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> Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 9. Juni 2026 folgende Themen beraten und beschlossen:

Aus dem Verwaltungsausschuss

Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 9. Juni 2026 folgende Themen beraten und beschlossen:

Einstimmig beschloss das Gremium beim Thema Kindertageseinrichtungen in Bönnigheim: Erhöhung der Elternbeiträge im Bereich U3 und Ü3; Information über die Platzauslastung im Bereich U3 und Ü3 im Kitajahr 2026/ 2027: Die Neuberechnung der Elternbeiträge auf Basis der Empfehlungen der Spitzenverbände wird zur Kenntnis genommen. Die Elternbeiträge werden wie in der Vorlage dargestellt zum 01.09.2026 und zum 01.09.2027 angepasst. Die beschlossenen Elternbeiträge werden bekannt gemacht und die Anlage II der Benutzungsordnung für Kindertageseinrichtungen der Stadt Bönnigheim aktualisiert. 

Stellvertretende Fachbereichsleiterin Birgit Papendorf betonte, die Anpassung der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen erfolge in regelmäßigen Abständen, wobei die Empfehlungen der kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände als Grundlage dienten. Für die Jahre 2026/2027 und 2027/2028 seien Erhöhungen von 4,5 Prozent beziehungsweise von 4 Prozent vorgesehen. Die geplanten Erhöhungen sollten den Kostendeckungsgrad verbessern, der derzeit bei etwa 10 Prozent liege, jedoch weiterhin deutlich unter der empfohlenen Marke von 20 Prozent bleibe. Die detaillierten Elternbeiträge wurden in der letzten Ausgabe des Amtsblattes veröffentlicht und können dort eingesehen werden. 

Bei der Platzvergabe und Anmeldesituation in den Kindertageseinrichtungen im Bereich der unter Dreijährigen sei die Kapazität durch eine Umstrukturierung von fünf auf vier Gruppen von 50 auf 44 Plätze reduziert worden, informierte Birgit Papendorf weiter. Trotz dieser Reduzierung könne jedem Kind ein Platz angeboten werden und es gebe keine Warteliste. Für Kinder über drei Jahren stünden 382 Plätze zur Verfügung, wobei durch die Wiederaufnahme der Regelbetreuung im Kindergarten Sankt Martin elf zusätzliche Plätze geschaffen worden seien. Die aktuelle Nachfrage liege bei 352 Anmeldungen, obwohl 394 Kinder in diesem Alter in der Gemeinde gemeldet seien. Dies sei auf interkommunale Kostenausgleiche und der Orientierung einiger Eltern an Einrichtungen außerhalb der Gemeinde zurückzuführen. Die Möglichkeit, eine fünfte Gruppe im Familienzentrum zu eröffnen werde weiterhin beobachtet, jedoch sei dies derzeit nicht notwendig.

Einstimmig beschloss das Gremium bei der Schulkindbetreuung an der Grundschule in Bönnigheim: Erhöhung der Elternbeiträge und Anpassung der Richtlinie inkl. ihrer Anlage für die Schulkindbetreuung an der Ganerbenschule Bönnigheim: Die Elternbeiträge werden wie dargestellt zum Schuljahr 2026/2027 und zum Schuljahr 2027/2028 erhöht. Die Richtlinie und die Anlage zur Richtlinie werden wie dargestellt angepasst.

Stellvertretende Fachbereichsleiterin Birgit Papendorf betonte, auch hier wende die Stadt die Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände an. Die geplanten Erhöhungen lägen bei einem Stundensatz von 3,50 Euro im Schuljahr 2026/27 und 3,64 Euro im Schuljahr 2027/28. Auch hierfür sowie für die Ferienbetreuung, die künftig in zwei Zeitblöcken angeboten wird, sind die beschlossenen Beiträge in der vorhergehenden Ausgabe des Amtsblattes nachzulesen.

Einstimmig beschloss das Gremium beim Thema Erweiterung Grundschule Erligheim-Hofen: Die Stadt Bönnigheim stimmt für die Planung in der ursprünglichen Entwurfsfassung vom 20. März 2026.

Demnach kämen auf die Stadt Mehrkosten von rund 120.000 Euro zu, sagte Bürgermeister Albrecht Dautel und betonte: Dies sei gut investiertes Geld, um eine langfristig gute Ausstattung der Grundschule zu gewährleisten. Somit wird die Erweiterung auch mit einem Untergeschoss ausgestattet. Dies hatte bereits der Erligheimer Gemeinderat so beschlossen.

Einstimmig beschloss das Gremium beim Jahresbericht der städtischen Musikschule Bönnigheim für das Musikschuljahr 2025/2026 und Erhöhung der Musikschulentgelte im Musikschuljahr 2026/2027: Die Musikschulentgelte werden wie dargestellt um fünf Prozent zum 1.10.2026 erhöht. Außerdem nahmen die Räte die Informationen zur Kenntnis. 

Stellvertretende Fachbereichsleiterin sagte, der Musikschulausschuss habe den Bericht und die Entgelterhöhung bereits am 19. Mai 2025 beraten. Insgesamt verzeichne die Musikschule im Jahr 2025 481 Schülerinnen und Schüler, davon 278 aus Bönnigheim, 111 aus Erligheim und 92 aus Kirchheim. Der Nettoressourcenbedarf der Musikschule belaufe sich im Jahr 2025 auf 305.000 Euro, was einem Abmangel von 659 Euro pro Schülerin und Schüler entspreche. Die Aufteilung der ungedeckten Kosten zeige, dass Bönnigheim etwa 183.000 Euro, Kirchheim 73.000 Euro und Erligheim 60.000 Euro tragen. Die Beitragskalkulation der Musikschule basiere auf der Empfehlung von Firma Allevo aus dem Jahr 2021. Demnach solle der Abmangel 300.000 Euro nicht überschreiten. Um diese Obergrenze einzuhalten, rege der Musikschulausschuss eine Entgelterhöhung um fünf Prozent zum 1. Oktober 2026 an. 

Einstimmig beschloss das Gremium bei der Änderung der Marktordnung: Der Gemeinderat stimmt dem Satzungsentwurf zu und beschließt ihn als Satzung.

Fachbereichsleiterin Alexandra Kindler informierte, auch die Marktgebühren würden im Zuge der Haushaltskonsolidierung neu festgesetzt. Hierfür sei die Marktordnung zu ändern.

Die vollständigen Unterlagen zur Sitzung können auf www.boennigheim.de im Ratsinformationssystem unter der Sitzung am 9. Juni 2026 abgerufen werden.

Artikelübersicht
  • Der Verwaltungsausschuss hat in seiner Sitzung am 9. Juni 2026 folgende Themen beraten und beschlossen: