Der Bürgermeistermord in Bönnigheim

Bürgermeistermord

Der Mordfall Johann Heinrich Rieber 1835

Württembergs spektakulärster historischer Mordfall geschah nur einige Schritte von diesem Denkmal entfernt. Kurz vor der Haustür des Kavaliersbaus wurde Bönnigheims Stadtschultheiß Johann Heinrich Rieber 1835 angeschossen.

Er starb zwei Tage später. Zur Aufklärung dieses Falles hat erstmalig in der Geschichte der Kriminalistik ein Ermittler forensische Ballistik verwendet. Dieses Verfahren ermöglicht auf Basis von Streifen an einer Kugel, eine Waffee als Tatwaffe zu identifizieren oder auszuschließen. Bönnigheims Ermittler, der Oberamtsrichter Eduard Hammer, konnte erfolgreich eine Verdachtswaffe durch dieses Verfahren ausschließen. Bisher galt der Franzose Alexandré Lacassagne als Erfinder der forensischen Ballistik. Der Rieber-Mordfall geschah aber 50 Jahre früher und versetzt somit den Geburtsort der forensischen Ballistik nach Bönnigheim. Der Oberamtsrichter konnte den Mordfall Rieber aber nicht aufklären.

Der Mörder, der an der südöstlichen Ecke der Vinothek stand, als er Reiber hinterrücks anschoss, floh in die USA. Dort schrieb er Geschichte. Er kämpfte 1847 in einer deutschen Kompanie im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und war der erste Soldat, der bei der Verteidigung von Robert E. Lees Stellung fiel. Lee schreib einen Brief über den Mörder, ohne von dessen Hintergrund in Württemberg zu wissen. Lee wurde später einer der berühmtesten Generäle der US-Geschichte.

Bönnigheims Mordfall sprengte auch einige Rekorde des 19. Jahrhunderts: Er war der einzige bekannte deutsche Mordfall, der in Amerika aufgeklärt wurde und er besaß mit 37 Jahren die längste Zeitspanne zwischen Mord und Aufklärung.

Ein weiterer Auswanderer aus Bönnigheim namens August Friedrich Rupp klärte den Fall 1972 in Washington, D.C. auf. Ein Förster fand daraufhin archiviertes Material im damaligen Forstamt im Schloss, das die amerikanische Lösung untermauerte. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn rollte die Ermittlungen neu auf stellte dann den Mordfall auf Grund des Fundes im Schloss als aufgeklärt ein.

Die ehemalige US-amerikanische Staatsanwältin Ann Marie Ackermann, die jetzt in Bönnigheim wohnt, hat ein Buch über diesen Mordfall verfasst. "Death of an Assassin: The German Murderer Who Dies Defending Robert E. Lee" ist 2017 in der Kent State University Press erschienen.

Dieses Denkmal besteht aus den noch erhalten gebliebenen Resten des Grabsteins des Mordopfers. Der Stein war nach dem 2. Weltkrieg vom Friedhof entfernt worden und wurde erst vor einigen Jahren wieder entdeckt.

 

 

 

 

Bönnigheims Meuchelmörder Gottlob Rüb und seine Verbindung zum amerikanischen Bürgerkriegshelden Robert E. Lee Ann

Ann Marie Ackermann

 

Tatort Bönnigheim 1835

 

Irgendwo im Schatten der Bönnigheimer Innenstadt versteckte sich am Abend des 21. Oktober 1835 ein Mann mit einem Jagdgewehr. Seine beabsichtigte Beute war allerdings weder Reh noch Hase. Er wollte ein viel anspruchsvolleres Ziel treffen: Bönnigheims Stadtschultheiß habe ihm schlechten Leumund bescheinigt und sollte dafür mit seinem Leben bezahlen.

Das vorgesehene Opfer speiste gerade allein im Gasthaus „Waldhorn“ neben dem alten Rathaus am Marktplatz. Der Stadtschultheiß hatte den Nachmittag auf einer Beerdigung verbracht, war todmüde und er schlief, so die Wirtin, für eine Stunde am Tisch ein. Kurz vor 21.45 Uhr stand er auf und zündete seine Laterne an. Er wollte nach Hause zum Kavaliersbau gehen. Auf der Hauptstraße bemerkte er niemanden, wie er später sagte [1].

Damals befand sich ein Tor zwischen der jetzigen Vinothek und dem Schlosshofzaun. Durch eine Tür in diesem Tor erreichte man den Hof des Kavaliersbaues. Kurz nachdem der Schultheiß durch die Tür getreten war, nahm der Mann mit dem Gewehr seine Position hinter dem Tor ein. Die Höhe eines von einer Bleikugel verursachten Lochs im Tor, das die Ermittler später fanden, wies darauf hin, dass der Meuchelmörder sich auf ein Knie niederließ. Der Täter zielte durch die offene Tür auf den Rücken des Amtsmannes. Nur drei bis vier Schritte vor seiner Haustür wurde der Stadtschultheiß von hinten mit Vogelschrot und Rehposten[1] verwundet. Er starb zwei Tage später [1,2].

