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> Baufortschritt im Schulzentrum - Aus dem Rohbau formen sich nach und nach Räume für Mensa, Bibliothek und Schule

Aus dem Rathaus (Bönnigheim)

Baufortschritt im Schulzentrum - Aus dem Rohbau formen sich nach und nach Räume für Mensa, Bibliothek und Schule

Der Trockenbauer arbeitet zwischen Metallständern, Gipskartonplatten und Werkzeugkisten. Mit routinierten Handgriffen bringt er die bauliche Erweiterung von Bau II im Schulzentrum in großen Schritten weiter voran. Bürgermeister Albrecht Dautel und der Fachbereichsleiter Bauen und Planen, Peter Knoll, haben die Mitglieder des Gemeinderats kürzlich zur Begehung eingeladen, damit sie sich - den aktuellen Stand selbst vor Augen - informieren konnten. Im Anschluss stand im Sitzungssaal des Rathauses die Begutachtung der Muster für die Innenausstattung auf dem Plan. So kann diese demnächst ausgeschrieben werden, während auf der Baustelle der Innenausbau mit Trockenbau, Elektrik, Heizungsbau, Lüftungsbau und Sanitärinstallation weiterläuft. 

Im Erdgeschoss zeichnet sich der großzügige Bereich der Mensa mit Ausgabetheke, Spülküche, Fluren, Sanitärbereichen und verschiedenen Lagerbereichen ab. Architektin Irene Bidlingmaier vom Büro herrmann + bosch aus Stuttgart stellt dem Gemeinderat die Überlegungen zur Innenausstattung vor. Die Mensa soll mit Stühlen in verschiedenen Farben in mehrere Bereiche gegliedert werden und den Schülern zur leichten Orientierung dienen. Weitere Sitzelemente sollen dem Raum klare Struktur geben und die Mensa auch für die älteren Schüler attraktiv machen. Die helle Holzdecke mit der feinen Rillenstruktur ist bereits fertig. Gut erkennbar sind hier auch schon die Aufzugs- und Lüftungsschächte sowie die Eingangsbereiche für Mensa und Schule auf der Südseite des Gebäudes.

Im ersten Obergeschoss wird die Bibliothek mit einem Nebenraum für kleinere Veranstaltungen oder Gruppenarbeit entstehen. Außerdem ist daneben ein Handarbeitsraum für die Realschule sowie ein gesonderter Raum für die Schulsozialarbeit konzipiert. Die Architektin erläutert den Grundriss der Bibliothek. Nach dem Eingangsbereich auf der Westseite seien Arbeitsplätze mit Stromanschluss, Internet und Arbeitstischlampen für Bibliotheksbesucher geplant. Eventuell auch nochmal an der Fensterfront auf der Nordseite im Verlauf eines großzügigen und gemütlichen Sitzbereichs. Der Raum sei für maximale Flexibilität ausgelegt, erklärt die Architektin. Diese setze entsprechendes Mobiliar mit zeitgemäßen Buch- und Zeitschriftenregalen voraus, die auch Präsentationsflächen bieten. In der Mitte des Raumes solle die Servicetheke platziert werden, es gebe die Bereiche Belletristik für Erwachsene und für Kinder, den Sachbuchbereich, die Zeitschriftenecke Platz für weitere Medien. Da die Bücherei als dritter Ort mit hoher Aufenthaltsqualität einladend gestaltet werden solle, empfehle sie ein harmonisches Gesamtkonzept für die Regale und weitere Ausstattung.

Im zweiten Obergeschoss indes, sind die Klassenzimmer vorerst nur zu erahnen. Die Gemeinderäte balancieren auf der 20 Zentimeter hohen Bodenunterkonstruktion aus Holz durch die künftigen Schulräume. Überall riecht es nach Holzwerkstatt. Im Außenbereich, so erklärt Peter Knoll, müsse an einigen Stellen neues Pflaster verlegt werden. Außerdem seien auch Pflanzbeete und eine Fassadenbegrünung vorgesehen. Die Räte kommentieren wie sie sich den Grünstreifen auf der Nordseite direkt am Gebäude vorstellen.

© Stadtverwaltung
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