Die Stadt Bönnigheim hat zum 01.01.2020 auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen umgestellt. Zentrales Kernstück im Umstellungsprozess ist dabei die Erstellung einer Eröffnungsbilanz, die
Die Stadt Bönnigheim hat zum 01.01.2020 auf das neue kommunale Haushalts- und Rechnungswesen umgestellt. Zentrales Kernstück im Umstellungsprozess ist dabei die Erstellung einer Eröffnungsbilanz, die erstmals vollumfänglich das gesamte Vermögen der Stadt darstellt. Aufgrund des Artikels 13 Abs. 5 S. 2 des Gesetzes zur Reform des Gemeindehaushaltsrechtes und der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg in der Fassung vom 24. Juli 2000. Zuletzt geändert durch das Gesetz vom 21. Mai 2019 hat der Gemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung vom 26.06.2026 die Eröffnungsbilanz der Stadt Bönnigheim zum 01.01.2020 wie folgt festgestellt.
Aktivseite
in Euro
Passivseite
in Euro
1
Vermögen
92.339.392
1
Eigenkapital
-70.405.094
1.1
Immaterielle Vermögensgegenstände
66.698
1.1
Basiskapital
-70.405.094
1.2
Sachvermögen
77.796.650
2
Sonderposten
-17.758.124
1.2.1
Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Recht
10.475.931
2.1
für Investitionszuweisungen
-11.172.425
1.2.2
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
32.987.436
2.2
für Investitionsbeiträge
-6.444.072
1.2.3
Infrastrukturvermögen
30.343.345
2.3
für Sonstiges
-141.626
1.2.5
Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler
41.519
3
Rückstellungen
-324.664
1.2.6
Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge
1.370.629
3.4
Gebührenüberschussrückstellungen
-320.359
1.2.7
Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.376.231
3.7
Sonstige Rückstellungen
-4.305
1.2.9
Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau
1.201.559
4
Verbindlichkeiten
-3.159.954
1.3
Finanzvermögen
14.476.044
4.2
Verbindlichkeiten aus Kreditaufnahmen
-2.903.942
1.3.2
Sonstige Beteiligungen und Kapitaleinlagen in Zweckverbänden,
3.453.431
4.4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen
-88.183
Stiftungen oder anderen kommunalen
Zusammenschlüssen
4.6
Sonstige Verbindlichkeiten
-167.829
1.3.3
Sondervermögen
900.000
5
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
-735.305
1.3.4
Ausleihungen
450
1.3.5
Wertpapiere
3.000.000
1.3.6
Öffentlich-rechtliche Forderungen, Forderungen aus Transferleistungen
353.716
1.3.7
Privatrechtliche Forderungen
645.805
1.3.8
Liquide Mittel
6.122.642
2
Abgrenzungsposten
43.749
2.1
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
39.018
2.2
Sonderposten für gleistete Investitionszuschüsse
4.731
Bilanzsumme
92.383.141
Bilanzsumme
-92.383.141
Die Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2020 ist zusammen mit dem Anhang gemäß § 95 b Absatz 2 der Gemeindeordnung in der Zeit vom 13.07.2026 bis zum 21.07.2026 je einschließlich im Rathaus der Stadt Bönnigheim öffentlich ausgelegt.
Einladung zu Begegnung und Gespräch in der BüchereiWir nehmen uns Zeit, um uns am Herzen liegende Themen und Begriffe durch all das zu erschließen, was wir dazu aus unserem Wissen und Verständnis selb
Einladung zu Begegnung und Gespräch in der Bücherei
Wir nehmen uns Zeit, um uns am Herzen liegende Themen und Begriffe durch all das zu erschließen, was wir dazu aus unserem Wissen und Verständnis selbst beitragen können.
Wir geben uns nicht mit bloßer Meinungsäußerung zufrieden, verharren nicht in Meinungsstreit und Gegensätzen, sondern erweitern unseren Horizont gemeinsam im Gespräch.
Es gelten vier Grundsätze für die Teilnahme (ab 14 Jahren möglich):
Es gibt keine weltanschaulichen, politischen und religiösen Teilnahmebedingungen
Jeder hört anderen zu und kann selbst, ohne unterbrochen zu werden, ausreden
Niemand wird wegen freimütiger Äußerungen ausgeschlossen oder geschmäht
Respektvolle Kenntnisnahme und sachlicher persönlicher Beitrag bzw. Gegendarstellung und Widerspruch bestimmen das Gespräch
Letzter Termin vor der Sommerpause: Donnerstag, 16.7.2026, 18.00 bis 20.00 Uhr
Sommerfest am Dienstag, 28. Juli 2026 um 16.00 Uhr im Christoph-Weiß-Haus.Wir laden Sie herzlich zu einem fröhlichen und musikalischen Nachmittag mit Axel Bayer ein! Freuen Sie sich auf ein abwechslun
Sommerfest am Dienstag, 28. Juli 2026 um 16.00 Uhr im Christoph-Weiß-Haus.
Wir laden Sie herzlich zu einem fröhlichen und musikalischen Nachmittag mit Axel Bayer ein! Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit gemeinsamem Singen von Schlager- und Volksliedern.
Lassen Sie uns zusammen eine angenehme Zeit verbringen, lachen, singen, leckeres Essen und Trinken und die gute Stimmung genießen.
Ab ca. 17.00 Uhr Leckeres vom Grill und Salate.
Ende gegen 18.00 Uhr.
Anmeldeschluss 21. Juli 2026
Bitte melden Sie sich unbedingt an, damit wir ausreichend Grillgut besorgen können!
HIER LINIE
Anmeldung Sommerfest
Name: HIER LINIE
Unterschrift: HIER LINIE
Wichtig: Falls Sie kurzfristig nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte telefonisch bei Patrizia Mecheels (0160/95133700), Diakonin Sibylle Zimmer (07143/841588) oder Andrea Fritz (07143/8955415) ab.
Am Donnerstag, 16.7.2026, lädt die Freizeitgruppe des Gemmrigheimer Albvereins zu ihrer Juliwanderung ein. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr bei der Festhalle am Wörth in Gemmrigheim, von wo es mit Fahrgemei
Am Donnerstag, 16.7.2026, lädt die Freizeitgruppe des Gemmrigheimer Albvereins zu ihrer Juliwanderung ein. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr bei der Festhalle am Wörth in Gemmrigheim, von wo es mit Fahrgemeinschaften nach Bönnigheim zum Parkplatz an der Stadtmauer am Schloss (kostenlos) geht. Die Zufahrt erfolgt über die Burgstraße. Abmarsch zu der ca. 9,5 km langen Wanderung ist am Café/ Restaurant Hüftgold um 9.00 Uhr. Kurzwanderer (ca. 7,5 km) können um 9.30 Uhr am Parkplatz der Rainwaldhalle in der Neubergstraße in Bönnigheim-Hofen zwischen der Halle und dem Kinderspielplatz auf die Wandergruppe warten, von da aus ist der Rundweg meist schattig. Gegen 13.00 Uhr werden die Teilnehmer im Hüftgold die Wanderung bei einem gemütlichem Beisammensein (wer möchte) bei schönem Ambiente, leckeren Speisen, Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.
Sonnenschutz, Getränke, gutes Schuhwerk und Wanderstöcke werden empfohlen.
