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ARCHIV: Gemeinsame Bekanntmachungen

Deutsche Rentenversicherung

Erfasst von: Fleckhammer, Hanna (05.07.2019)

Höhere Freibeträge für Witwen und Witwer

Seit 1. Juli 2019 haben sich die Freibetragsgrenzen bei Hinterbliebenenrenten geändert. Künftig darf mehr dazuverdient werden.
Neben ihrer Hinterbliebenenrente können Witwen und Witwer sowie Bezieher von Erziehungsrenten seit 1. Juli 2019 mehr hinzuverdienen, teilt die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg mit. Der Freibetrag für Einkünfte wurde auf 872,52 Euro erhöht. Pro waisenrentenberechtigtem Kind erhöht sich der Freibetrag zusätzlich um 185,08 Euro. Anzurechnende Einkünfte sind beispielsweise Arbeitsentgelt, Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, die eigene Rente und Sozialleistungen.
Vom Bruttoeinkommen werden gesetzlich festgelegte Pauschalbeträge abgezogen. Daraus ergibt sich ein fiktiver Nettobetrag. Ist dieser höher als der Freibetrag, wird die Differenz zu 40 Prozent auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg weist darauf hin, dass jede Beschäftigungsaufnahme oder Änderung in den Einkünften umgehend mitgeteilt werden muss. Auf Waisenrenten werden seit dem 1. Juli 2015 generell keine Einkünfte mehr angerechnet.
Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de oder

über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 100048024.