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> Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März 2026 folgende Themen beraten und beschlossen:

Aus dem Gemeinderat

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März 2026 folgende Themen beraten und beschlossen:

Bürgermeister Albrecht Dautel gab folgenden Beschluss aus nichtöffentlicher Sitzung des Gremiums bekannt: Am 30.1.2026 den Rückkauf eines Bauplatzes mit drei Flurstücken im Wohnbaugebiet Schlossfeld II Süd. 

Einstimmig beschloss das Gremium bei der Auftragsvergabe der Sanierung von Kanal-, Gas- und Wasserleitungen, Straßen- und Tiefbau sowie Straßenbeleuchtung im Wohngebiet „Barrwiesen“ – 1. Bauabschnitt im Finken- und Meisenweg: Die Firma Osmanaj GmbH wird mit den Tiefbau-, Rohrlege- und Straßenbauarbeiten zu brutto 985.872,07 Euro beauftragt. Die HNVG wird mit der Lieferung des Gas- und Wasserleitungsmaterials zu

brutto 105.550,93 Euro beauftragt. Somit ist der Weg für die geplante Sanierung der Wasser- und Gasleitungen, von Beleuchtung und Straßenbelag nun frei.

Einstimmig beschloss das Gremium bei der Gemeinschaftsverpflegung – Ausschreibung der Verpflegungsleistung nach VgV für die Schul- und Kitaverpflegung in Bönnigheim und Erligheim: Der Gemeinderat stimmt der Leistungsbeschreibung für die Ausschreibung der Verpflegungsleistung nach VgV für die Schul- und Kitaverpflegung in Bönnigheim und Erligheim – unter dem Vorbehalt noch notwendiger redaktioneller Änderungen – zu.

Damit die neue Mensa, die derzeit in Bau II im Bönnigheimer Schulzentrum möglichst wirtschaftlich und zugleich mit qualitativ hochwertiger Gemeinschaftsverpflegung betrieben werden kann, wurde ein Gesamtverpflegungskonzept erstellt. Die Ausschreibung für den Betrieb ist in drei Lose aufgeteilt. Los 1 beinhaltet die Bewirtschaftung der Mensa in Bönnigheim sowie die Belieferung der städtischen Kitas in Bönnigheim. Los 2 regelt die Belieferung der Außenstellen in Erligheim. Die Zusammenarbeit erfordert noch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinde Erligheim und dem Schulverband Erligheim-Hofen.

Los 3 beinhaltet den Kioskbetrieb. Der Mensabetrieb und die Belieferung der Außenstellen sollen zum 1. Januar 2027 starten, beziehungsweise wenn der Bau II und die Mensa fertiggestellt sind. Die Leistungserbringung soll für den Ausschreibungszeitraum soll zunächst vom 1. Januar 2027 bis zum 31. August 2028 erfolgen. Der Vertrag kann zweimal bis zum 31. August 2030 verlängert werden. Danach ist eine erneute Ausschreibung für einen Anschlusszeitraum von zwei bis vier Jahren vorgesehen. Mit Inbetriebnahme wird den Kindern ausgewogene Ernährung ohne Gentechnik angeboten. Täglich stehen zwei Menüs zur Auswahl. Ein Mal in der Woche gibt es Fisch, ebenso Fleisch. An den anderen Tagen soll es vegetarisches oder auch veganes Essen geben mit zehn Prozent Bioanteil. Allergene und Zusatzstoffe werden ausgewiesen. Die Menüs werden viermal im Jahr nach Aktionswochen und auch gemäß des Saisonkalenders zusammengestellt. Alle sechs Wochen soll der Speiseplan rollieren. Die Ausschreibung der Gemeinschaftsverpflegung ist in dieser Ausgabe gesondert veröffentlicht.

Beim Thema Sanierung und Modernisierung Rathaus, Vorplanungsvarianten nahm das Gremium die Vorstellung der Vorplanungsvarianten samt Kostenschätzungen zur Kenntnis.

Weiterhin beschloss das Gremium bei 16 Jastimmen und einer Neinstimme mehrheitlich: Zur weiteren Beratung wird der Tagesordnungspunkt erneut in einer der nächsten Sitzungen des Gremiums besprochen und weitere Varianten zum Vorgehen werden aufgezeigt. Bürgermeister Albrecht Dautel betonte, die Verwaltung rechne für das rund 7,1 Millionen Euro teure Vorhaben mit Zuschüssen aus dem Landessanierungsprogramm und aus den Förderprogrammen der KfW in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Voraussetzung sei jedoch, dass die Anträge rechtzeitig gestellt würden. Die Planer hatten zuvor das Sanierungskonzept in zwei Varianten vorgelegt. Demnach könne der beengte Sitzungssaal um 1,5 Meter nach Norden erweitert werden. Im Süden könnte der erforderliche Aufzug für barrierefreien Zugang außen ans Gebäude angebaut – und dort auch gleich ein Technikschacht angebracht - werden. In der ersten Variante ist den Aufzug innen im Foyer vorgesehen. Zudem könnte im Süden der Bereich des Bürgerbüros bis zur Überdachung erweitert werden. Eine Aufstockung des Gebäudes sei wegen der begrenzten Tragfähigkeit keine Option, legten die Planer dar. Die Sanierung auf einen zeitgemäßen technischen Standard werde rund 3 Millionen Euro der Gesamtkosten einnehmen. Diese beinhalte die Modernisierung der über 50 Jahre alten Elektrik, digitale Versorgung, Lüftung, Kühlung, Notstromaggregat sowie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Geplant werden muss auch die Interimsunterbringung des laufenden Verwaltungsbetriebs während der Bauzeit. 

