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Aus dem Rathaus (Bönnigheim)

Liebe Bönnigeimerinnen und Bönnigheimer,

Erfasst von: Joos, Andrea (23.03.2020)

 

richtig beklemmend ist für mich die Situation, wenn ich derzeit durch unsere Stadt laufe. Überall geschlossene Türen, keine Menschen auf den Straßen. Von Frühlingsstimmung keine Spur. Hinweisschilder und Schutzvorkehrungen an allen Orten. Im Rathaus täglich neue Vorgaben und Verordnungen, mit denen wir derzeit unseren Alltag und unsere Arbeit organisieren müssen.

In den vergangenen Tagen wurden drastische Schritte unternommen, die unser Leben für die kommenden Wochen massiv einschränken werden. Wir mussten Kinderbetreuungs- und Schuleinrichtungen schließen. Das Rathaus hat nicht mehr geöffnet. Die öffentlichen Einrichtungen wie Sportstätten, Hallen, Bücherei, Jugendhaus, Musikschule sowie Spiel- und Bolzplätze mussten geschlossen werden. Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden; fast alle gewohnten Freizeitbeschäftigungen können wir nicht mehr wahrnehmen.

All das geschieht vor dem Hintergrund, dass sich die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt. Damit gewinnen wir Zeit, die unsere medizinischen Einrichtungen brauchen, damit die infizierten Menschen und auch alle anderen, die medizinische Hilfe benötigen, versorgt werden können. Es ist also ein Akt der Menschlichkeit, dass wir uns an die drastischen Einschränkungen halten. Ich bitte Sie deshalb, dass Sie ihre sozialen Kontakte in den kommenden Wochen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die gute Versorgung mit Lebensmitteln in unserem Land sollte dazu führen, dass wir Hamsterkäufe vermeiden! Vielleicht nutzen wir auch die Gelegenheit, uns wieder mehr in der Familie zuhause auszutauschen, mit Verwandten oder Freunden zu telefonieren oder zu skypen oder ein gutes Buch zu lesen.

Im Namen des Gemeinderats und des Rathaus-Teams wünsche ich uns für die kommenden Wochen die Kraft und Weisheit das zu bewahren und zu tun, was wir am meisten brauchen: ruhiges und besonnenes Handeln und gegenseitige Solidarität und Unterstützung!

Hier im Nachrichtenblatt finden Sie hilfreiche Informationen der Kirchen, Gruppen und Vereinen. Nutzen Sie die Möglichkeiten und überlegen Sie wo Sie sich einbringen können.

Bleiben Sie gesund in der Hoffnung auf bessere Zeiten!

Ihr Albrecht Dautel, Bürgermeister