Unsere Aktiven waren wieder sehr erfolgreich unterwegs:Reitturnier in Möglingen: 2.Platz im Reiter-WB Schritt-Trab für Annika Hoffmann mit Fuerstentanz 4.Platz im A-Springen für Michaela Adelhelm mi
Unsere Aktiven waren wieder sehr erfolgreich unterwegs:
Reitturnier in Möglingen:
2.Platz im Reiter-WB Schritt-Trab für Annika Hoffmann mit Fuerstentanz
4.Platz im A-Springen für Michaela Adelhelm mit Nando
3.Platz im 2-Phasen-Springen Klasse A für Michaela Adelhelm mit Nando
6.Platz im A-Springen für Lisa Heidinger mit Campina
4.Platz im A-Springen für Michaela Adelhelm mit Nando
Reitturnier in Öhringen:
3.Platz im L-Springen
für Michaela Adelhelm mit A Kind of Magic
Groß war das Interesse, von einem Fachmann in Sachen Jagd und Hege bislang unbekannte Einblicke in die Tierwelt am Baggersee zu bekommen. Denn die Unabhängigen hatten zum Bürgerdialog eingeladen, der
Groß war das Interesse, von einem Fachmann in Sachen Jagd und Hege bislang unbekannte Einblicke in die Tierwelt am Baggersee zu bekommen. Denn die Unabhängigen hatten zum Bürgerdialog eingeladen, der an einem sonnigen und windigen Samstag im Juni stattgefunden hat. Fast vierzig Interessierte waren gekommen, Kirchheimer und auswärtige Gäste. Markus Beck, der Kirchheimer Jagdpächter, seit 35 Jahren im Besitz seines Jagdscheines, nahm die Teilnehmer auf eine Exkursion in die heimische Tierwelt mit und erläuterte nebenher noch seine Aufgaben als Jagdpächter. Er spannte einen Bogen beginnend bei den Nilgänsen und Graugänsen, streifte kurz den Kormoran und beendete seinen Vortrag mit dem Biber und den Krähen. Sein Augenmerk galt den invasiven Tierarten am See und warum sie sich seit Jahren zu einer Plage entwickelt haben.
Bürgerdialog am 13.6.2026
Markus Beck berichtete von den Nilgänsen, die eine invasive Art sind und deshalb bejagt werden müssen. Da sie territoriale Tiere sind, verjagen sie Enten und gehen auch auf Schwäne los. Sie koten deren Nester ein und töten auch Enten. Die Graugänse kommen seit 6 Jahren vor allem im Winter an den Baggersee, und zwar für ein paar Monate. Sie sind eine invasive Art, halten Rast am See, der seit Jahren nicht mehr zufriert, sie fressen sich am frisch gewachsenen Winterweizen satt und fliegen dann weiter in den Süden.
Der Kormoran ist seit vielen Jahren als invasive Art am Kirchheimer Baggersee verrufen. Er wird deshalb auch als große Plage angesehen, weil er die Fische aus dem See frisst, nebenbei Enten und Gänse vertreibt und nicht nach dem Jagdgesetz bejagt werden darf. Es gibt eine Kormoranverordnung, die ziemlich kompliziert ist.
Der Biber ist ein einheimisches Tier, das unter Naturschutz steht. Biber bauen Dämme, verändern den Lauf von Gewässern und richten deshalb auch große Schäden an. Sie bohren in bestehenden Dämmen Gänge, sodass der Damm seine eigentliche Funktion nicht mehr erfüllt, weil er löchrig wird.
Die Krähen sind deshalb am See präsent, weil sie in den Gebäuden des gegenüberliegenden GKN einen Schlafplatz haben und sich dort sehr wohlfühlen. Am See gibt es gemischte Schwärme mit bis zu 1000 Tieren. Bedeutsam sind vor allem die Junggesellen, sie schwanken zwischen 300 und 500 Tieren. Sie machen sich über die Winterfrucht auf den umliegenden Feldern her und töten die Bodengelege von Bodenbrütern. Die natürlichen Feinde von Krähen, die Habichte, sind jedoch in der Minderzahl. Der Kampf gegen die Krähen sieht Markus Beck als einen „Kampf gegen Windmühlen“, weil vom GKN keine nachhaltigen und wirksamen Maßnahmen unternommen worden sind zum Vergrätzen der Tiere.
