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ARCHIV: Kindergärten

"sprechende Kita"

Erfasst von: Ochs, Daniela (24.10.2019)

Sprache und Bewegung Teil 2

 

Die neurolinguistische Forschung weist nach, dass die Gedächtnisleistung optimal aktiviert ist, wenn der Körper sich dabei bewegt. Lernen geht also viel besser, wenn die Kinder dabei schaukeln, hüpfen, in die Hände klatschen oder mit dem Fuß wippen.

Je früher eine Förderung der Sinneswahrnehmung und Motorik einsetzt, desto effektiver die Verbesserung und desto nachhaltiger der Erfolg. Im Kindergarten haben wir ideales Spielmaterial um den Kindern diese optimale Lernsituation anzubieten, z. B. können Wörter geklatscht, getanzt, gehüpft, getrommelt, gespielt werden und bleiben dabei besser im Gedächtnis haften. Das mag ein Grund sein, warum noch nach vielen Jahren die Erwachsenen ihre Kinderverse aus dem Kindergarten fehlerlos aufsagen können.

Wenn ein Kind die Sprache allein durch Zuhören und Nachsprechen erwirbt, aktiviert es in erster Linie die linke Gehirnhälfte. Eine bessere und nachhaltige Sprachentwicklung lässt sich aber dadurch erreichen, dass auch die rechte Gehirnhälfte in Aktion tritt. Dann werden wesentlich mehr Verknüpfungen im Gehirn angelegt und damit mehr Informationen wieder abrufbar. Je mehr Verknüpfungen im Gehirn stattfinden können, desto höher die Sprachleistung, desto breiter der Wortschatz, desto umfangreicher das Wissen des Kindes.