Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, welche Vorteile ein Fernwärmeanschluss für das eigene Zuhause bietet.Neben Wärmepumpen ist Fernwärme für Hausbesitzende eine zukunftsfähige Alter
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, welche Vorteile ein Fernwärmeanschluss für das eigene Zuhause bietet.
Neben Wärmepumpen ist Fernwärme für Hausbesitzende eine zukunftsfähige Alternative zu Öl und Gas. Fernwärme kann eine komfortable Möglichkeit sein, Gebäude mit Wärme zu versorgen, ohne eine eigene Heizungsanlage betreiben zu müssen. Ein ,,Rundum-sorglos-Paket‘‘ mit vielen Vorteilen:
Mehr Platz in Heizungskeller oder Garten, da keine größeren Geräte untergebracht werden müssen und der Anschluss unterirdisch stattfindet
Keine Geräuschkulisse, vor allem in dicht besiedelten Gebieten
Kostspielige und zeitaufwendige Wartungsarbeiten entfallen
Keine Beschaffung und Lagerung von Brennstoffen
Keine Kosten für Schornsteinfeger, Reparaturen und andere Wartungsarbeiten
Um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben kümmert sich in der Regel der Versorger. Dazu zählt beispielsweise der steigende Anteil erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung.
Ob Ihr Gebäude in einem (zukünftigen) Wärmenetzgebiet liegt, können Sie bei Ihrer Stadt oder Kommune erfragen. Mithilfe der kommunalen Wärmeplanung (KWP) bereiten Städte und Gemeinden die strategische Herangehensweise an die Wärmewende vor. Dabei legen sie unter anderem fest, in welchen Gebieten ein Wärmenetz überhaupt infrage kommt. 22 der 39 Kommunen im Landkreis Ludwigsburg haben die kommunale Wärmeplanung bereits abgeschlossen. In allen anderen Kommunen herrscht spätestens bis zur gesetzlichen Frist Mitte 2028 Klarheit für die Bürgerschaft.
Ob das eigene Gebäude an ein Fernwärmenetz angeschlossen werden kann und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, erfahren Interessierte auch beim kostenfreien Online-Vortrag „Entspannt heizen mit Fernwärme – wie komme ich zum Anschluss?“. Am 7.10.2026 gibt es bei einem Experten der LEA von 20.15 bis 21.30 Uhr Antworten auf die wichtigsten Fragen. Die Anmeldung erfolgt unter www.lea-lb.de. Termine für kostenfreie, telefonische Einzelberatungen gibt es unter 07141/68893-0.
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, weshalb erneuerbare Energien langfristig vor steigenden Heizkosten schützen.Die „Bio-Treppe“ ist eine gesetzliche Vorgabe im Gebäudemodernisierun
Gasheizungen werden zukünftig immer teurer und Bio-Kraftstoffe sind ein knappes Gut
Die Energieagentur Kreis Ludwigsburg LEA e.V. erklärt, weshalb erneuerbare Energien langfristig vor steigenden Heizkosten schützen.
Die „Bio-Treppe“ ist eine gesetzliche Vorgabe im Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) und seit dem 29.7.2026 gültig. Hausbesitzende, die eine neue Gas- oder Ölheizung einbauen, werden darin verpflichtet, stufenweise einen immer höheren Anteil an klimafreundlichen „Bio-Brennstoffen“ wie Biomethan, Bio-Öl oder grünem Wasserstoff zu nutzen. Ab 2029 muss mit einem Bioanteil von 10 Prozent geheizt werden, 2040 sind es bereits 60 Prozent.
Damit ist der Einbau neuer Gas- oder Ölheizungen zwar erlaubt, bleibt aber unwirtschaftlich. Bio-Brennstoffe wie Biomethan oder grüner Wasserstoff sind extremknapp und wertvoll. Industrie, Flug- und Schwerlastverkehr benötigen sie dringend und sind bereit, hohe Preise dafür zu bezahlen. Landwirtschaftliche Flächen und andere Erzeugungsmöglichkeiten sind begrenzt und das Angebot kann kaum ausgeweitet werden. Daher wird prognostiziert, dass die Preise für die Pflicht-Beimischungen in den kommenden Jahren drastisch in die Höhe schießen werden. Schon heute sind Tarife mit 10 Prozent Biogas rund 25 Prozent teurer als reines Erdgas. Auch der fossile Gaspreis schießt diesen Winter durch das Weltgeschehen wieder in die Höhe.
Zu diesen ohnehin unvorhersehbaren Kosten gesellen sich steigende Gasnetzentgelte. Viele Hausbesitzende setzen schon jetzt auf Wärmepumpen und erzeugen einen Teil des benötigten Stroms direkt mithilfe einer PV-Anlage. Durch ihre selbstbestimmte Wärmeversorgung verlassen sie als Kundinnen und Kunden das Gasnetz, wodurch sich die Instandhaltungskosten auf immer weniger Schultern verteilen. Zusätzlich ist bei fossilen Brennstoffen die jährlich steigende CO2-Bepreisung einzuplanen.
Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist wirtschaftlich sinnvoll und wird aktuell noch immer gut gefördert. Im kostenlosen Online-Vortrag „Eigene Energiezukunft gestalten – Wärmepumpe, Dämmung, Solarenergie“ gibt es am 1.10.2026 von 20.15 bis 21.15 Uhr einen Rundumschlag zu den wichtigsten Themen rund um die Energiewende am eigenen Gebäude – inklusive Förderungen und Gesetzeslage. Perfekt für den Einstieg ins Thema. Anmeldungen erfolgen auf www.lea-lb.de.
Gasheizungen werden zukünftig immer teurer und Bio-Kraftstoffe sind ein knappes Gut.