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CDU kritisiert wegfallende Züge zum Fahrplanwechsel auf der Frankenbahn

Erfasst von: Grannemann, Ralf (30.11.2020)

Mit Unverständnis reagiert die CDU auf die auf die Verkündung des neuen Fahrplans auf der Bahnstrecke zwischen Heilbronn und Stuttgart. Der Fahrplanwechsel steht für den 13. Dezember an und bedeutet für viele Pendler eine deutliche Verschlechterung. Fortan halten zur Hauptverkehrszeit zwischen 6 und 8 Uhr am Morgen in Kirchheim nur noch vier statt wie bisher sieben Züge. Der CDU-Vorsitzende Martin Queißer und der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling können die Streichung von Zügen nicht nachvollziehen: „Wir erwarten von Verkehrsminister Hermann, dass er das verhindert. Während die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im Bahnverkehr ein zuverlässiges Angebot mit der Möglichkeit, viel Abstand einzuhalten, schaffen wollen, sollen bei uns radikal Züge gestrichen werden. Das ist inakzeptabel.“ Überfüllte Züge und eine Steigerung der gesundheitlichen Gefährdung der Pendlerinnen und Pendler seien die logische Konsequenz.

„Für die ohnehin schon leidgeplagten Pendler auf der Frankenbahn ist das der Gipfel des Eisbergs“, zeigt auch der Kirchheimer CDU-Gemeinderat und Landtagskandidat Tobias Vogt sein Unverständnis über das reduzierte Angebot. In einer parlamentarischen Anfrage hat Fabian Gramling nun den Auswirkungen des Fahrplanwechsels im Dezember auf die Frankenbahn zwischen Heilbronn und Stuttgart gefragt. Dabei stellte er insbesondere die Frage nach der Zielrichtung, die mit dem Fahrplanwechsel verfolgt wird. Außerdem will er aktuelle Informationen zur Auslastung der Züge zu Stoßzeiten und eine Prognose zur Auswirkung der wegfallenden Halte auf der Frankenbahn. Der Fragenkatalog liegt dem Verkehrsministerium nun zur Beantwortung vor.