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Stadtverwaltung Bönnigheim
Kirchheimer Strasse 1
74357 Bönnigheim
Tel.: 0 71 43 / 273 - 0
Fax: 0 71 43 / 273 - 16
info@boennigheim.de

Die komplette Auslobung können Sie hier als pdf-Datei herunterladen.

Teil A - Wettbewerbsbedingungen

Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe GRW 1995 in der novellierten Fassung vom 22.12.2003 mit dem Einführungserlass des Landes Baden-Württemberg vom 20.12.2004 zugrunde.

Die Anwendung und Anerkennung der GRW ist für Auslober und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Baden-Württemberg beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 2008-1-12 registriert.

 

Anlass und Zweck des Wettbewerbs

 

Die Stadt Bönnigheim beabsichtigt am südwestlichen Rand der historischen Altstadt, zwischen einem im Umstrukturierungsprozess befindlichen ehemaligen Fabrikareal und der Stadtmauer mit Sichtbezug zum Stadionschen Schloß und zum Michaelsberg, den Neubau einer Stadthalle zu entwickeln. Der für das Amann-Gelände notwendige Bebauungsplan liegt einem städtebaulichen Entwurf zugrunde. Der Bebauungsplan befindet sich in der Vorentwurfsphase.

Mit dem Verfahren eines Realisierungswettbewerbs soll auf der Grundlage der Vorentwürfe die beste architektonische und städtebauliche Lösung für die zu planende und zu realisierende Hochbaumassnahme gefunden werden.

Wesentliche Zielsetzung ist eine in Planung, Bau und Betrieb wirtschaftliche, energetisch optimierte Stadthalle, die in der architektonischen Umsetzung ihres Raumprogrammes den Anforderungen des Auslobers gerecht wird.

 

Auslober

 

Stadt Bönnigheim vertreten durch Herrn Bürgermeister Kornelius Bamberger

Kirchheimer Straße 1, 74357 Bönnigheim


Wettbewerbsbetreuung und Vorprüfung

 

ARCHITEKTUR 109

Mark Arnold + Arne Fentzloff, Freie Architekten BDA

Hohnerstraße 23, 70469 Stuttgart

Fon 0049(0)711-609341, Fax 0049(0)711-609371

info@architektur109.de

 

Gegenstand des Wettbewerbs

 

Der Gegenstand des Wettbewerbs ist die Bauwerksplanung für den Neubau einer Stadthalle mit großem Saal für 500 Personen, Bühne und Vereinsräumen in Bönnigheim.

 

Details der weiteren Aufgabenstellung des Wettbewerbs sind in der Auslobung Teil B beschrieben.

 

Wettbewerbsart, Verfahrensform

 

Der Wettbewerb ist als einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren nach VOF in Form eines begrenzt offenen Wettbewerbs mit 25 Teilnehmer ausgelobt.

 

Zulassungsbereich / Sprache

 

Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.

 

Wettbewerbsteilnehmer

 

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.

Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46 bis 49 der Richtlinie 2005/36/EG „Berufsanerkennungsrichtlinie“ gewährleistet ist, und der die entsprechende Tätigkeit gemäß Richtlinie und Auslobung nachweisen kann.

 

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

 

Mehrfachbewerbungen oder Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten.

 

Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entspricht, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.

 

Hinweis zum Bewerbungsverfahren: Pkt. 1.6.0 Wettbewerbsteilnehmer in der Auslobung

Im Wettbewerbsverfahren sind nur Bewerber/innen mit der Berufsbezeichnung Architekt zugelassen, da bereits ein Gewässerentwicklungsplan und ein Freiflächenplan im Rahmen des Entwurfs zum Bebauungsplan entwickelt wurde. Diese Unterlagen sind Teil der Auslobung.

Die Außenanlagen beim Entwurf beziehen sich lediglich auf die direkte Anbindung der Stadthalle an den bestehenden Entwurf, siehe Pkt. 2.4.0 Finanzierung/Kosten.

Eine Beauftragung eines weiteren Landschaftsarchitekten hat die Stadt Bönnigheim nicht vorgesehen.

 

Teilnahmehindernisse

 

Teilnahmehindernisse sind in 3.2.3 GRW beschrieben.