Die Ermordung des Bönnigheimer Stadtschultheißen Johann Heinrich Rieber gehört zu den spektakulärsten Kriminalfällen der württembergischen Geschichte. Drei Faktoren machen diesen Fall einzigartig: 1. Er konnte erst 37 Jahre später aufgeklärt werden, 2. Er wurde nicht in Württemberg, sondern in Washington, D.C. gelöst, und 3. Der Mann, der ihn aufklärte, war weder Polizist noch Ermittler, sondern ein Bönnigheimer, den die Bönnigheimer Gerüchteküche einst selbst verdächtigt hatte. Der Kriminalfall ist darüber hinaus von internationaler Bedeutung: Der Mörder war der erste Infanterist, der unter dem Kommando von Robert E. Lee, dem späteren amerikanischen Bürgerkriegshelden, fiel.


[1] Obwohl normalerweise eine Flinte verwendet wird, um Schrot und Posten zu schießen, kam der Ermittler zum Schluss, dass ein Gewehr die Tatwaffe war [1]. Möglicherweise benutzte er „Gewehr“ als Sammelbegriff für alle Schusswaffen mit langem Lauf.

 

Stadtschultheiß Johann Heinrich Rieber

 

Bönnigheims bekanntestes Mordopfer erblickte im Jahr 1794 in Bönnigheim als Sohn des Beamten Karl Friedrich Rieber und der Christine Sara Rieber, geb. Kachel das Licht der Welt. Nachdem er im Alter von 15 Jahren Vollwaise geworden war, übernahm Bönnigheims Oberamtmann Sandberger seine Pflege. Bei Sandberger machte Rieber eine Lehre als Skribent, dann arbeitete er als Beamter in anderen Städten. Im Jahre 1823 setzte man den 29-jährigen Skribenten zum Stadtschultheiß in Bönnigheim ein. Die Zeitumstände zu Beginn seiner Amtszeit waren schwierig: Probleme mit ruhestörenden Jugendlichen und allgemeine Respektlosigkeit herrschten vor. Rieber und das Oberamt vermehrten und erhöhten zunächst die Kontrollen und Bestrafungen. Ab 1834 verfuhr der Schultheiß mit einer präventiveren Maßnahme: Zusammen mit Pfarrer Christoph Ulrich Hahn und anderen Bönnigheimern begründete er eine Knaben-Erziehungs-Anstalt und investierte darin 900 Gulden aus seinem eigenen Vermögen – die Hälfte des Wertes seiner Wohnung [1,2,3,4,5].

Mit dem Auslösen des Gewehrabzuges kamen alle Leistungen Riebers im Oktober 1835 an ihr Ende.

Rieber erkannte nicht sofort, dass er verwundet war. Er hörte den Schuss und drehte sich schnell um, um den Freveltäter zu erkennen. Einige Momente später, als er die Schmerzen spürte, fing er an, um Hilfe zu rufen. Den Schuss und Riebers Hilfeschreie hörte der Stadtarzt Dr. Nellmann, der auch im Kavaliersbau wohnte, und er gab Rieber die erste medizinische Versorgung. Nellmann stufte den Fall sofort als kritisch ein. Zehn Kugeln waren in Riebers Rücken und Oberarm eingedrungen, und eine hatte den ganzen Körper durchbohrt: Eine Austrittswunde befand sich 2 Zoll (5,73 cm) unter der rechten Brustwarze. Trotz aller Bemühungen Dr. Nellmanns und des Oberamtschirurgen und -arztes starb Rieber zwei Tage später. In einer Vernehmung am Tag vor seinem Tod bezeugte der Stadtschultheiß, er habe den Täter nicht gesehen, es habe aber so geklungen, als habe dieser an der [südöstlichen] Ecke der jetzigen Vinothek gestanden. Einen festen Verdacht äußerte Rieber aber nicht [1,6].

Stadtschultheiß Rieber starb unverheiratet und kinderlos.[1] Sein einziger Vollbruder, Pfarrer Ludwig („Luis“) Benedikt Rieber aus Hausen an der Zaber, beerbte ihn und verwendete einen Teil des brüderlichen Vermögens, um Wohltätigkeitsarbeit in Bönnigheim zu unterstützen. Er stiftete der Stadt 50 Gulden. Die Zinsen daraus sollten „an Unbemittelte des Orts ausgeteilt werden“ [3,5,7].

[1] Es gibt Angaben, dass ein „Stadtschultheißensohn“, Heinrich Rieber, Schüler an der Erziehungsanstalt war, z.B. Josef Kurz, et al. [4] S. 297 und Karl Seeger (1980). Christoph Ulrich Hahn, Ganerbenblätter 3:44-64, S. 49. Der Schüler Karl Heinrich Paul Rieber war nicht der Sohn des Stadtschultheißen, sondern sein Neffe, der Sohn seines älteren Halbbruders Karl Friedrich Rieber. Familienregister der ev. Kirche in Bönnigheim (FR I 380a). Laut dem Familienregister (FR I 381a) und der Ermittlungsakte [1] starb Stadtschultheiß Rieber kinderlos.

 

Die Ermittlungen 1835 - 1836

 

Oberamtsrichter Eduard Hammer ermittelte den Mordfall mit Hilfe der von ihm vereidigten Stadträte Georg Adam Michael Voelter und Gottfried Zipperlen. Sie fanden etliche Bönnigheimer, die den Schuss gehört hatten, aber nur zwei Augenzeugen, die den Täter bei der Flucht über die Schlossergasse beobachteten. Einer konnte dessen Kleidung und Größe beschreiben. Der Täter habe einen Überrock und eine „Stilpkappe“ getragen und sei einen halben Kopf größer als der aussagende Zeuge gewesen, der 5 Schuh 8 Zoll (166 cm) maß. Keiner der beiden Zeugen hatte aber dessen Gesicht gesehen [1,6].