Der Rat beschloss bei der Grundsatzentscheidung zur Vergabe von städtischen Baulandflächen (Wohn- und Gewerbegrundstücke) im Erbbaurecht, Vermarktung und Vergaberichtlinien der Baulandflächen im Schlossfeld II Süd mehrheitlich wie folgt:

Mit 14 Jastimmen, 2 Neinstimmen und 1 Enthaltung: Der Gemeinderat beschließt die Wohnbaugrundstücke für EFH/DHH im Baugebiet Schlossfeld II Süd zukünftig im Erbbaurecht zu vergeben. 

Mit 15 Jastimmen, 1 Neinstimme und 1 Enthaltung: Der Gemeinderat beschließt die wesentlichen Vertragsinhalte des Wohnerbbaurechts. 

Mit 15 Jastimmen und 2 Neinstimmen: Der Gemeinderat stimmt dem beschriebenen Vermarktungsumfang im Baugebiet Schlossfeld II Süd zu. 

Mit 15 Jastimmen, 1 Neinstimme und 1 Enthaltung: Der Gemeinderat stimmt dem Vergabeverfahren (Losverfahren) zu. 

Mit 15 Jastimmen, 1 Neinstimme und 1 Enthaltung: Die 2019 festgelegten Grundstückspreise des Baugebietes Schlossfeld II Süd werden beibehalten. 

Mit 10 Jastimmen, 4 Neinstimmen und 1 Enthaltung: Die Bauplätze im Gewerbegebiet Lauffener Feld III werden in Zukunft ebenfalls im Erbbaurecht vergeben.

Einhellig nahm das Gremium beim Thema Mineralfreibad Bönnigheim den Bericht über die Freibadsaison 2025 und den Ausblick auf 2026 zur Kenntnis und beschloss die Entgeltanpassung ab der Saison 2026. Demnach erhöhen sich die Eintrittspreise in der anstehenden Badesaison um fünf Prozent. Die vollständige Preisliste ist in dieser Ausgabe unter der Rubrik Stadtwerke veröffentlicht und kann dort eingesehen werden.

Fachbereichsleiter German Thüry gewährte einen Rückblick auf die Freibadsaison 2025 und betonte, sie sei mit einem besonderen Ereignis bereits am 30. April gestartet. Damals wurde die neue Wärmepumpe in Kombination mit der Photovoltaikanlage feierlich eingeweiht. Alle Spenderinnen und Spender, die das Freibad bei der Finanzierung der PV-Anlage finanziell unterstützt haben sowie die Inhaberinnen und Inhaber einer Saisonkarte waren herzlich eingeladen und durften bereits einen Tag vor dem regulären Start beim traditionellen „Anschwimmen“ dabei sein. Die Veranstaltung bot nicht nur einen gelungenen Auftakt in die neue Badesaison, sondern auch spannende Einblicke in die technischen Neuerungen und ihren positiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Am 1. Mai startete der reguläre Badebetrieb mit frühsommerlichem Wetter positiv. Bereits im Mai hießen die Stadtwerke 11.273 Gäste willkommen, 8.517 Besucher mehr als im Vorjahr. Der Monat Juni übertraf mit 37.762 Gästen nochmal den Vormonat deutlich mit einem Plus von 19.627 Besucherinnen und Besuchern im Vergleich zu 2024. Leider zeigten sich die Sommermonate Juli, August und September eher wechselhaft und wetterbedingt weniger beständig. Entsprechend blieben auch die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurück: 

• Juli: 19.444 Gäste (Vorjahr: 32.649)

• August: 27.323 Gäste (Vorjahr: 35.798)

• September: 3.486 Gäste (Vorjahr: 9.633)

Am Ende der Saison hatten die Stadtwerke insgesamt 99.288 Besucherinnen und Besucher im Mineralfreibad begrüßt – nahezu identisch mit dem Vorjahreswert von 98.971 Gästen. German Thüry sagte, er hoffe, dass die Besucher in der neuen Saison – wie in früheren Jahren – wieder die 100.000-Gästemarke knacken. Dank der zuverlässigen Unterstützung der Firma Bäderlife in der Bäderaufsicht habe man den Badebetrieb 2025 ohne Schließtage aufrechterhalten können. Die Ermittlung der Besucherherkunft habe ergeben, dass der Anteil an Bönnigheimer Besuchern in der Badesaison 2025 bei ca. 34 Prozent lag. Positiv sei daher festzuhalten, dass das Mineralfreibad über die Ortsgrenzen hinaus große Anziehungskraft habe. Die auswärtigen Besucher tragen mit ihren Eintrittsentgelten maßgeblich zur Begrenzung des Abmangels bei. Hierfür gebühre allen Besuchern ein herzlicher Dank.

Einstimmig beschloss das Gremium bei der Feststellung des Jahresabschlusses der Stadtwerke Bönnigheim für das Wirtschaftsjahr 2022: Der Jahresabschluss, das Jahresergebnis und die Verwendung des Jahresfehlbetrags werden festgestellt. Der Ausgleich des Jahresfehlbetrags des Mineralfreibads wird beschlossen. Die Betriebsleitung wird entlastet.

Einstimmig beschloss der Rat bei der Satzung über die Verlängerung der Veränderungssperre für das Gebiet des künftigen Bebauungsplans „Ortskern Hofen, 1. Änderung“: Der Gemeinderat beschließt die als Anlage beigefügte Satzung über die Verlängerung der Veränderungssperre für das Gebiet des künftigen Bebauungsplans „Ortskern Hofen, 1. Änderung“.

Die vollständigen Unterlagen zur Sitzung können auf ww.boennigheim.de im Ratsinformationssystem bei der Sitzung des 26. März 2026 abgerufen werden.

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