben. Mal wieder.“
Darum geht es im neuen Projekt der Young Chorporation: um Revolutionen. Um Geschichte, die schon geschrieben ist und um Geschichten, die die Zukunft prägen werden. Um Umbrüche, die uns Menschen seit jeher begleiten. Um Ziele, Träume, Visionen. Um die Sehnsucht nach einem guten Leben. Nach Frieden.
Gut zwanzig Songs und einige nachdenkliche, aufwühlende, berührende Texte von Holger Gayer, Denise Munz und Ulrich Sander machen Talkin’ about a Revolution zu einem musikalischen Statement. Vom titelgebenden Tracy-Chapman-Song aus dem Jahr 1988 über Stücke von Pink und Maybebop bis zu prägenden Liedern aus der deutschen Geschichte reicht das Programm der Young Chorporation. Zudem geben die JUniCHORns, der Jugendchor des Gesangvereins Liederkranz, ihre Visitenkarte ab. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Florentin Birkert von einer kraftvollen Band, die das musikalische Fundament bildet.
Wer dabei sein möchte, sollte sich beeilen. Eintrittskarten für die beiden Aufführungen von Talkin’ about a Revolution am Samstag, 9. Mai und Sonntag, 10. Mai in der Schule auf dem Laiern in Kirchheim/Neckar können zum Preis von 15 Euro (für Schüler und Studierende 10 Euro) unter der E-Mail-Adresse karten@young-chorporation.de bestellt werden.
Der Liederkranz ist ausweislich seiner Gründung im Jahr 1852 nicht nur der älteste Verein Kirchheims, sondern auch einer der erfolgreichsten im Chorverband Heilbronn. Als einer von nur ganz wenigen Ge
Der Liederkranz ist ausweislich seiner Gründung im Jahr 1852 nicht nur der älteste Verein Kirchheims, sondern auch einer der erfolgreichsten im Chorverband Heilbronn. Als einer von nur ganz wenigen Gesangvereinen habe der Liederkranz sowohl einen Kinder- als auch einen Jugendchor in den eigenen Reihen, sagte der Vorsitzende Uwe Wallner bei der Generalversammlung am Freitag, 6. März. Dass sich der Jugendchor darüber hinaus einen neuen Namen gegeben hat – JUniCHORns heißt die Vereinigung künftig in einem Wortspiel aus Jugend, dem englischen Wort für Einhörner (Unicorns) und Chor – freute Wallner ebenso wie die Tatsache, dass er erstmals Vertreterinnen eines ganz neuen Chors begrüßen durfte.
Auf den Namen Voice Up haben die Sängerinnen und Sänger ihren gemischten Chor getauft. Seit Oktober 2025 besteht das Ensemble unter dem Dirigenten Yannik Hofmann. Geprobt wird jeden Montag um 20.00 Uhr im Sängerheim des Liederkranzes im Kultur- und Vereinszentrum Alte Schule.
Auch Vizebürgermeister Stephan Hennig lobte den Liederkranz als Institution in Kirchheim: „Ein Baum, der fast 175 Jahre lang gewachsen ist, muss gute Wurzeln haben. Wir sind sehr stolz, einen so alten und gleichzeitig so lebendigen Verein wie den Liederkranz in Kirchheim zu haben.“
Die Jubilare (v.li.) Klaus Liebchen, Hans Engelbrecht, Bernd Liebchen, Erich Lutz und Vorstand Uwe Wallner (Gerhard Mayer fehlt auf dem Bild)
Wie zum Beweis für diese These konnte der Liederkranzvorsitzende Uwe Wallner gleich fünf Mitglieder ehren: Klaus und Bernd Liebchen sowie Gerhard Mayer für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit, Hans Engelbrecht für 60 Jahre aktives Singen und Erich Lutz, der nach sagenhaften 52 Jahren seinen Sitz im Ausschuss des Vereins abgab. Zu seinem Nachfolger wurde Fritz Veigel ebenso einstimmig gewählt wie alle anderen Vereinsfunktionäre.