 

Bewerberverfahren

 

Jeder Teilnahmeberechtigte kann sich bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren sind erhältlich unter:

 

www.boennigheim.de/wettbewerb_stadthalle

 

Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer die dort abrufbaren formalisierten Bewerbungsunterlagen (Bewerbererklärung und Projektblätter) verwendet und vollständig fristgerecht bis zum 11. 12. 2009 | 16.00 Uhr (Zugang beim Wettbewerbsbetreuer) eingereicht hat. E-Mail-Bewerbungen sind vom Verfahren ausgeschlossen.

 

In der Bewerbererklärung und den dargestellten Projekten belegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, vor allem aber seine Eignung und Kompetenz für die anstehende Wettbewerbsaufgabe. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinaus gehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.

 

Kriterien zur Auswahl der Teilnehmer

 

Durch die Erfüllung der Ausschluss-/Zulassungskriterien qualifizieren sich die Bewerber für das Auswahlverfahren.

 

01 Formale Kriterien:

a. Fristgerechter Eingang der Bewerbung

b. Einreichung der (vom Auftraggeber vorgegebenen) Bewerbererklärung mit mindestens der eigenhändigen
    Unterschrift des (bei juristischen Personen: der) bevollmächtigten Vertreter/s des Bewerbers.
c. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 11 VOF vorliegen (in der
    Bewerbererklärung).
d. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (zum Beispiel durch: Kammernummer, Rundstempel,
    Eintragungsurkunde, Beitragsbescheid).
    Zusätzlich bei Berufsanfängern: Nachweis, dass das Diplom nicht mehr als 7 Jahre zurückliegt. Stichtag:
    Tag der Bekanntmachung.

 

02 Qualitative Auswahlkriterien

Den Nachweis der fachlichen Eignung erbringen die Bewerber anhand von 4 Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Kann ein Bewerber den Nachweis in einem Kriterium nicht erbringen, legt er ein leeres Projektblatt vor.

- Der Nachweis wie Fertigstellung | Übergabe oder Auszeichnung darf nicht älter als der Stichtag 01. 01. 2000
  sein.
- Je Projektblatt ist die zusätzliche Darstellung, einseitig bedruckt, auf max. 1 Seite DIN A3 oder max. 2 Seiten DIN
  A4 als Anlage zu begrenzen.
- Für den Nachweis der vier qualitativen Kriterien darf max. 1 Projekt mit den weiteren identisch sein.

 

 

Geforderte Projektblätter

 

Projektblatt P 1 - Realisiertes Projekt: max. Bewertung 5 Punkte
Nachweis eines realisierten Projekts das mit der anstehenden Planungsaufgabe vergleichbar ist. Bei Berufsanfängern kann es auch ein Projekt beliebiger Aufgabenstellung sein oder ein Projekt, das sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der Büroinhaber bestätigt.

 

Notwendige Angaben:
Bezeichnung, Auftraggeber, Urheber (Name des Bewerbers), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI (mind. wesentliche Teile der Leistungsphasen 2 - 8), Erstellungskosten, Zeichnungen, Abbildungen des fertiggestellten Projekts, Erläuterung.


 

Projektblatt P 2 - Ausgezeichnetes realisiertes Projekt: max. 1 Punkt
Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Projekts mit Auszeichnung Beispielhaftes Bauen, Bonatzpreis, Hugo-Häring-Preis. Bei Berufsanfängern kann es auch eine ausgezeichnete Studienarbeit sein.

Notwendige Angaben:
ezeichnung, Art der Auszeichnung, Verfasser (Name des Bewerbers), Jahr der Auszeichnung, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterung.

Projektblatt P 3 - Ausgezeichneter Wettbewerb: max. 3 Punkte
Nachweis einer ausgezeichneten Wettbewerbsarbeit (Preis, Ankauf) in einem regelgerechten Wettbewerb (kein 1. Rang oder „Erfolg“ in Mehrfachbeauftragungen oder VOF-Verhandlungsverfahren) - zum Beispiel durch eine „wettbewerbe aktuell“- Dokumentation. Bei Berufsanfängern kann es auch ein Erfolg in einem studentischen Wettbewerb sein.