 

Hammer konnte Riebers Vermutung, von wo aus der Täter feuerte, bestätigen. An der Ecke der jetzigen Vinothek fand er Bleikugeln und einen Pfropfen – Wattierung, um Schießpulver vom Schrot zu trennen und um die Ladung im Gewehrlauf festzuhalten. Die Autopsie ergab noch einen wichtigen Hinweis: Das Gewicht einer Bleikugel, die in Riebers Oberarmknochen eingebettet war, entsprach Rehposten (großes Schrot für die Rehjagd). Voelters und Zipperlens Ermittlung ergab, dass kein Geschäft in Bönnigheim dieses Kaliber Posten verkaufte. Demnach hatte der Täter seine Munition außerhalb Bönnigheims gekauft [1].

 

Während Hammer ermittelte, sah Bönnigheims Stadtverwaltung nicht untätig zu. Sie trug mit einer Belohnung bei und bot 200 Gulden für die Information an, die „zur Entdeckung des schändlichen Frevels“ bzw. „Entdeckung des Meuschel Mörders des … Stadtschultheißen Rieber“ führte und zusätzlich 50 bis100 Gulden für eine „wahrscheinliche Spur“. Niemand konnte damals Anspruch auf die Belohnung erheben. Der Täter blieb bis 1872 unbekannt [1].

Oberamtsrichter Hammer wandte sich im November an die Presse mit einem Aufruf im Heilbronner Intelligenz-Blatt:

 

Besigheim. (Spähebrief.) Der Stadtschultheiß Rieber in Bönnigheim wurde am Mittwoch den 21ten Oktober d.J. des Abends zwischen 9¾ und 10 Uhr, als er, mit einer Laterne versehen, nach Haus zu gehen im Begriffe war, 3-4 Schritte vor dem Eingang in seine Wohnung durch einen Schuss in den Rücken mit Posten und Schroten schwer verwundet und starb an den Folgen der Verletzung nach dem Verlaufe von 30 Stunden.

Die unterzeichnete Stelle richtet an die Behörden und Privaten den Aufruf, zu Entdeckung des Urhebers dieses Verbrechens kräftig mitzuwirken, um so dringender, als die Tat nach ihren äußeren Erscheinungen mit seltener Frevelhaftigkeit vollführt ist und sich bis jetzt weder in dem amtlichen noch in dem Privatleben des Getödteten irgend ein Punkt auffinden lässt, welcher einem so schweren Verbrechen auch nur scheinbar zum Motiv dienen könnte.

Auf die Mittheilung solcher Tatsachen, wodurch der Verbrecher entdeckt wird, ist eine Belohnung von

Zwei Hundert Gulden,

und auf die Anzeige solcher Umstände, durch welche hinreichender Grund für fernere Untersuchung verschafft wird, ein Preis von

Fünfzig bis Ein Hundert Gulden

ausgesetzt.

Den 31. Oktbr. 1835.

K. Oberamtsgericht.

Hammer [8]

 

Eine der ungewöhnlichsten Spuren fand Bönnigheims Kronenwirt Meurer im Mai 1836 tief im Wald an der Waldwegkreuzung vor der Pfeifferhütte. Auf einem Wegweiser, der nach Bönnigheim zeigte, hatte jemand mit Bleistift eine Nachricht geschrieben:

 

Euch Bürger muss ich was sagen

Ihr Schuhmacher Vötinger

hat den Stadtschultheiß verschossen.

 

Hammers Ermittlungen ergaben, dass kein Schuhmacher in Bönnigheim diesen oder einen ähnlichen Namen trug, aber Unterförster Föttinger, der hinter Stadtschultheiß Rieber wohnte, den Spitznamen „Schuhmacher“ hatte. Föttinger hatte aber ein gutes Alibi. Zur Tatzeit war er mit seiner Familie zu Hause, sogar im Bett mit seiner Frau [1].

 

Hammer verfolgte diese Spur nicht weiter, was möglicherweise ein Fehler war. Hätte er nachgefragt, wer Grund hatte, seinen Ärger gegen Föttinger und das Forstamt zu äußern, wäre er möglicherweise auf den Täter gestoßen. Der Täter war Jäger und kannte die Pfeifferhütte. Als Jäger konnte er Rehposten kaufen. Er arbeitete fürs Forstamt und war stinksauer, denn er wurde nicht auf die Waldschützstelle versetzt. Das war der Anlass für den Mord. Letztendlich wurde die Nachricht nur Tage, nachdem der Täter Württemberg in Richtung Amerika verlassen hatte, gefunden. Im Nachhinein können wir fragen, ob der Täter selbst die Nachricht auf dem Wegweiser als letzte Vergeltung gegen das Forstamt schrieb, aber wir werden es nie in Erfahrung bringen. Auf jeden Fall stellte Hammer seine Ermittlungen 1836 ohne Erfolg ein. Der Fall wurde zum kriminalen Altfall [1].

