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Boule-Treff "Tiefer-Eindruck" Bönnigheim

Gründung:
Juli 2000
Erster Vorsitzender:
Name:Jürgen Frey
Straße:Olgastraße 21
PLZ / Ort:74357 Bönnigheim
Telefon:07143/21567
Telefax:
E-Mail:j.frey.carrom@web.de

weitere Informationen:

Boule-Verein "impression profonde" e.V. , was übersetzt soviel wie "tiefer Eindruck" bedeutet.

 

 Der Vereinsname wurde übrigens in Anlehnung an eine Plastik gewählt, die eine Stahlkugel in ein Kissen gebettet darstellt. Dieses Kunstwerk ist im Hof vor dem Stadionschen Schloss zu bewundern, worin sich heute das Museum "Charlotte Zander" befindet.

 

Nicht nur Kunst, edle Weine und Literaturgeschichte sind beim Schlossareal angesiedelt, sondern regelmässig trifft sich dort auch eine kleine Anzahl spielfreudiger "Kugelwerfer", um ihrer Leidenschaft zu frönen.

 

 Was ist Boule?

Boule ist ein taktisches Kugelspiel bei dem zwei Mannschaften aus je 1 bis 3 Spielern gegeneinander spielen. Gespielt wird mit 3 bis 6 Stahlkugeln pro Mannschaft. Ziel des Spieles ist es, die eigenen Kugeln so nahe wie möglich an eine kleinere Zielkugel zu spielen, die 6 bis 10 Meter vom Abwurfkreis entfernt liegt. Sind alle Kugeln gelegt, erhält eine Mannschaft für jede Kugel, die näher als die nächste des Gegners ist, einen Punkt. Gewinner ist die Mannschaft, der es als Erste gelingt, 13 Punkte zu erreichen. Doch Boule wäre sicher nur halb so spannend, gäbe es da nicht verschiedene Spieltaktiken, Lege- und Wurftechniken und einen immer wieder neuen Spieluntergrund (Terrain), je nachdem von wo, wie weit und in welche Richtung gespielt wird.

 

Boule. Woher kommts?

Bereits die alten Römer und Griechen kannten ein dem heutigen Boule verwandtes Spiel. Während es bei den Griechen darum ging, runde Steinkugeln so weit wie möglich zu werfen, zogen es die Römer vor, Holzkugeln so nahe wie möglich in Richtung einer Zielkugel zu spielen. Letztere sind somit wohl am ehesten als "Erfinder" des Boule zu bezeichnen.

Nachdem das Spiel viele Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war, tauchte es im Mittelalter wieder aus, wurde hin und wieder teils verboten, dann sogar wieder gefördert usw. Zu Beginn dieses Jahrhunderts entstand in Marseille die erste Kugelmanufaktur. Die heute verwendeten Kugeln sind aus Metall und sind so erst seit 1928 bekannt. Die heutige Form des Boulespieles wird seit 1910 gespielt, und nennt sich eigentlich "Petanque".

 

Boule in Bönnigheim?

Der Boule-Virus wurde vor ein paar Jahren von ein paar Bönnigheimer Lehrern aus dem Urlaub in Frankreich hierher nach Bönnigheim verschleppt. Als Projektarbeit mit Schülern wurde auf dem Schulgelände zunächst eine Boulebahn errichtet. Bald etablierte sich um diese Bahn eine kleine Boule-Szene, die im Laufe der Zeit immer größer wurde. Nach beendigter Renovierung des Stadionschen Schlosses verlegte man den Spielbetrieb kurzerhand in den Schlosshof, da dort gute Spielbedingungen und mehr Platz zur Verfügung standen. Seit ca. einem Jahr wird aber nicht nur vor dem Schloss, sondern auch auf der Rückseite gespielt. Das Terrain dort ist schwieriger zu spielen und erfordert mehr Erfahrung.

 

 

 

 

 

Neugierig geworden?

Wer sich dafür interessiert, selbst einmal ein paar Kugeln zu werfen, sollte unbedingt mal beim Schloss vorbeischauen. Es sind immer genügend Kugeln zum Spielen vorhanden.

 

 

 

 

 

 

 

Spielzeiten: Sonntags ab 11 Uhr, Montags ab 19.30 Uhr (Oktober bis April, ab 19 Uhr).

 

Traditionsreiches, jährlich stattfindendes, offenes Herbstturnier in der 2. September-Hälfte, rund ums Schloß mit bis zu 90 Teilnehmern. 

 

Alle Turniere mit Ausnahme der Vereinsmeisterschaft sind offene Turniere.  

 

Linktip: Sehr umfangreiche Informationen rund um den Boulesport in Baden-Württemberg gibt´s unter: www.petanque-bw.de