Notwendige Angaben:
Bezeichnung, Auslober, Wettbewerbsart, Verfasser (Name des Bewerbers), Jahr, Auszeichnungart, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterung.

 

Projektblatt P 4 - Frei wählbares realisiertes Projekt: max. 5 Punkte
Nachweis eines realisierten Projektes beliebiger Aufgabenstellung zum Thema „Innovation und Gestaltung“ nach Wahl des Bewerbers.

Notwendige Angaben: Bezeichnung, Auftraggeber, Urheber (Name des Bewerbers), Jahr der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI (mind. wesentliche Teile der Leistungsphasen 2 - 8), Erstellungskosten, Zeichnungen, Abbildungen des fertiggestellten Projekts, Erläuterung.

Als Empfänger ist die Adresse des wettbewerbsbetreuenden Büros:

 

 

ARCHITEKTUR 109

Hohnerstraße 23

70469 Stuttgart

 

und die Zuordnung der Kategorie A: Berufsanfänger oder Kategorie B: Erfahrene Büros, unter der die Bewerbung abgegeben wird, anzugeben. Auf die eigenhändige Unterschrift auf der Bewerbung ist zu achten.

 

Auswahlgremium und Losverfahren

 

Die Mitglieder des Auswahlgremiums sind:

01 Herr Martin Queißer, Stadtrat FWV/CDU, Bönnigheim

02 Herr Kai Dongus, Architekt, Ludwigsburg

03 Herr Arne Fentzloff, Architekt, Stuttgart

 

 

Ein Auswahlgremium beurteilt die eingereichten Projektblätter und bewertet diese mit maximal 14 Punkten. Die Bewerber die den Auswahlkriterien genügen und mindestens 7 Punkte erzielen, werden zum Losverfahren zugelassen. Insgesamt werden 21 Teilnehmer und 2 Nachrücker ausgewählt.

Genügen mehr als 21 Bewerber den Auswahlkriterien, dann werden aus allen qualifizierten Bewerbungen die 21 Teilnehmer durch Los bestimmt. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht eines Notars oder einer vom Auslober unabhängigen Dienststelle. Berufsanfänger werden in angemessener Zahl durch separate Losziehung berücksichtigt. Bei der Auslosung werden 2 Lostöpfe gebildet:

 

 

Bei der Auslosung werden 2 Lostöpfe gebildet:

 

Bewerber aus Lostopf A: Berufsanfänger, Diplomurkunde nicht älter als 7 Jahre Stichtag: Tag der
                                          Bekanntmachung

 

Bewerber aus Lostopf B: Erfahrene Büros, die den Mindestanforderungen der Auswahl genügen

 

Ausgewählte Teilnehmer

 

In Bezug zur Auslobung des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Amann- Areal 2001/2002 werden die vier Preisträger zum Realisierungswettbewerb eingeladen:

 

1. Dollmann + Partner, Stuttgart

2. Michel + Wolf, Stuttgart

3. Matthias Müller, Heilbronn

4. Reinhard Straub, Friedrichshafen

 

Wahrung der Anonymität

Die Verfasser der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der Preisgerichtssitzung anonym.

 

Preisgericht, Sachverständige und Vorprüfer

 

Der Auslober hat das Preisgericht in nachstehender Besetzung gebildet und hat es vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört.

 

1. Fachpreisrichter

 

1. Herr Prof. Markus Allmann, Architekt, München

2. Herr Joachim Eble, Architekt, Tübingen

3. Herr Prof. Jo Frowein, Architekt, Freiburg

4. Herr Dr. Eckart Rosenberger, Architekt, Fellbach

5. Frau Beatrice Soltys, Architektin, Besigheim

6. Herr Oliver Sorg, Architekt, Stuttgart

 

2. Stellvertr. Fachpreisrichter (kein Stimmrecht)

 

1. Herr Prof. Peter Cheret, Architekt, Stuttgart

 

3. Sachpreisrichter

 

1. Herr Bürgermeister Kornelius Bamberger, Bönnigheim

2. Herr Reinhold Grünenwald, Stadtrat FWV|CDU, Bönnigheim

3. Herr Fritz Diether, Stadtrat SPD, Bönnigheim

4. Herr Hans-Martin Jäger, Stadtrat UWG, Bönnigheim

5. Herr Jörg Stolzenberger, Stadtrat Grüne, Bönnigheim

 

4. Stellvertr. Sachpreisrichter (kein Stimmrecht)

 

1. Herr Wolfgang Bramm, Stellv. Bürgermeister, Bönnigheim

 

5. Sachverständige (kein Stimmrecht)

 

1. Herr Gerhard Hauber, Atelier Dreiseitl, Überlingen

2. Herr Peter Knoll, Verbandsbauamtsleiter, Bönnigheim

3. Frau Agnes Marquardt, Kreisbaumeisterin, LRA Ludwigsburg

4. Herr Josef Broll, Steinbeis-Transferzentrum

 

6. Gäste (kein Stimmrecht)

 

1. Herr Werner Schlenker, Stadtkämmerer, Bönnigheim

2. Herr Klaus Walz, Hauptamtsleiter, Bönnigheim

 

7. Vorprüfung

 

Die Vorprüfung erfolgt durch ARCHITEKTUR 109

1. Herr Mark Arnold, Architekt, Stuttgart

2. Herr Arne Fentzloff, Architekt, Stuttgart

3. Herr Josef Broll, Steinbeis-Transferzentrum, Stuttgart

 

Wettbewerbsunterlagen

 

Ein Teil der Wettbewerbsunterlagen wird unter nachfolgend benannter Adresse ab dem 05. 11. 2009 zur Einsichtnahme ins Internet gestellt. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer können nach Erhalt eines Zugangscodes, ab dem 21. 12. 2009 die gesamten Wettbewerbsunterlagen herunterladen:

 

www.boennigheim.de/wettbewerb_stadthalle

 

Die Wettbewerbsunterlagen bestehen aus:

 

Teil A - Wettbewerbsbedingungen

Teil B - Wettbewerbsbeschreibung

Teil C - Anlagen zur Auslobung

 

Anlage 01: Stadtplan als pdf-Datei

Anlage 02: Luftbild 2009 als tiff-Datei

Anlage 03: Städtebaulicher Entwurf mit Freianlagen als pdf-Datei

Anlage 04: Lageplan im Maßstab 1:500 als dwg/dxf-Datei

Anlage 05: Lageplan im Maßstab 1:500 als pdf-Datei mit best. Bebauung, Wegeführung, wesentl. Baumbestand,
                  Höhenquoten und Darstellung

Anlage 06: Modellgrundplatte im Maßstab 1:500

Anlage 07: Abholschein für das Modell

Anlage 08: Raumprogramm als Excel-Datei

Anlage 09: Berechnungsformblätter als pdf-Datei

Anlage 10: Formular Verfassererklärung als pdf-Datei

Anlage 11: Schalltechnisches Gutachten als pdf-Datei

Anlage 12: Geologisches Gutachten als pdf-Datei

Anlage 13: Gewässerentwicklungsplan als pdf-Datei

 

Wettbewerbsleistungen und Kennzeichnung

 

Auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen sind folgende Leistungen vom Teilnehmer zu erbringen:

 

1.1 Lageplan M. 1:500

      Städtebaulicher Gesamtzusammenhang in genordeter Darstellung mit Aufsicht auf die Gebäude und
      Eintragung der
      a. Geschosszahl und Dachform
      b. Erschließungsflächen, Eingänge und Andienung
      c. Gestaltung des Aussenbereichs im Anschluß an die Stadthalle und Anbindung an den bestehenden
          Entwurf der Grün-/Freianlagen bzw. an den Gewässerentwicklungsplan.

1.2 Grundrisse M. 1:200, in genordeter Darstellung
      a. Darstellung im EG-Plan der Freiflächengestaltung und Anschlüsse der Aussenanlagen, Zugängen und
          Anlieferung
      b. Eintragung der Raumnummer und Raumbezeichnung
      c. Die Schnittführung der Querschnitte ist einzutragen

1.3 Querschnitt M. 1:200 Schnittführung parallel und quer zum Gebäude einschl. der Darstellung des
      vorhandenen und geplanten Verlaufs der Geländeoberkante mit Festlegung der EFH bezogen auf NN.

