Im Rahmen des Sachunterrichtsthemas „Wald“ machten sich die dritten Klassen gemeinsam auf den Weg in den Wald. Nach einer knappen Stunde Fußmarsch erreichten die Klassen den Treffpunkt im Wald, wo ber
Im Rahmen des Sachunterrichtsthemas „Wald“ machten sich die dritten Klassen gemeinsam auf den Weg in den Wald.
Nach einer knappen Stunde Fußmarsch erreichten die Klassen den Treffpunkt im Wald, wo bereits zwei Förster warteten: Herr Theo Wöhr (Revierförster im Forstrevier Kirbachtal und zuständig für die Waldpädagogik im Stadtwald Bönnigheim) und Frau Lisa Irrgang (Trainee beim Fachbereich Wald).
In zwei Gruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler zunächst den Wald mit vielen spannenden Aufgaben. Sie suchten gut versteckte Tiere, lauschten aufmerksam den Geräuschen des Waldes und ertasteten mit verbundenen Augen Baumstämme, die später wiedergefunden werden mussten.
Besonders kreativ wurde es danach beim Bau von Vogelnestern aus Moos, Zweigen und Blättern. Kiefernzapfen dienten dabei als Eier. Während ein „Vogel-Elternteil“ Futter suchen musste, verteidigte das andere mutig das Nest gegen einen räuberischen Marder.
Zum Abschluss gestalteten die Kinder gemeinsam eine „Waldpizza“. Belegt wurde sie mit allem, was der Wald hergab: Blätter, Äste, Zapfen, Rinde und natürlich Moos. Für Belustigung sorgte dabei der Begriff „Moosarella“, den ein Kind passend erfand.
Die Kinder waren den ganzen Vormittag über begeistert, motiviert und mit großer Freude bei der Sache. Zum Abschied bedankten sie sich mit einem riesigen Applaus bei den Förstern, bevor einige Eltern die müden, aber glücklichen Waldforscher wieder zurück zur Schule brachten.
Für alle Beteiligten war es ein toller, lehr- und erlebnisreicher Vormittag, an den sich die Drittklässler sicher noch lange erinnern werden.