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Ambulanter Hospizdienst Neckar-Stromberg e.V.

Rückblick auf die Mitgliederversammlung

Zur ersten Mitgliederversammlung seit der Vereinsgründung des Ambulanten Hospizdienstes Neckar-Stromberg strömten zahlreiche Mitglieder in den Saal der katholischen Kirchengemeinde in Bönnigheim. Durch den Abend führte der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Dr. Marc Müller. Vorsitzende Anita Ereth erinnerte an die Vereinsgründung am 11. November 2024 in der Alten Kelter Erligheim, brachte die Vereinsstrukturen mit sieben beratenden Vorstandsmitgliedern und weiteren Vereinsbeteiligten mit ihren Ämtern in Erinnerung.  In zehn Kommunen bietet der Verein rund 60.000 Einwohnern und neun Pflegeheimen mit einem Team von 23 Ehrenamtlichen seine Dienste an. Dank zahlreicher Spenden, die Schatzmeisterin Birgit Strenger darlegte, konnte der Start im ersten Jahr bewältigt werden. Anita betonte, noch habe der Dienst keine Refinanzierung erhalten und bleibe weiterhin auf Spenden angewiesen. Bei Besuchen und Gesprächen in allen Kommunen wurde ein hilfreiches Netzwerk für die ehrenamtliche Sterbebegleitung aufgebaut. Zu tun gibt es weiterhin viel, umso mehr freute sich Anita Ereth über die Ernennung zum „Verein des Jahres 2026“ in Gemmrigheim.

Koordinatorin Julia Mattick berichtete von 27 abgeschlossenen Begleitungen im Vorjahr – davon 14 im Pflegeheim, 13 im häuslichen Bereich. Sie nahm mit zum Rückblick auf abwechslungsreiche und gut besuchte Veranstaltungen, Kurse, Beteiligung an Messen sowie auf ihre engagierte Netzwerkarbeit – auch mit Pflegeheimen und Pflegediensten. Sie berichtete von Erstgesprächen, interner Gruppenarbeit der Ehrenamtlichen, von Kooperationsvereinbarungen, vom neuen Qualifizierungskurs, der im Sommer beginnt. Die Anmeldung ist freigegeben.

Im weiteren Verlauf entlasteten die Anwesenden einstimmig alle Beteiligten – samt Vorstand – in ihren Ämtern. Schriftführer Hubert Kleinert stellte sein Amt zur Verfügung. Die Anwesenden wählten Ines Franzke einstimmig als Nachfolgerin.