 

Aufklärung aus Washington, D.C. 1872

 

Die Angelegenheit nahm im Jahr 1872 eine unerwartete Wendung. Dass der Fall überhaupt aufgeklärt werden konnte, hing mit einer 1836 erfolgten Auswanderung aus Bönnigheim zusammen.

 

Nach dem Mord nahm Bönnigheims Gerüchteküche einen 25-jährigen namens August Friedrich Wilhelm Rupp unter Verdacht. Förster Carl Adolf Stock erzählt davon in seinen Memoiren, nennt dazu aber keine Anhaltspunkte für diesen Klatsch. Belastendes Beweismaterial gegen Rupp hatte Oberamtsrichter Hammer nie; er vernahm die Ruppschen Familienmitglieder nicht einmal. Trotzdem machte die Bevölkerung der Familie Rupp das Leben so unangenehm, dass die ganze Sippe, Friedrich Rupp mit Mutter, Geschwistern und Verlobter, einen Antrag auf Auswanderungsgenehmigung stellte. Rupp wartete nur lange genug, um seine Verlobte Karoline Luise Braun aus Vaihingen an der Enz im Juli 1836 zu heiraten. Dann verließen die Familienangehörigen Württemberg in Richtung USA, wo sie in November ankamen. Friedrich Rupp arbeitete in Philadelphias Nachbarstadt Kensington als Gastwirt und siedelte später nach Washington, D.C. um, wo er als Konditor arbeitete und eine Heilsalbe entwickelte. Die Stadt Bönnigheim profitierte später von Rupps Auswanderung, denn er war es, der den Fall aufklärte [1,9,10,11,12,13,14,15,16].

 

Im Jahr 1872 machte Rupp eine seltsame Entdeckung. Bei einer Gesellschaft in Washington, D.C. fingen Leute an, Mordgeschichten zu erzählen. Rupp trug in der Runde Bönnigheims ungelösten Kriminalfall bei. Darauf sagte ein anwesender Gast aus Philadelphia, er kenne den Täter. Es sei „Gottlieb Rüb“ aus Stetten am Heuchelberg gewesen. Er habe Stadtschultheiß Rieber ermordet, denn er habe die Stelle als Waldschütz am Bönnigheimer Forstamt nicht erhalten. Rieber habe dem Forstamt ein schlechtes Leumundszeugnis ausgestellt. Rüb sei nach Philadelphia ausgewandert, wo er ihm, dem anwesenden Gast, den Mord gebeichtet habe. Rüb sei dann im mexikanischen Krieg[1] gefallen [1].

 

Im April 1872 schrieb Rupp einen Brief mit Hinweisen auf den Täter an Riebers Nachfolger, Stadtschultheiß Gottlieb Konrad Finckh, was dazu führte, dass die Staatsanwaltschaft Heilbronn die Ermittlungen neu aufrollte. Wichtig war, Bestätigungspunkte der Aufklärung zu finden, um auszuschließen, dass Rupp die Geschichte über Rüb erfunden hatte. Die Korrespondenz mit dem Stadtschultheißen in Stetten am Heuchelberg sowie einem Notar aus Schwaigern ergab, dass:

 

1. der in Frage kommende Mann Gottlob, nicht „Gottlieb“ Rüb hieß und der Sohn des Schulmeisters in Stetten war,
2. Gottlob im April oder Mai 1836 nach Amerika auswanderte,
3. der Grund zur Auswanderung war, dass er keine Stelle als Waldschütz beim Forstamt bekam,
4. Gottlob eine „liederliche“ Lebensweise führte und
5. tatsächlich im mexikanischen Krieg fiel.


Einen der wichtigsten Bestätigungspunkte fand der Förster Carl Adolf Stock in Bönnigheims Forstamt, das damals im Schloss zu Hause war. Im Geschäftsprotokoll fand er eine Notiz, dass Gottlob Rüb sich tatsächlich als Waldschütz im dortigen Forstamt beworben hatte. Obwohl Gottlobs Name oft in den amerikanischen Urkunden falsch buchstabiert wurde, und obwohl ein falsches Alter eingetragen war, bestätigen Nachlassdokumente aus Württemberg und den USA, dass Gottlob Rüb, der im mexikanischen Krieg starb, tatsächlich der Rüb aus Stetten am Heuchelberg, der Sohn des Schulmeisters, war. Die Staatsanwaltschaft sah die Bestätigungen als ausreichend an und schloss am 7. August 1872 die Ermittlungen. Als Grund des Einstellens kreuzte der Anwalt auf einem vorgedruckten Formular die Rubrik „durch beruhend Erklären“ an [1,9,17,18,19].


 [1] Gemeint war der Mexikanisch-Amerikanische Krieg (1846-1848). Dieser Grenzkrieg folgte dem Eintritt der Republik Texas in die USA. Texas war früher ein Gebiet Mexikos, gewann aber im Jahre 1836 seine Unabhängigkeit. Die Republik fungierte fast zehn Jahre lang als eigene Nation, bis sie sich um den Status eines US-amerikanischen Bundesstaates bewarb. Mexiko erkannte die Staatshoheit der Republik nicht an. Die Entscheidung der USA, Texas im Jahre 1845 als Bundesstaat zu akzeptieren, führte erst zu diplomatischem Protest und Auseinandersetzungen an der Grenze, und dann zum Krieg. Durch diesen Krieg erwarb die USA Texas, New Mexico, Arizona, Nevada, Kalifornien, Utah und Teile von Colorado, Wyoming, Kansas und Oklahoma, was ungefähr einem Drittel der heutigen Fläche der USA entspricht.

