Kurzinfo? Mit der Maus über die orangenen Halbkreise fahren!
Stadtverwaltung Bönnigheim
Kirchheimer Strasse 1
74357 Bönnigheim
Tel.: 0 71 43 / 273 - 0
Fax: 0 71 43 / 273 - 16
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Die komplette Auslobung können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

Teil B - Wettbewerbsbeschreibung

Stadt Bönnigheim

 

Die Stadt Bönnigheim liegt etwa 40 km nordwestlich von Stuttgart und 18 km südwestlich von Heilbronn, in der Weinbauregion am Rande des Strombergs. Die historische Kleinstadt mit ca. 7.500 Einwohner, besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Hofen und Hohenstein.

 

Bönnigheim ist bekannt nicht nur wegen der guten Weine und der Landschaft, sondern auch durch die weltweit größte Sammlung an Naiver Kunst und Art Brut und das schwäbische Schnapsmuseum. Im Museum Sophie La Roche kann man den Spuren dieser bedeutenden Schriftstellerin und Großmutter der Brentanos folgen. Im einzigen aus dem 19. Jahrhundert in Baden-Württemberg erhaltenen Apothekerlaborhäuschen ist die Geschichte der Apotheken vom Mittelalter bis heute zu besichtigen.


Stadtgeschichte

 

Bönnigheim, erstmals 793 im Lorscher Kodex als villa Punnicheim erwähnt, änderte vielfach den Namen. 1183 castum Biennecke, 1267 Bunneken, 1525 Bunnicken, 1663 Binnicken und seit den 18. Jahrhundert Bönnigheim. Einzigartig macht Bönnigheim die durch Kauf und Heirat 1379 entstandene geometrische Vierteilung der Stadt in ein Ganerbiat. Diese über 400 Jahre anhaltende politische Trennung der Stadt, das Stadtrecht besteht seit 1284, prägt die Innenstadt noch heute. Jedes Viertel hatte seine eigene Kelter, sein eigenes Amtshaus, seine eigene Zehntscheuer und dergleichen mehr. Eine gemeinsame Stadtmauer schützte die zum damaligem Zeitpunkt bedeutende Handelsstadt. Vorrangig war es der Wein, welcher weit über die Grenzen bekannt war. Besonders interessant für Besucher ist, daß all die Zeugnisse der über 1200-jährigen Geschichte erlebbar sind.

 

 

Wettbewerbsgebiet

 

Südwestlich der Altstadt liegt das Wettbewerbsgebiet auf der ehemaligen „Bleichwiese“, im Lageplan (Anlage 04) mit einer rotgepunkteten Linie (•••) umfahren.

Westlich wird das Wettbewerbsgebiet durch die Burgstraße begrenzt. Die im Sichtbereich des Wettbewerbsgebietes erhaltene Stadtmauer, mit vorgelagerten Parkplätzen, grossen Buchen und Linden, verläuft in West-Ost-Richtung bis zum Stadionschen Schloß und zur Hauptstraße, dem historischen südlichen Stadtzugang. Es ist angestrebt, diese Allee zu erhalten. Die Stadtmauer ist zur besseren Anbindung des Amann-Quartiers, der Freiflächen und der Stadthalle an die Altstadt für Fussgänger partiell durchbrochen. Westlich der Burgstraße folgen ein Spielplatz und Schrebergärten. Diese Freifläche, mit dem Mühlbach, dient der Altstadt als Frischluftschneise und bleibt auch in Zukunft frei von einer Bebauung. Das zu überplanende Wettbewerbsgebiet fällt von Westen nach Osten im Mittel von ca. 219,50 m ü. NN auf 218,50 m ü. NN.

 

Amann-Quartier

 

Im Süden schließt das Amann-Quartier an, einem im Umstrukturierungsprozess befindlichen ehemaligen Fabrikareal. Auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwurfs (Anlage 03) wird ein Bebauungsplan für eine verdichtete Wohnbebauung und ein Stadtpark entwickelt, der sich zur Zeit in der Entwurfsphase befindet.

 

Schalltechnische Stellungnahme

 

Der vorgesehene Standort für die Stadthalle wurde im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung schallschutztechnisch gemäß den rechtlichen Vorgaben der DIN 18 005 und der TA Lärm untersucht und die generelle Machbarkeit aufgezeigt. Das Ergebnis der schallschutztechnischen Stellungnahme (Anlage 11) ist im Entwurf zu berücksichtigen.

 

Freiflächen

 

Die Stadt Bönnigheim sieht in dem von Westen kommenden Grünzug mit dem Mühlbach als „Grüne Lunge“ eine Chance, die Naherholungsfläche stärker an die Stadtmitte heranzuführen. Im Bereich der Bleichwiese, dem Bachlauf folgend, befand sich bis ca. Mitte des 18. Jahrhunderts der Neipperger See.

Inzwischen ist der Mühlbach ab der Burgstrasse ca. 2,70 m - im östlichen Hallenbereich ca. 1,50 m - unter dem Strassenbelag verdolt geführt und tritt erst östlich der Schulstrasse wieder ans Tageslicht. Der Auslober geht davon aus, dass im Bereich der Bleichwiese, zwischen Burgstraße und Hauptstraße, die Freiflächen in Verbindung mit Wasser gestaltet werden.

 

Gewässerentwicklungsplan (Anlage 13)

Der Gewässerentwicklungsplan geht von einer Renaturierung durch Öffnung des verdolten Mühlbachs und einer aus ökologischen Gründen offen geführten Bachzone mit vielfältigen Erlebnisqualitäten aus, dessen Bachbett bis auf 2.70 m bis 1,50 m zum Geländeniveau verläuft und eine topographisch-landschaftsbezogene Freianlagengestaltung mit zahlreichen Verzahnungen zu den umgebenden Bereichen umsetzt.

 

So werden Vorschläge erwartet, die einerseits konzeptionell dem städtebaulichen Entwurf folgen, aber andererseits auch der Notwendigkeit des geführten Wasserlaufs Folge leisten.

 

Baugrund

 

Auf Grund der Erkenntnis früherer Realisierungen auf dem Wettbewerbsgebiet und einem geologischen Gutachten (Anlage 12), muss von einem wässrigen und schlecht tragenden Baugrund ausgegangen werden.

 

Durch den schwierigen Baugrund, den hohen Grundwasserspiegel und das Einbeziehen des Gestaltungselementes Wasser, wird aus wirtschaftlichen Gründen eine Unterkellerung kritisch hinterfragt.

 

Wettbewerbsaufgabe

 

Im Rahmen eines Städtebaulichen Ideenwettbewerbs auf dem Amann-Areal erfolgte im Jahr 2002 eine Standortuntersuchung für die neue Stadthalle. Weitere Untersuchungen hinsichtlich der Lage, der Beeinträchtigung der Umgebung durch Verkehr und Schall, dem planerischen Umgang mit dem Mühlbach und der Ausformulierung der Neubebauung auf dem Amann- Quartier festigten den jetzigen Standort. Der Standort für die Stadthalle liegt innerhalb des förmlich festgelegten Sanierungsgebietes.

 

Mit dem Bau der Stadthalle soll einerseits das kulturelle Leben: Theater, Konzerte, Comedy (kein Sport) in Bönnigheim und andererseits die historische Struktur im Umfeld des Schlosses, der Stadtmauer und dem vorgelagerten Schlossgarten aufgewertet werden. Erwünscht ist, dass die Zugänge, städtebauliche Orientierung und die Proportionierung des Gebäudes sowohl gestalterisch wie funktional den gestellten Anforderungen an dieser Stelle gerecht werden. So wird der Gestaltungsqualität im Dialog zum historischen Umfeld und am Übergang zum Amann-Quartier besonderer Wert beigemessen.

 

Mögliche Blickbeziehungen vom Michaelsberg erwägen eine besondere Aufmerksamkeit im Umgang mit der 5. Fassade, der Dachgestaltung.

 

Der Saal mit ca. 500 m2, muss im Verhältnis 1/3 zu 2/3 unterteilbar und unabhängig zueinander zugänglich sein. Die Bühne ist mit einer ca. 1,50 m tiefen Vorbühne zu planen. Die Stadthalle erhält zur Bewirtung des Saals eine tagesbelichtete Küche mit den im Raumprogramm aufgelisteten Nebenräumen. In der Küche wird in Eigenregie des Veranstalters (u. a. Vereine) und über einen Catering-Service gekocht. Eine Küche als eigenständiger Restaurant-Bereich ist nicht vorgesehen. Auf eine getrennte Anlieferung der Küche und des Bühnenbereichs ist zwingend zu achten.

 

Vereinsräume

 

In die Stadthalle zu integrieren sind Vereinsräume für den Musikverein Stadtkapelle Bönnigheim e.V. und Gesangverein Concordia Bönnigheim. Der Vereinsbereich, mit Proberäumen, Nebenräumen und den vereinsinternen Toilettenanlagen, muss unabhängig zur Öffnung der Stadthalle erschlossen werden können.

 

Freiflächengestaltung

 

Eine ansprechende Freiflächengestaltung mit Baumbepflanzung und Sitzmöglichkeiten, unter Einbeziehung des Grünzuges, der Spielflächen und des Gewässers sind vom Auslober ausdrücklich erwünscht. Die Möglichkeit einer Bewirtung vom Foyer- und Küchenbereich aus, zu einer Freiterrasse am Bach ist genauso im Entwurfskonzept aufzunehmen, wie die zeitweise außenzugänglichen sanitären Anlagen im Festbetrieb, bei geschlossener Stadthalle.

 

Öffentliche Toilettenanlage

 

Unabhängig der notwendigen sanitären Anlagen ist eine kleine separate, barrierefreie Toilettenanlage für beide Geschlechter vorzusehen, die ganzjährig von Außen begehbar ist.

 

Verkehr, Vorfahrt und Stellplätze

 

Ziel der Verkehrskonzeption ist es, neben der Erschließung des neuen Quartiers und der Stadthalle insbesondere die Erreichbarkeit der Altstadt und wichtiger Sport- und Freizeiteinrichtungen für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.

Das neue Wohnquartier wird über die Burgstrasse und die Hauptstraße an das örtliche Straßennetz angebunden. Die innere Erschließung erfolgt für den motorisierten Individualverkehr stadtquartiers-verträglich durch Wohnwege mit einer geknickten Haupterschließung, die für den Durchgangsverkehr unattraktiv ist, und durch Stichstraßen, die als Spielstraßen ausgebildet werden. Alle Straßen werden als Mischflächen mit hoher Aufenthaltsqualität vorgesehen.

Ergänzend dazu wird das Gebiet durch Fuß- und Radwege intern und mit der Nachbarschaft vernetzt. Wichtige übergeordnete Fuß- und Radwegeverbindungen stellen die an der Bleichwiese verlaufende Promenade und ein Fuß- und Radweg im neuen Stadtpark dar.

Um eine gute ÖPNV-Anbindung der Stadthalle und des Wohngebiets zu ermöglichen, wird die Buslinie in der Bleichwiese erhalten. Die Durchfahrt für den Autoverkehr wird hingegen im Bereich des Schlosses gesperrt. Die Parkierung der Stadthalle ist entlang der Stadtmauer nachgewiesen und wird über die Bleichwiese von der Burgstraße her erschlossen. Die Andienung erfolgt ebenfalls über die Burgstraße.

 

Von großer Bedeutung ist die Verbesserung der Querungsmöglichkeiten und Verbindungen für den Fuß – und Radverkehr im ganzen Bereich der Burgstraße von Bleichwiese und Bachstraße bis zur Forststraße, da diese Straße derzeit als innerstädtische Barriere wirkt.

 

Hierzu soll das aus den Niederlanden stammende Konzept „Drive-Slow- Go-Fast“, das derzeit im Rahmen eines EU-Projektes auch in Deutschland vorgestellt wird, angewandt werden. Dies bietet folgende Vorteile:

a. Gute Querungsmöglichkeiten

b. Hohe Verkehrssicherheit

c. Flüssiger, kontinuierlicher Verkehrsablauf

d. Reduktion Lärmbelastung und Schadstoffemissionen

 

Bei diesem Konzept wird der motorisierte Verkehr über eine Trennung der Fahrbahnen durch einen Mittelstreifen unter Erhaltung der Kapazität verlangsamt. Durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h soll dies zusätzlich unterstützt werden. Gleichzeitig werden durch den Querungsstreifen sichere und attraktive Querungen für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Solche Querungen sind für den Bereich Forststraße, im neuen Stadtpark und im Bereich Bleichwiese vorgesehen.

An der Kreuzung Burgstraße – Bleichwiese soll die Querung zusätzlich durch einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerampel abgesichert werden, um dort speziell für Schüler auf dem Weg zu den westlich gelegenen Sport- und Freizeiteinrichtungen und für die Verbindung Stadthalle – Spielplatz eine sehr gute und sehr sichere Qualität der Querung zu gewährleisten. Die Verbindung von der Bachstraße zur Burgstraße wird für den Autoverkehr gesperrt und zurückgebaut.

 

Finanzierung/Kosten

 

In der Wettbewerbsvorprüfung werden die kostenrelevanten Kennwerte und Verhältniszahlen ermittelt und tabellarisch einander gegenübergestellt. Die Stadt Bönnigheim hat die Gestehungskosten (Bruttokosten der Kostengruppen 100 bis 700) im Haushalt auf 5.2 Mio. EURO (ohne Vereinsräume) begrenzt. Das Grundstück ist im Besitz der Stadt Bönnigheim. Die Kosten der Aussenanlagen sind nur in unmittelbarer Umgebung und für den direkten Übergang von Stadthalle zum bestehenden Entwurf der Freiflächenanlagen eingerechnet. Werden nachhaltige Energieeinsparkonzepte die zur Reduzierung der Unterhaltskosten beitragen entwickelt, werden die Gestehungskosten entsprechend angepasst.

 

Wirtschaftlichkeit | Energie

 

Der Auslober legt besonderen Wert auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Gesamtlösung. Erwartet wird eine abgestimmte Optimierung von Gebäudekonstruktion und Gebäudetechnik. Dabei wird besonders Wert gelegt auf möglichst guten sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz, auf eine Optimierung der Glasflächen hinsichtlich Tageslichtnutzung und Verschattung sowie auf ein Lüftungskonzept, das zumindest in Teilbereichen eine natürliche Lüftung ermöglicht. Das Gebäudekonzept soll sowohl hohen Nutzerkomfort als auch einen sparsamen Umgang mit Energie ermöglichen. Eine deutliche Unterschreitung der geltenden Energieeinsparverordnung ist anzustreben. Die Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachplanern ist zu empfehlen. Für das angrenzende Neubaugebiet ist zwar eine Nahwärmeversorgung in der Diskussion, für die Stadthalle wird aber eine eigene, dezentrale Wärmeerzeugung erforderlich sein. Ein Anschluss an das Gasnetz der Stadtwerke Bönnigheim ist möglich. Außderm befindet sich auf dem Amann-Areal ein Brunnen (Fördermenge 6-8 l/sec), der im Lageplan gekennzeichnet ist. Sowohl dieser Brunnen als auch der Mühlbach können als Wärme- oder Kältequelle in das Energiekonzept einbezogen werden.

 

Verbindliche Vorschriften und Hinweise

 

Bei der Planung sind folgende Richtlinien in der jeweils geltenden Fassung zu beachten:

 

01 LBO Baden-Württemberg

 

02 Richtlinien des Landes für bauliche Massnahmen zugunsten von Behinderten (DIN 18 024 Teil 1+2, Bauen für
     Behinderte):
     Es ist selbstverständlich, dass alle Bereiche für alle Nutzer zugänglich sein müssen. Mobilitäts- und Seh-
     behinderte müssen sämtliche Bereiche ohne fremde Hilfe und Umwege, extern wie intern, gleichberechtigt
     erreichen können. In der frühen Planungsphase der Wettbewerbsaufgabe werden schlüssige Anregungen
     und Umsetzungen der Anforderungen zum barrierefreien Bauen erwartet. Die barrierefreie Konzeption ist
     nach LBO ein integrativer Baustein des Entwurfskonzepts.

 

03 Derzeit gültige Fassung der Energieeinsparverordnung

 

04 Versammlungsstättenrichtlinie

 

Sehenswürdigkeiten in Bönnigheim

Köllesturm

Köllesturm

Als „Oberer Torturm“ um 1286 mit der Stadtbefestigung erbaut. Auf dem Turm wohnte der Turmwächter. Ein Flügeltor und ein Zugtor verschlossen den Zugang zur Stadt. Der Torwächter verschloss abends das Tor und öffnete es morgens wieder. Für einen Reisenden durfte es nachts nur mit Genehmigung des Amtmannes geöffnet werden. Außerdem kassierte der Torwächter den Wegezoll. 1772 wurde nach einem Brand das Spitzdach durch eine barocke Dachform ersetzt. Einige Zeit war auch der Ortsarrest hier untergebracht. Nach der letzten Turmwächterfamilie erhielt der Turm den Namen Köllesturm. 1984 wurde die Fassade restauriert.
zum historischen Stadtrundgang
Rathaus

Rathaus

Unsere Stadt verfügt über eine leistungsstarke Verwaltung, die - zentral im Rathaus angesiedelt – den Bürgern und Interessenten mit Rat und Tat zur Seite steht. Egal, ob im persönlichen Gespräch, am Telefon oder virtuell via Internet – die Stadtverwaltung ist für Sie da. Hier finden Sie immer den richtigen Ansprechpartner.
zum Rathaus
Steinhaus

Steinhaus

Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Steinhaus, ist das Schwäbische Schnapsmuseum untergebracht. Weit über Stadt und Ländle hinaus hat sich die Historische Gesellschaft mit dem Museum zur Kulturgeschichte des Alkohols, der Entwicklung der Destillationstechnik sowie der Geheim- und Schwarzbrennerei einen Namen gemacht. Bekannt sind die Likör- und Schnapsproben in geselliger Runde.
zum historischen Stadtrundgang
Schulzentrum

Schulzentrum

Unsere Stadt verfügt über ein vielseitiges schulischen Angebot.
In unserem Schulzentrum aus Alfred-Amann-Gymnasium, Sophie La Roche Realschule und Ganerbenschule (Grund- Haupt und Werkrealschule) sind auch die Stadtbücherei und die städtische Musikschule untergebracht.
zu den Bildungseinrichtungen
Cyriakuskirche

Cyriakuskirche

Die wunderschöne, altehrwürdige Cyriakuskirche ist eines der beherrschenden Bauwerke des Bönnigheimer Stadtkerns mit spätgotischer Ausstattung. Der mächtige, auf Säulen ruhende Querbau zwischen Langhaus und Chor ist einer der ganz wenigen Lettner, der sich im Württembergischen erhalten hat. Dabei ist der Hochaltar allein schon ein Prachtstück mittelalterlicher Holzskulptur.
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Ganerbenburg

Ganerbenburg

Im Jahre 1188 wird die Bönnigheimer Burg als Besitz des Kaisers Barbarossa erwähnt. Sie bildete die nordwestliche Ecke der Stadtbefestigung und ging später in den Besitz der Ganerben über. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie 1546 wieder aufgebaut. Ein großer Teil wurde 1679 eingerissen. Der Turm bekam 1898 das Spitzdach, als die Glocke aus dem Jahr 1359 von der Kirche hierher versetzt wurde. 1979 wurde die Burg saniert.
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Stadionsches Schloss

Stadionsches Schloss

Mittelpunkt der Innenstadt und Prunkstück zugleich ist das Schloss. Das filigrane, spätbarocke Bauwerk des Reichsgrafen Friedrich von Stadion, mit viel Liebe zum Detail wieder in Originalzustand versetzt, beherbergt nach wechselvoller Geschichte das weltweit einmalige Museum Charlotte Zander für Internationale Naive Kunst und Art Brut.
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Strombergkellerei

Strombergkellerei

Der Wein, 793 erstmals erwähnt, spielte schon immer eine große Rolle in Bönnigheims Geschichte; jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter bis 1966 die Strombergkellerei im traditionellen Stil des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Heute wird an sonnigen Hängen der Lemberger kultivier, jene anspruchsvolle Württemberger Rarität, die nur in den besten Lagen gedeiht und wovon hier die größte Anbaufläche zu finden ist. Die für Spitzenqualität bekannte Strombergkellerei und mehrere ebenfalls prämierte hochklassige private Weingüter keltern auch den edlen Spätburgunder, spritzen Riesling und natürlich einen kräftigen Trollinger, den Nationalwein der Schwaben.
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Mineralfreibad

Mineralfreibad

Abkühlung finden Sie im Mineralfreibad Bönnigheim. Das Bad bietet modernste Sprunganlagen, Sprudelbecken, Trinkbrunnen, eine 70-Meter Rutsche sowie eine Minigolfanlage und Wohnmobil-Stellplätze.
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