Kurzinfo? Mit der Maus über die orangenen Halbkreise fahren!

Schwäbisches Schnapsmuseum Meiereihof 7

74357 Bönnigheim Telefon/Fax: (07143) 22563

 

Geöffnet:

Mai-Sept. So 14-17 Uhr

und auf Anfrage.

 

Gruppen ganzjährig nach Vereinbarung.

 

Eintritt:

1.50 EUR inkl. Schnapsglas

 

Preise f. Gruppen bzw. Führungen auf Anfrage

Ausstellung "weggschmissa wird nex"

flicken - reparieren - umnutzen

 

Ein typisches schwäbisches Thema zeigt die

Ausstellung im Schwäbischen Schnapsmuseum Bönnigheim

vom 4. Mai bis 3. Oktober 2008

sonntags 14.00 bis 17.00 Uhr

  

Eröffnung am Sonntag, den 4. Mai um 14 Uhr

 

Die Not früherer Zeiten erzwang das Flicken und Umnutzen, da man kein Geld für neue Waren hatte oder es auch keine zu kaufen gab. Vor allem in der Kriegs- und Nachkriegszeit war man gezwungen, alles noch irgendwie Verwendbare einer neuen Nutzung zuzuführen. Da wird ein Stahlhelm zur Gülleschapfe, ein Granatring zum Brieföffner, Fernmeldeleitung zum Teppichklopfer oder eine Kanonenkugel zum Gewicht für den Krautständer. Aus der Hakenkreuzfahne wurde eine Bluse und die Fallschirmseite zum Brautkleid geschneidert. Um eine weitere Verwendung zu ermöglichen, wurden die Gegenstände der Ausstellung mit viel Geschick und Einfallsreichtum repariert oder für neue Verwendungen umgenutzt.

 

In jedem Haus gab es ein Eck, in dem alles aufgehoben wurde, das noch irgendwie zum Reparieren verwendet werden konnte. Da findet man alte Lederreste, Dosen, Leitungen Stoffreste, Schnüre und vieles anderes. Mit Geschick und innerer Befriedigung verwendete man die Reste wieder und gestaltete brauchbare Gegenstände daraus.

 

Schon in der Erziehung wurde das sorgfältige Umgehen mit den Gegenständen vermittelt. In der Handarbeitsausbildung lernten die Schülerinnen das Aufsetzten eines Fleckes oder das Flicken eines Socken.

 

Auch heute ist es sinnvoll, nicht alles wegzuwerfen. Rohstoffe werden geschont und die Umwelt  weniger belastet. Dies vermittelt auch der Recyclinggedanke, die Idee des Bewahrens, Wiederherstellens und Umnutzens, der angesichts knapper werdender Ressourcen zunehmend wichtiger wird.

 

Weitere Fotos und Bilder zur Eröffnungsfeier am 4. Mai finden Sie hier:

http://picasaweb.google.com/hausig05/WeggschmissaWirdNexFlickenReparierenUmnutzen
SchwBischesSchnapsmuseumBNnigheim

 

Löffelhalter aus Konservenblech gefertigt.
Regal aus 3 Brettern und Fadenrollen gefertigt.
Fischwender aus Konservenblech gefertigt.

 

Radiogerät

Aus verschiedenen Bauteilen wurde ein neuer Empfänger gebaut.
Dazu dienten teilweise Teile des Volksempfängers, dem Radio des Dritten Reiches.

 

 

Bilderrahmen aus Tannenzapfenschuppen gefertigt daneben Kerzenständer aus Brettchen und gebogenem Draht.

 

Kleiderkiste
Auf der Flucht nach dem zweiten Weltkrieg von der Familie Weiß aus Galwitz, Kreis Znaim in Tschechien, mitgebracht. In Bönnigheim wurden die Füße angebracht  und die Kiste als Truhe genutzt.

 

Handbohrmaschine

Gehäuse durch Flacheisen zusammengehalten.

 

Getreidemühle

aus Omas Kaffeemühle und Getriebemotor.

 

Waschschüssel

Löcher mit Schrauben, Unterlegscheiben und Bierflaschengummis abgedichtet.

 

Tablett mit Schnapsbechern
Weihnachten 1943, aus Patronenhülsen.

 

Teppichklopfer

aus Fernmeldeleitung.

 

Hocker

Aus Motorradsitz zusammengebaut für sitzende Arbeiten, z.B. Sensendengeln.

 

Sutterkrug

abgebrochener Griff aus Blech ersetzt.

 

Kinderjacke

1949, gehäkelt aus zerschnittenen Nylon-Strumpfhosen, bestickt mit Wollresten.

Leihgabe: Margit Wienholz, Bietigheim-Bissingen

 

 

Beschriftungsschablonen

für Säcke, aus aussortieren Akten gefertigt.

 

 

 

 

 

 

Sehenswürdigkeiten in Bönnigheim

Köllesturm

Köllesturm

Als „Oberer Torturm“ um 1286 mit der Stadtbefestigung erbaut. Auf dem Turm wohnte der Turmwächter. Ein Flügeltor und ein Zugtor verschlossen den Zugang zur Stadt. Der Torwächter verschloss abends das Tor und öffnete es morgens wieder. Für einen Reisenden durfte es nachts nur mit Genehmigung des Amtmannes geöffnet werden. Außerdem kassierte der Torwächter den Wegezoll. 1772 wurde nach einem Brand das Spitzdach durch eine barocke Dachform ersetzt. Einige Zeit war auch der Ortsarrest hier untergebracht. Nach der letzten Turmwächterfamilie erhielt der Turm den Namen Köllesturm. 1984 wurde die Fassade restauriert.
zum historischen Stadtrundgang
Rathaus

Rathaus

Unsere Stadt verfügt über eine leistungsstarke Verwaltung, die - zentral im Rathaus angesiedelt – den Bürgern und Interessenten mit Rat und Tat zur Seite steht. Egal, ob im persönlichen Gespräch, am Telefon oder virtuell via Internet – die Stadtverwaltung ist für Sie da. Hier finden Sie immer den richtigen Ansprechpartner.
zum Rathaus
Steinhaus

Steinhaus

Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Steinhaus, ist das Schwäbische Schnapsmuseum untergebracht. Weit über Stadt und Ländle hinaus hat sich die Historische Gesellschaft mit dem Museum zur Kulturgeschichte des Alkohols, der Entwicklung der Destillationstechnik sowie der Geheim- und Schwarzbrennerei einen Namen gemacht. Bekannt sind die Likör- und Schnapsproben in geselliger Runde.
zum historischen Stadtrundgang
Schulzentrum

Schulzentrum

Unsere Stadt verfügt über ein vielseitiges schulischen Angebot.
In unserem Schulzentrum aus Alfred-Amann-Gymnasium, Sophie La Roche Realschule und Ganerbenschule (Grund- Haupt und Werkrealschule) sind auch die Stadtbücherei und die städtische Musikschule untergebracht.
zu den Bildungseinrichtungen
Cyriakuskirche

Cyriakuskirche

Die wunderschöne, altehrwürdige Cyriakuskirche ist eines der beherrschenden Bauwerke des Bönnigheimer Stadtkerns mit spätgotischer Ausstattung. Der mächtige, auf Säulen ruhende Querbau zwischen Langhaus und Chor ist einer der ganz wenigen Lettner, der sich im Württembergischen erhalten hat. Dabei ist der Hochaltar allein schon ein Prachtstück mittelalterlicher Holzskulptur.
zum historischen Stadtrundgang
Ganerbenburg

Ganerbenburg

Im Jahre 1188 wird die Bönnigheimer Burg als Besitz des Kaisers Barbarossa erwähnt. Sie bildete die nordwestliche Ecke der Stadtbefestigung und ging später in den Besitz der Ganerben über. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie 1546 wieder aufgebaut. Ein großer Teil wurde 1679 eingerissen. Der Turm bekam 1898 das Spitzdach, als die Glocke aus dem Jahr 1359 von der Kirche hierher versetzt wurde. 1979 wurde die Burg saniert.
zum historischen Stadtrundgang
Stadionsches Schloss

Stadionsches Schloss

Mittelpunkt der Innenstadt und Prunkstück zugleich ist das Schloss. Das filigrane, spätbarocke Bauwerk des Reichsgrafen Friedrich von Stadion, mit viel Liebe zum Detail wieder in Originalzustand versetzt, beherbergt nach wechselvoller Geschichte das weltweit einmalige Museum Charlotte Zander für Internationale Naive Kunst und Art Brut.
zum historischen Stadtrundgang
Strombergkellerei

Strombergkellerei

Der Wein, 793 erstmals erwähnt, spielte schon immer eine große Rolle in Bönnigheims Geschichte; jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter bis 1966 die Strombergkellerei im traditionellen Stil des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Heute wird an sonnigen Hängen der Lemberger kultivier, jene anspruchsvolle Württemberger Rarität, die nur in den besten Lagen gedeiht und wovon hier die größte Anbaufläche zu finden ist. Die für Spitzenqualität bekannte Strombergkellerei und mehrere ebenfalls prämierte hochklassige private Weingüter keltern auch den edlen Spätburgunder, spritzen Riesling und natürlich einen kräftigen Trollinger, den Nationalwein der Schwaben.
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Mineralfreibad

Mineralfreibad

Abkühlung finden Sie im Mineralfreibad Bönnigheim. Das Bad bietet modernste Sprunganlagen, Sprudelbecken, Trinkbrunnen, eine 70-Meter Rutsche sowie eine Minigolfanlage und Wohnmobil-Stellplätze.
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