 

Gottlob Rüb

 

Gottlob Rüb wurde am 30. Dezember 1804 in Stetten am Heuchelberg als jüngstes von neun Kindern geboren. Sein Vater war Schulmeister und sein Großvater Bürgermeister in Stetten. Als Gottlob 24 Jahre alt war, kam er in große Schwierigkeiten. Er musste sich wegen gefährlicher Verwundung eines anderen Mannes vor dem Kriminalsenat in Esslingen verantworten; er wurde zur Bezahlung der Untersuchungskosten verurteilt, aber im Übrigen freigesprochen. Gottlob arbeitete am Forstamt als Forstwart und später als Jägerbursche. Sein Arbeitslohn rann ihm geradezu durch die Finger. Achtzehn Monate vor Stadtschultheiß Riebers Ermordung ging Gottlobs Vater vor Gericht, um zu erklären, dass er für die Schulden seines Sohnes nicht aufkommen wollte. Ein Jahr vor dem Mord zeigte ein Gläubiger Gottlob an. Gottlob wurde verurteilt, 5 Gulden 33 Kreuzer zu bezahlen. Am 5. Oktober 1835, zwei Wochen vor dem Mord, bewarb Gottlob sich um die Waldschützstelle bei Bönnigheims Forstamt. Er bekam die Stelle nicht. Dafür machte er Stadtschultheiß Rieber verantwortlich, der ihm schlechten Leumund bescheinigt habe [1,20,21,22,23].

 

Um der Strafverfolgung in Deutschland zu entkommen, suchte Gottlob Zuflucht in Amerika. Er hatte gewiss Mühe, ausreichend Geld für die Passage zusammenzubringen. Außerdem segelten Passagierschiffe im Winterhalbjahr seltener. Darum floh Gottlob erst im April oder Mai 1836 nach Philadelphia. Dort arbeitete er als Bäcker. 1840 trat er in eine Artilleriekompanie der U.S. Armee ein. Seine militärische Akte gibt seine Größe mit „5 feet, 8 inches“ (173 cm) an, eine Größe, die der Schätzung des Zeugen in Bönnigheim entspricht. Nach fünf Jahren wurde er ausgemustert. Kurz danach brach der Krieg zwischen den USA und Mexiko aus. Im Jahre 1846 trat Gottlob in eine deutsche Kompanie des 1. Regiments der Pennsylvania Freiwilligen ein. Hauptmann Frederick W. Binder aus Stuttgart organisierte und führte die deutsche Kompanie [24,25,26,27,28,39].

 

Unter General Winfield Scott beteiligte sich Gottlobs Regiment im März 1847 an der Belagerung der mexikanischen Hafenstadt Veracruz. In Kooperation mit der US Kriegsflotte baute die Armee Schiffskanonen ab und schleppte sie über die Dünen südlich von Veracruz, um eine Marinebatterie unter der Führung von Hauptmann Robert E. Lee zu formieren. Am 24. März 1847 übergab Lee die Führung der Batterie der Kriegsflotte. Das Kommando war jedoch gemischt, denn die Batterie blieb unter Befehl der Armee, besonders was die Auswahl der Ziele anbelangte. Die Matrosen handhabten die Schiffskanonen, aber Lee lenkte das Feuer. Die meisten Soldaten in Gottlobs Regiment verteidigten die Batterie aus Schützengräben oder Brustwehren heraus, die hinter der Batterie lagen und bis zu einer Meile entfernt waren. Gottlobs Kompanie kämpfte aber unmittelbar neben der Batterie. Ein Mitglied von Gottlobs Regiment wies in seinen Memoiren darauf hin, dass Infanteristen die Kanonenkugeln zur der Batterie schleppen mussten. In dieser Schlacht – Lees erste in seiner weiteren soldatischen Karriere – fielen in Lees Batterie sieben Matrosen, aber nur ein Infanterist. Dieser war Gottlob Rüb. Am Nachmittag des 25. März 1847 explodierte eine aus San Juan de Ulúa, der Festung von Veracruz, abgefeuerte Artilleriegranate, die Gottlob in die Brust traf. Er starb auf der Stelle. Laut der Stammrollenkarten seines Regiments und einem Bericht des US Kongresses, starb er unmittelbar an der Batterie. Dabei wurde er zum ersten Fußsoldaten, der unter Robert E. Lee fiel. Wie sein Mordopfer in Bönnigheim, starb Gottlob Rüb unverheiratet und kinderlos; zwei ältere Schwestern in Württemberg erbten das von der US Regierung zugewiesene Grundstück, das jeder Soldat als Zuschuss zu seinem Sold erhielt [18,26,30,31,32,33,34,35,36].

 

Robert E. Lee

 

Lee wurde der wichtigste Vorkämpfer der Südstaaten im amerikanischen Sezessionskrieg 1861-1865 und genießt in den Vereinigten Staaten einen Ruhm, der mit dem von George Washington und Abraham Lincoln vergleichbar ist. Er gilt nicht nur als amerikanische Ikone. Winston Churchill nannte ihn den „edelsten Amerikaner, der je lebte, und einen der bedeutendsten Feldherren, den die Kriegsannalen verzeichnen“ [37].