In seinem Vortrag benannte Markus Beck einige Ursachen für die große Präsenz invasiver Arten, nämlich den Klimawandel, das Einschleusen von exotischen Tieren und die Flurbereinigungsmaßnahmen. Die Flurbereinigung ist 1972 ausgelaufen, kleine Äcker wurden zusammengelegt, große Äcker entstanden, die Hecken wurden abgeholzt. Es entstand ein schachbrettartiges Muster an Feldern, die von den Landwirten optimal genutzt werden konnten, aber auch massenweise Krähen angezogen haben. Heute wird versucht, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, es entstehen Ackerrandstreifen und zusätzlich Biotope, auch über die Gemarkungsgrenzen hinweg. Markus Beck erläuterte den Anwesenden, dass eine Vernetzung zwischen Landwirten, Jägern, Gemeinden und den Umweltverbänden wie NABU nötig ist. Bei der interessanten Diskussion machten die Teilnehmer den Vorschlag, dass die Gemeinden Kirchheim, Bönnigheim und Erligheim gemeinsame Biotope ausweisen sollen und es weitere Gespräche geben soll.
Bürgerdialog am 13.6.2026
Zum Thema Hege berichtete Markus Beck von der Kitzrettung, das heißt der Sichtung und Rettung von Jungtieren in Wiesen mithilfe von Drohnen. Seine Vorgehensweise ist, dass er engmaschig mit den Landwirten zusammenarbeitet, er schickt eine Drohne mit einer Wärmebildkamera morgens um vier Uhr auf das zu mähende Feld. Die Drohne lokalisiert den warmen Körper des jungen Rehkitzes, es wird vorsichtig geborgen und der Landwirt kann dann die Wiese abmähen. Danach wird das Rehkitz an seinen Platz zurück im Feld gebracht, ohne dass es den menschlichen Geruch angenommen hat. Markus Beck lobte die sehr gute Zusammenarbeit von Kirchheimer Jagdpächtern, der Gemeinde und den Landwirten. Ein großes Problem sieht Markus Beck in den verbuschenden Steillagen und stellte die Frage an die Teilnehmer, wie mit diesen Habitaten zukünftig umgegangen werden soll. Es wurde eine interessante Idee vorgetragen, eine abschließende Antwort zu diesem doch oft emotional geführten Thema gab es am See nicht. Im Verlauf des Bürgerdialogs berichteten die Teilnehmer über ihre eigenen Erfahrungen mit Wildtieren, unter anderem über Nutrias in Gärten, die Enten am Mühlbach und die Probleme mit den Tauben im Ortskern. Ein Teilnehmer erwähnte, dass die Schwarzmundgrundel und das Rotauge, die beide Fische sind, vom Aussterben bedroht sind. Mit dem Satz von Jagdpächter Markus Beck: „Wir wollen keine Tierart ausrotten, wir sorgen dafür, dass sie nicht überhandnehmen“ endete der Bürgerdialog. Es ist eine realistische Einschätzung der invasiven Arten am See, aber manchmal ist es auch ein Kampf gegen Windmühlen.
Bei leckeren Getränken und Butterbrezeln ließen die Unabhängigen und die Gäste den Bürgerdialog ausklingen. Der nächste Bürgerdialog der Unabhängigen für 2027 ist in Planung.
Zu unserem monatlichen Spieleabend sind Menschen aller Altersklassen, die Gesellschaftsspiele mögen, herzlich eingeladen. Je nach Zusammensetzung und Größe der Gruppe werden spontan passende Spiele au
Zu unserem monatlichen Spieleabend sind Menschen aller Altersklassen, die Gesellschaftsspiele mögen, herzlich eingeladen. Je nach Zusammensetzung und Größe der Gruppe werden spontan passende Spiele ausgewählt, diese (falls notwendig) kurz erklärt und gemeinsam gespielt.
Es können gerne Lieblingsspiele mitgebracht oder Vorschläge gemacht werden. Der nächste Spieleabend (und gleichzeitig letzte vor den Sommerferien) findet am Freitag, 17.7.2026 statt und beginnt um 18.00 Uhr.