Anfang Mai organisierte der Hospizdienst Neckar-Stromberg für die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter ein Seminar zum Thema wertschätzende Kommunikation. Dafür hatte Koordinatorin Julia
Anfang Mai organisierte der Hospizdienst Neckar-Stromberg für die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter ein Seminar zum Thema wertschätzende Kommunikation. Dafür hatte Koordinatorin Julia Mattick Referentin Aloisia Brenner eingeladen. Die Krankenschwester, sowie Paar- und Familientherapeutin lehrte an zwei Tagen wie man beispielsweise Mitleid von Mitgefühl unterscheidet, wie wohltuend es sein kann zu loben oder ein Lob anzunehmen, was Ich-Botschaften sind, was sogenannte Reizwörter sein können, wie man empathisch im Gespräch ist und vieles mehr aus ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung.
Frei nach Paul Watzlawik: Man kann nicht nicht kommunizieren.
Die Ehrenamtlichen tauschten sich in Kleingruppen über Erfahrungen in Sterbebegleitungen und auch das eigene Empfinden aus. Es war ein gelungenes und kurzweiliges Seminar mit Gelegenheit zur Reflexion, voneinander zu lernen und einem wertschätzenden Miteinander.
Wenn Sie Fragen zur Begleitung eines schwerstkranken oder sterbenden Menschen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Koordinatorin Julia Mattick, Telefon 0152/03604067
Viele schwerkranke Menschen wünschen sich, die letzte Lebenszeit zu Hause verbringen zu können, im Kreis ihrer Familie, im vertrauten Umfeld. Genau hier setzt die Spezialisierte Ambulante Palliativver
Viele schwerkranke Menschen wünschen sich, die letzte Lebenszeit zu Hause verbringen zu können, im Kreis ihrer Familie, im vertrauten Umfeld. Genau hier setzt die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung an, die sogenannte SAPV. Dieses Angebot richtet sich an Patienten im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung. Es geht nicht mehr um Heilung, sondern darum, belastende Symptome wie starke Schmerzen, Übelkeit oder Atemnot zu lindern. Die Begleitung des Palliative-Care-Teams soll ungewollte Krankenhausaufenthalte vermeiden. Der Hospizdienst Neckar-Stromberg arbeitet eng mit dem SAPV-Team des Landkreises Ludwigsburg zusammen. Das Team besteht aus erfahrenen Ärzten und Pflegekräften, die eine spezielle Weiterbildung in der Palliativversorgung haben. Der Hausarzt kann im Bedarfsfall Kontakt mit dem Team in Ludwigsburg aufnehmen. Die bisherige Versorgung durch den Hausarzt bzw. den Pflegedienst bleibt bestehen. Die Finanzierung der spezialisierten Palliativversorgung wird von den Krankenkassen übernommen und ist somit für Patienten kostenlos. Weitere Infos finden Sie unter sapv@rkh.-gesundheit.de.
Alle Fragen zur Palliativversorgung und Hospizbegleitung beantwortet auch Julia Mattick, Koordinatorin des Hospizdienstes Neckar-Stromberg unter Telefon 0152/03604067. Rufen Sie uns gerne an.