 

Als der Bürgerkrieg ausbrach, war Lee Präsident Lincolns erste Wahl, die ganze Armee der Nordstaaten als Feldherr zu führen. Weil Lees Bundesstaat Virginia aus den Nordstaaten austreten wollte, lehnte er Lincolns Angebot jedoch ab. Er erklärte, dass er nicht gegen seine Heimat und seine eigene Verwandtschaft kämpfen konnte. Stattdessen führte General Lee die Armee von Nord-Virginia für die Konföderation, und wegen Nord-Virginias strategischer Nähe zu den Hauptstädten der Union und der Konföderation nahm Lees Armee an vielen entscheidenden Schlachten teil. Dadurch gewann Lee eine große Anerkennung in den Südstaaten. Lees Kapitulation vor dem General und späteren U.S. Präsidenten Ulysses S. Grant gilt als das nominale Ende des Bürgerkriegs. Nach dem Krieg arbeitete Lee als Präsident der Washington and Lee University. In dieser Funktion gab er sich alle Mühe, die Nord- und Südstaaten wieder zu versöhnen. Sein Vorbild, das wahrscheinlich der Rekonstruktion der Nation half, gewann die Anerkennung und Dankbarkeit der Nordstaaten [30,38].

 

In seiner ersten Schlacht, eben jener an der Marinebatterie vor Veracruz, zeigte Lee ein bemerkenswertes Verständnis für die Leiden seiner Kämpfer. In einem Brief an seinen Sohn schrieb er ausführlich über die Qualen eines Mannes, dessen Oberschenkel von einer Kanonenkugel gebrochen wurde. Man legte ihn in den Schützengraben und bedeckte ihn mit einem Busch als Schutz gegen die Sonne. Dort litt er schweigend. Er konnte nicht weggetragen werden und man konnte ihm kein frisches Wasser reichen, denn „die Kugeln und Granaten flogen so dicht“, dass die ganze Erde bebte. Als der Mann herausgetragen wurde, traf ihn eine Granate, wodurch er starb. So ein Mann, schrieb Lee, sei ganz Mexiko wert. Es ist nicht namentlich bekannt, ob dieser Mann Gottlob Rüb war [39].

 

In einem Brief vom 27. März 1847 an seine Frau, die Enkelin George Washingtons, erwähnte Lee Rübs Tod, ohne ihn mit Namen zu nennen. Er listete die Männer seiner Batterie auf, die gefallen waren. Lee wusste von sechs Matrosen[1] und zwei Infanteristen. Weil der andere Infanterist – ein Offizier, dessen Namen Lee angibt, vor der Eröffnung der Marinebatterie am 24. März fiel, war der andere Infanterist höchstwahrscheinlich Gottlob Rüb, denn dieser war der einzige Infanterist aus Lees Batterie, der starb. Auf jeden Fall hat Lee jeden Gefallenen seiner Batterie gelobt: „Sie starben alle wie mutige Männer, ohne Murren oder Stöhnen von irgendeinem von ihnen“ [31,40].


[1] Sieben Matrosen starben in der Schlacht, aber weil einer erst später im Krankenhaus starb, wusste Lee beim Briefschreiben nur von sechs. National Archives, Washington, D.C. Log of the Potomac, vol. 14 of 40, March 25, 1847. RG 24 Records of the Bureau of Naval Personnel, Logs of ships and Stations, 1801-1946, Logs of US Naval Ships, 1801-1915.

 

Die offene Belohnung

 

In gewisser Weise hat diese Geschichte noch kein Ende gefunden: Wie es aussieht, trägt die Stadt Bönnigheim immer noch eine Schuld. Es gibt keinen Hinweis, dass die Stadt August Friedrich Wilhelm Rupp die Belohnung für Informationen, die zur Identifizierung des Täters führten, je bezahlt hat. Bönnigheims Stadtarchiv enthält keine Dokumentation einer Auszahlung. Weil das Archiv im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, muss man außerhalb Bönnigheims suchen. In der Annahme, dass die Bezahlung einer Belohnung für die Entdeckung des Mörders eines Stadtschultheißen in der Zeitung erschienen wäre, wurden etliche Zeitungen, z.B. das „Ludwigsburger Tagblatt“, die „Schwäbische Chronik“ und der „Schwäbischer Merkur“ sowie auch Zeitungen aus Washington, D.C., im Zeitraum 1872–1873 durchsucht. Nichts wurde gefunden. Bemerkenswert ist, dass das „Ludwigsburger Tagblatt“ im Mai 1872 einen Artikel über die Aufklärung des Falles druckte, aber in den Monaten und Jahren danach nichts über eine Belohnung veröffentlichte. Förster Stock, der half, die Aufklärung zu bestätigen, nennt keine Belohnung Rupps in seinen Memoiren [9,41].

 

Ein möglicher Grund für eine Nichtbezahlung war, dass Oberamtsrichter Hammer das Stadtverwaltungsprotokoll mit der Entscheidung des Stadtrats, eine Belohnung anzubieten, in seine Ermittlungsakte einlegte. Diese Akte wurde aber nicht in Bönnigheim, sondern in Ludwigsburg archiviert, weshalb in Bönnigheim damals niemand die ausgeschriebene Belohnung belegen konnte[1].

