Das emotionale Roadmovie, mit Edgar Selge und Luna Wedler, erzählt feinfühlig und mit viel Wärme von Trauer, Lebensmut und einer schicksalhaften Freundschaft zwischen zwei völlig unterschiedlichen Men
Das emotionale Roadmovie, mit Edgar Selge und Luna Wedler, erzählt feinfühlig und mit viel Wärme von Trauer, Lebensmut und einer schicksalhaften Freundschaft zwischen zwei völlig unterschiedlichen Menschen, die sich auf eine gemeinsame Reise begeben.
Paula (Luna Wedler) durchlebt eine tiefe Trauerphase, nachdem ihr kleiner Bruder Tim in Triest im Meer ertrunken ist. Von Schuldgefühlen geplagt, scheint ihr Lebenswille erloschen. Als sie aber auf Helmut trifft, der die Urne seiner Ex-Frau nach Italien fahren will, sieht sie endlich wieder einen Hoffnungsschimmer: Nach Triest fahren, an den Strand, an dem ihr Bruder gestorben ist. Nur dort wird sie sich ihm endlich wieder nahe fühlen können. Während der abenteuerlichen Reise entwickelt sich mit Helmut eine unerwartete Freundschaft – und eine neue Lebensfreude erwacht.
Der Film wird am 9. Oktober 2026 im Paul-Gerhardt-Haus, Schulweg 8, 74354 Besigheim gezeigt. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Es werden Knabbereien und Getränke angeboten. Filmbeginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Spende für die Arbeit des Hospizdienstes. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Im Umgang mit Sterbenden etwas Sicherheit zu geben und Angst zu nehmen, war das Ansinnen von Anita Ereth und Hannelore Häring, Leiterinnen des jüngsten Letzten-Hilfe-Kurses in Kirchheim. Mit 13 Teilne
Im Umgang mit Sterbenden etwas Sicherheit zu geben und Angst zu nehmen, war das Ansinnen von Anita Ereth und Hannelore Häring, Leiterinnen des jüngsten Letzten-Hilfe-Kurses in Kirchheim. Mit 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begaben sich die Vorsitzende des Ambulanten Hospizdienstes Neckar-Stromberg und die Palliativ-Care-Fachkraft des Robert-Bosch-Krankenhauses einen Abend lang zu verschiedenen Möglichkeiten, Letzte Hilfe zu gewähren. Ziel sei es, Lebensqualität bis zuletzt zu erhalten und Leid zu lindern. Dafür stehe die Palliativversorgung mit ihren vielfältigen und individuellen Möglichkeiten zur Verfügung. Doch auch die nächsten Angehörigen könnten etwas tun: Durch regelmäßiges Befeuchten des Mundes beispielsweise verhindern, dass dieser austrockne. In ein Sprühfläschchen könne das Lieblingsgetränk gegeben werden oder ein Mundpflegestäbchen könne in dieses eingetaucht werden. Dies auszuprobieren, luden die Kursleiterinnen die Teilnehmer ein. Wichtig war auch die Information: Der Mensch stirbt nicht, weil er nicht isst und trinkt. Sondern er isst und trinkt nicht, weil er stirbt. In einem kurzen Film wurde deutlich, dass die Verweigerung von Nahrung und Flüssigkeit eine ganz normale Reaktion am Lebensende ist, die den Sterbeprozess sogar erleichtert. Es gebe Anzeichen, an denen Angehörige erkennen könnten, dass ein Mensch sich seinem Lebensende nähere. Manche Sterbende würden unruhig, andere wütend oder sie zeigten weniger Interesse an ihrer Umgebung, erklärten Ereth und Häring. Als guten Rat gaben sie mit, rechtzeitig in einer Patientenverfügung festzulegen, welche medizinische Versorgung man wünsche, falls man seinen Willen nicht mehr selbst äußern könne und in einer Vorsorgevollmacht zu bestimmen, wer in diesem Fall entscheiden solle. Mit all den Eindrücken machten sich die Kursbesucher ermutigt und auch nachdenklich auf den Heimweg.