Bönnigheim unterm Hakenkreuz

Drittes Reich und Zweiter Weltkrieg

Bis in die kleinsten Städte wirkte sich die Nazi-Diktatur aus. Wenn es auch zunächst nach der Weltwirtschaftskrise aufwärts ging, zeigten die Nazis bald ihr wahres Gesicht. Der unliebsame Bürgermeister wurde abgesetzt und ein linientreuer übernahm seinen Posten. Der Gemeinderat durfte nur noch zustimmen. Vereine wurden aufgelöst und alle Organisationen gleichgeschaltet. Das Dritte Reich endete in einer Katastrophe. Als es dann zum Zweiten Weltkrieg kam, wurden viele Bönnigheimer Opfer. Da der Bürgermeister am Kriegsende die Verteidigung Bönnigheims befohlen hatte, beschloss die französische Artillerie die Stadt. 13 Einwohner kamen ums Leben, etwa 50 Gebäude brannten ab. Die Führung besucht Orte, die mit den Ereignissen in Verbindung stehen.

 

Öffentliche Führung:

Sonntag, 3. November

Start: 14 Uhr, Burgplatz

Dauer 1 h

Pro Person 3,- €