 

Durch seinen Aufklärungsbrief an die Stadt Bönnigheim ermöglichte es Rupp, dass unsere Stadt den schlimmsten Verbrecher der Stadtgeschichte entdecken und seinen Lebenslauf ans Licht bringen konnte. Dafür haben wir ihm zu danken. Es lebt noch ein Nachkomme von Rupp in den USA. Es wäre zu überlegen, ob die Stadt 150 Jahre nach der Aufklärung des Mordfalles dieser Person die damals ausgesetzte Belohnung auszahlen sollte. Damit hätte diese außergewöhnliche Geschichte ihren Platz in den Geschichtsbüchern beider Staaten.

 

Danksagung

 

In Deutschland haben mir die folgenden Personen und Einrichtungen mit den Forschungsarbeiten geholfen: Kurt Sartorius (Historische Gesellschaft Bönnigheim), Dr. Hermann Stierle (Archiv des ev. Pfarramts Bönnigheim), Helga Engster-Möck (Stadtarchiv Bönnigheim), Albrecht Hartmann (Stadtarchiv Schwaigern, Gemeinde Stetten am Heuchelberg), Hans-Peter Rosenberger, ev. Pfarramt Kirchheim am Neckar, Annette Schuhkraft und Pfarrer Martin Bulmann (ev. Pfarramt Stetten am Heuchelberg), sowie auch die Mitarbeiter vom Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Staatsarchiv Ludwigsburg, Stadtarchiv Heilbronn, Stadtarchiv Ludwigsburg und der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart.

In den USA haben Gail McCormick, M.L.S., M.A. und Dorothy Clark für mich geforscht. Chrissy Bellizzi (German Society of Pennsylvania), Glenn F. Williams (US Army Center for Military History) sowie die Historical Society of Pennsylvania und Historical Society of Virginia haben mir ebenfalls geholfen.

Ein besonderer Dank gilt meiner Familie, insbesondere Dr. Jürgen Ackermann, seiner Frau Irmgard und meinem Mann, die mir bei der Entzifferung der alten deutschen Schrift halfen und meinen Text korrigierten.

 

Quellen und Literatur

 

 [1] Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatarchiv Ludwigsburg, Kreisgerichtshof Esslingen: Kriminalsenat / 1817-1870; Verfahren gegen: Täter nicht ermittelt; Tatzeit: 21.10.1835; Tatort: Bönnigheim/Oberamt Besigheim; Tat: Stadtschultheiß Rieber wird vor seinem Haus erschossen E319 Bü 146 [Ermittlungsakte].

[2] C.U. Hahn, (1835). Rede nach der Beerdigung des durch Mörderhand den Seinigen entrissenen Stadtschultheissen J. H. Rieber. Kopie archiviert bei der Württembergische Landesbibliothek Stuttgart; Fam. Pr. oct. K 21520.

[3] Archiv des ev. Pfarramts, Bönnigheim; FR I 381a.

[4] Josef Kurz, Kurt Sartorius, Werner Holbein, et al. (1984). Die wechselvolle Geschichte einer Ganerbenstadt (Stadt Bönnigheim).

[5] Stadtarchiv Bönnigheim, Nachlass Johann Heinrich Rieber, A2664.

[6] Wolfgang von Hippel (2000). Maß und Gewicht im Gebiet des Königreichs Württemberg und der Fürstentümer Hollenzollern am Ende des 18. Jahrhunderts (Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag).

[7] Königliches statistisch-topographisches Bureau (1853). Beschreibung des Oberamts Besigheim (Stuttgart: J.B. Müller’s Verlagshandlung; neuer Druck 1962, Stuttgart: Verlag für Kultur und Wissenschaft Bissinger), S. 149.

[8] Heilbronner Intelligenz-Blatt, 05.11.1835 S. 1077.

[9] C.A. Stock, (undatiert & unveröffentlicht). Auszüge aus dem Lebensbericht von Carl Adolf Stock, Forstdirektor i. R. mit Bezug zu Bönnigheim 1867-1881. Kopie archiviert bei der Historischen Gesellschaft Bönnigheim.

[10] Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg. Auswanderungen in verschiedenen Gemeinden/1836; F154 I Bü 174.

[11] Archiv des ev. Pfarramts, Bönnigheim; FR I 397a.

[12] National Archives, Washington, D.C. Passenger Lists of Vessels Arriving at New York, New York, 1820-1897. Microfilm Publication M237; Microfilm Roll 32, Line 14, List Number 1041. Passenger list, Petronella (Amsterdam-New York) 15.11.1836.

[13] Public Ledger (Zeitung, Philadelphia, Pennsylvania] 4.4.1840, volume IX, issue 6, S. 1.

[14] Evening Star [Zeitung, Washington, D.C.] 28.05.1855, S. 3.

[15] Critic-Record [Zeitung, Washington, D.C.] 16.08.1873, issue 1556, S. 3.

[16] National Archives, Washington, D.C. United States Census, 1860, Washington Ward 6, Washington, D.C., Roll M653_102, S. 582, image 373, Family History Library Film 803102.

[17] Landesarchiv Baden-Württemberg, Staatsarchiv Ludwigsburg, Nachlassteilung des im mexikanischen Krieg umgekommenen Gottlieb Friedrich Rüb aus Stetten, F258 Bü 370.

[18] National Archives, Washington, D.C. Bounty Land Files, Act of 47-160 W.T. 67401
Gottlob (sic) Rueb or Rieb, 1847, Grade: Priv., Co. E, 1st Regiment, Pa. Vols., Can. no. 2335, Bundle 19.

[19] National Archives, Washington, D.C. Letters Received by the Office of the Adjutant General Main Series, 1822-1860 (Record Group 94, microfilm M567). Friedrich Gentner letter to Adjutant General, 14 September 1848 von Philadelphia, Pennsylvania.

[20] Archiv des ev. Pfarramts, Stetten am Heuchelberg, Familienblätter 1638-1807, Band 2 [unpaginiert, Eintrag unter “Rüb, Johannes”, Übertragung des Familienregisters Stetten, jetzt in Stuttgart, Band 1, S. 193. Hier wurde Gottlieb statt Gottlob verwendet].

[21] Stadtarchiv Schwaigern, Gemeindearchiv Stetten am Heuchelberg, A 55a Mitteilung gerichtlicher Strafen 1820-92 (16. Juni 1829).

[22] Stadtarchiv Schwaigern, Gemeindearchiv Stetten am Heuchelberg, B 268 Gerichtsprotokoll (1834-1838), S. 8b (3. März 1834).

[23] Stadtarchiv Schwaigern, Gemeindearchiv Stetten am Heuchelberg, B 301 Schuldklagprotokoll (20. Sept. 1834).

[24] Bernd Brenner (2009). Nach Amerika: Die Geschichte der deutschen Auswanderung (München: C.H. Beck) S. 47.

[25] National Archives, Washington, D.C. Register of Enlistments in the U.S. Army, 1798-1914; (National Archives Microfilm Publication M233); Records of the Adjutant General’s Office, 1780’s-1917, Record Group 94, (Fourth Regiment, Roll 25, 1831-1840; Roll 26, 1840-1850).

 

[26] National Archives, Washington, D.C. Index to Compiled Service Records of Volunteer Soldiers Who Served During the Mexican War (1846-1848); Pennsylvania, 1st Regiment, Company E, Gottlob Rub, Private. Publication Number M616, Record Group 94, Catalog ID 654518, Roll 0031 [Stammrollenkarten].

[27] Frederick Zeh (William J. Orr & Robert Ryal Miller, Verfasser, 1995). An Immigrant Soldier in the Mexican War (College Station: Texas A&M University Press) S. 4 [Eine Kompanie der 1st Regiment der Pennsylvania Freiwilligen wurde als „ausschließlich deutsch“ betrachtet. Vgl. [28]. Kompanie E der 1st Regiment der Pennsylvania Freiwilligen ist die einzige Kompanie mit fast ausschließlich deutschen Namen.]

[28] Randy W. Hackenburg (1992). Pennsylvania in the War with Mexico (Shippensburg, Pennsylvania: White Mane Publishing Company).

[29] Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten betr. Württembergische Konsulate im Ausland/1809-1919, E50/60 Bü189 [Binder Lebenslauf].

[30] Douglas Southall Freeman (1934). R.E. Lee, Bd. 1 (New York: Charles Scribner’s Sons).

[31] United States Congress. 30th Congress, 2d Session. House Executive Document No. 1. 25 March 1847; S. 1182-1185; 30th Congress. 1st Session. Senate Executive Document No. 1. 26 March 1848; S. 253 [Liste der Gefallenen bei der Marinebatterie].

[32] J. Jacob Oswandel (1885). Notes of the Mexican War (Philadelphia: o.V.); S. 92.

[33] John of York, Army Correspondence from our own Correspondent; History of the Siege, Incidents, Movements and Descriptions; Camp before Vera Cruz; March 25 – night. April 27, 1847. North American [Zeitung, Philadelphia, Pennsylvania], volume IX, issue 2505, S 1.

[34] Historical Society of Pennsylvania, Philadelphia; John Kreitzer Papers, 23-25 March 1847.

[35] Private Sammlung von Susanne Behling. Mexican American War Diary of Elias F. Hiney, 25 March 1847. Verfügbar online bei http://homepages.rootsweb.ancestry.com/~sam/elias.html (aufgerufen im Juli 2014).

 

[36] How Lt. Shubrick was killed: Letter from a Midshipman on board the U.S. steamer Mississippi. Newark Daily Advertiser [Zeitung, Newark, New Jersey] 17 April 1847 S. 1.

 

[37] Winston Churchill (1958). A History of the English-Speaking Peoples. Vol. IV: The Great Democracies (London: Cassill and Company, Ltd.) S. 135.

[38] Thomas L. Connelly (1977). The Marble Man: Robert E. Lee and His Image in American Society (New York: Alfred Knopf).

[39] Library of Congress, Washington D.C.. DeButts-Ely collection of Lee family papers, MSS2977, Robert E. Lee letter to George Washington Custis Lee, 11 April 1847 from Veracruz, Mexico.

[40] Virginia Historical Society, Richmond Virginia. George Bolling Lee papers, Mss.L114c16, Robert E. Lee letter to Mary Custis Lee, 27 March 1847 from Veracruz, Mexico.

[41] Ludwigsburger Tagblatt, 23. Mai 1872, S. 466.

 

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