Den Abschluss bildete der Besuch des Bewässerungssees mit der Pumpstation. Dort erläuterte Meik Sartorius die Funktionsweise der Tropfbewässerung und der Frostberegnung. Diese schützt die empfindliche
Den Abschluss bildete der Besuch des Bewässerungssees mit der Pumpstation. Dort erläuterte Meik Sartorius die Funktionsweise der Tropfbewässerung und der Frostberegnung. Diese schützt die empfindlichen Apfelblüten in frostigen Nächten und sichert damit den späteren Ertrag. In einer Frostnacht werden für einen Hektar Obstfläche rund 35 Kubikmeter Wasser pro Stunde benötigt.
Nach der Rückkehr zur Lagerhalle klang der informative Teil bei Speis und Trank in geselliger Runde aus.
OGV-Vorsitzender Peter Allmendinger bedankte sich bei Meik und Frank Sartorius für die interessante Führung und die offenen Einblicke in die tägliche Arbeit eines modernen Obstbaubetriebs. Als Zeichen des Dankes überreichte er den Gastgebern einen Geschenkkorb mit heimischen Produkten.
Mit 70 Teilnehmern hat der OGV das Apfelland Sartorius besucht. Meik Sartorius erläuterte uns in seiner Halle als Erstes wie die Äpfel sofort nach der Ernte in das Kühlhaus gelangen und bei einer Temp
Mit 70 Teilnehmern hat der OGV das Apfelland Sartorius besucht. Meik Sartorius erläuterte uns in seiner Halle als Erstes wie die Äpfel sofort nach der Ernte in das Kühlhaus gelangen und bei einer Temperatur von 1-2 Grad Celsius eingelagert werden. Die Äpfel, die für den Verkauf vorbereitet werden, durchlaufen die Sortieranlage. Hier werden sie in einem speziellen Waschvorgang gewaschen und der Größe nach sortiert. Nach den Erläuterungen ging es mit zwei Fahrzeugen zu den entsprechenden Apfelplantagen. Vor Ort erläuterte uns Meik Sartorius die Funktion und den Nutzen der Hagelnetze. Zum einen dienen sie bei Gewittern zum Schutz vor Hagelkörner, die die Früchte beschädigen und damit unverkäuflich machen würden. Zum anderen reduzieren sie jetzt bei der derzeitigen immensen Sonneneinstrahlung das Sonnenlicht um ca. 15% und verhindern den Sonnenbrand an den Äpfeln. Weiterhin ging er auf die Bewässerung der Apfelanlage ein, sie geschieht durch Tröpfchenbewässerung. Dadurch kann sehr viel Wasser gespart werden, das Wasser gelangt somit direkt an die Wurzeln. Versorgt wird die Bewässerung von einem angelegten Wasserreservoir.
An den Bäumen konnten wir den dichten Besatz der Bäume bestaunen, die zum Teil nochmals ausgedünnt werden, um eine gute Qualität zu erreichen. Die ersten reifen Sorten sind Colina und Piros.