Aus dem Gemeinderat
Sitzungsbericht der Gemeinderatssitzung vom 26.3.2026.
Bekanntgabe nicht öffentlicher Beschlüsse
In der Sitzung des Gemeinderats am 26.2.2026 wurde der Abschluss des neuen Jagdpachtvertrags für den Zeitraum 1.4.2026 bis 31.3.2025 beschlossen.
Verkehrsschau – Aktueller Bericht/„Zebrastreifen“ – Sachstand
Mit Vertretern des Landratsamts Ludwigsburg wurden verschiedene verkehrstechnisch problematische Stellen im Gemeindegebiet begutachtet und mögliche Lösungsmöglichkeiten erörtert.
Folgende zu prüfende verkehrsrechtliche Punkte wurden seitens der Gemeinde Erligheim angemeldet:
- Erschwerte Ausfahrt von Lieferverkehr eines Betriebsgeländes aufgrund parkender Fahrzeuge in der Johannes-Bieg-Straße 21.
- Erschwerte Durchfahrt des Schwerlastverkehrs aufgrund der Fahrbahnbreite im Kreuzungsbereich der Johannes-Bieg-Straße durch parkende Fahrzeuge.
- Störende Geräuschentwicklung durch Rückfahrwarner beim Rangieren von Elektrofahrzeugen an der E-Ladesäule der Firma Deer, verursacht durch gegenüber parkende Fahrzeuge.
- Schwierige Parksituation auf der kompletten Länge der Mauerackerstraße und im Kreuzungsbereich zur Südstraße.
- Gefährliche Situation im Einmündungsbereich der Bönnigheimer Straße in die Flurstraße.
- Gefährliche Situation im Einmündungsbereich der Bönnigheimer Straße in den Cleebronner Weg.
- Prüfung Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h in der Bönnigheimer Straße. Die Fortschreibung der Lärmaktionsplanung läuft parallel.
- Gefährliche Situation durch parkende Fahrzeuge im Einmündungsbereich der Freudentaler Straße in die Südstraße und der davorliegenden Ausfahrt in der Freudentaler Straße.
- Schwierige Parksituation im Lerchenbergweg auf Höhe des Physiotherapeutischen Gesundheitszentrums durch Kunden.
- Prüfung von verkehrsberuhigenden Maßnahmen am Spielplatz und im Straßenbereich „Im Hofener Feld“ des Wohnbaugebiets „Aichert Nord“.
Zudem wurde beschlossen, die Planungen für „Zebrastreifen“ aus dem Aktionsprogramm „Sichere Straßenquerung“ wiederaufzunehmen, auch im Hinblick auf einen sicheren Schulweg.
Über die Ergebnisse wird im Nachrichtenblatt und auf der Homepage berichtet, sobald das Protokoll des Landratsamts LB, Verkehrsbehörde vorliegt.
Betriebsführung Straßenbeleuchtung ab 1.1.2027: Vergabe
Die Betriebsführung über die rund 600 Straßenleuchten im Gemeindegebiet erfolgt ab 1.1.2027 durch die Netze-BW. Durch den neuen Vertrag können Kosten eingespart werden, zudem wird ein schnelleres Störungsmanagement erwartet. Von den Netze-BW wird auch eine Onlineplattform bereitgestellt, bei der auch die Einwohner die Möglichkeit haben, Störungen bei Straßenleuchten zu melden.
Sanierung und Nutzungsänderung Altes Rathaus – Sachstandsbericht
Das Alte Rathaus wird derzeit im Rahmen des Landessanierungsprogramms „Ortskern III“ saniert, zudem werden zwei Wohnungen im Obergeschoss geschaffen.
Nach Abstrahlen des Fachwerks hat sich gezeigt, dass das Schadensbild umfangreicher ist als ursprünglich ermittelt. Die Schäden am Fachwerk wurden erläutert.
Die Sanierung wird im Jahr 2027 abgeschlossen werden, es wird derzeit mit Mehrkosten in Höhe von 150.000 € gegenüber der Kostenberechnung aus dem Jahr 2023 gerechnet. Die Mehrkosten sind aber im Rahmen des Landessanierungsprogramms förderfähig.
Kanalsanierungen in geschlossener Bauweise 2026 – Vergabe
Im Rahmen des Sanierungskonzepts für die örtliche Kanalisation erfolgte durch die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen im Auftrag der Gemeinde eine Ausschreibung, wobei das Ergebnis erfreulicherweise 21,4 % unter der Kostenberechnung lag. Die Arbeiten werden in geschlossener Bauweise ausgeführt, im Zeitraum April bis Ende Oktober. Der Auftrag ging an die Firma Geiger aus Wendlingen am Neckar zum Angebotspreis von 121.328 €.
Neukalkulation Friedhofs- und Bestattungsgebühren/Änderung der Friedhofssatzung
Die bisherige Kalkulation der Friedhofs- und Bestattungsgebühren stammt aus dem Jahr 2017. Daher wurde eine neue Kalkulation erstellt. Im Hinblick auf die schwierige finanzielle Lage der Gemeinde wurde beschlossen, dass der Gesamtkostendeckungsgrad bei 80 % liegen soll. Der Durchschnitt der letzten Jahre lag bei etwa 70 %. Dies hat zur Folge, dass sich die Gebühren für die Grabnutzungen erhöhen. Entsprechend wurde das Gebührenverzeichnis als Teil der Friedhofssatzung geändert.
- Sitzungsbericht der Gemeinderatssitzung vom 26.3.2026.