1.4 Ansichten M. 1:200

1.5 Konstruktiver Schnitt und Ansicht M 1:50 mit Materialangabe
1.6 Erläuterungsbericht Die Erläuterungen sollen über Ableitung und Ziele des Lösungsvorschlags informieren
      und sollen daher – in Form von Texten, Skizzen, Perspektiven, Graphiken, Fotomontagen und sonstigen
      Darstellungen – auf den Plänen an den Stellen dargestellt werden, an der über die Plandarstellung hinaus
      etwas zu erläutern ist.
      a. Leitidee
      b. Städtebauliches und architektonisches Konzept
      c. Freiraumplanerische Einbindung/Ökologie

      d. Erschließung Besucher und Andienung/Entsorgung

      e. Konstruktion und Materialien

      f. Energiekonzept

      g. Wirtschaftlichkeit (Erstellung, Betrieb, Unterhaltung).

1.7 Modell M. 1:500

1.8 Prüfbare Berechnungen mit Nachweis auf separatem Plansatz
      a. Bruttogeschossfläche
      b. Bruttorauminhalt
      c. Nachweis der Raumprogrammfläche
1.9 Verfassererklärung (2-fach) gemäß Anlage in einem mit der Kennzahl versehenen undurchsichtigem und
      verschlossenen Umschlag, bezeichnet als „Verfassererklärung“. Neben der Verfassererklärung geben die
      Teilnehmer ihre Anschrift, Mitarbeiter, Sachverständige und Fachplaner an, juristische Personen,
      Partnerschaften und Arbeitsgemeinschaften außerdem den bevollmächtigten Vertreter. Jeder Verfasser
      prüft seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich und belegt sie mit einer Kopie seines
      Befähigungsnachweises in der Wettbewerbssprache.

2.0 Karte im Format DIN A5- Quer mit den Namen der Verfasser und aller Beteiligten zur Kennzeichnung
      während der Ausstellung
2.1 Verzeichnis aller eingereichten Unterlagen

2.2 Für die Öffentlichkeitsarbeit wird darum gebeten, zu den Plänen in Papierform, diese auch als pdf-Format auf
      CD einzureichen. Orientierungsgröße: 300 dpi bei DIN A 4 Die Planunterlagen sind ungefaltet einzureichen.
      Die einzureichende Wettbewerbsarbeit ist in allen Teilen nur durch eine Kennzahl aus sechs arabischen
      Ziffern in der rechten, oberen Planecke zu kennzeichnen.

 

Beurteilungskriterien

 

Die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden durch das Preisgericht nach folgenden Kriterien bewertet. Die Reihenfolge stellt dabei keine Gewichtung dar:


1.1 Städtebauliche und freiräumliche Qualität
1.2 Architektonische und gestalterische Qualität des Hochbaus und der Freiräume
1.3 Erfüllung des Raumprogramms und funktionale Anforderungen Erschließung, Organisation, Orientierung
1.4 Qualitative Bedarfsanforderungen (baulicher Standard)
1.5 Wirtschaftlichkeit und Konstruktion
1.6 Investitions- und Folgekosten
1.7 Energiekonzept
1.8 Ökologische Anforderungen und Umweltverträglichkeit

 

Termine

 

Tag der Bekanntmachung 05. 11. 2009

 

Meldeschluss für schriftl. Bewerbungen 11. 12. 2009 | 16.00 Uhr

Der Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe beim wettbewerbsbetreuenden Büro ARCHITEKTUR 109, wird mit Datum und Uhrzeit als Submissonstermin festgelegt.

 

Auswahl der Teilnehmer 15. 12. 2009

Bewerber die bis zum 22. 12. 2009 keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, sind nicht mehr im Verfahren

 

Download der Wettbewerbsunterlagen ab 21. 12. 2009

 

Abholung des Modells ab 21. 12. 2009

Gegen Vorlage des Abholscheins kann das Modell unter folgender Adresse nach Voranmeldung abgeholt werden:

 

Werner Allgeier

Immenhofer Straße 42a

70180 Stuttgart

Telefon 0711 - 604744

allgeiermodelle@aol.com

 

Rückfragen

 

Eingang der schriftlichen Rückfragen 11. 01. 2010 | 16.00 Uhr

(Zugang beim Wettbewerbsbetreuer ARCHITEKTUR 109)

 

Schriftliche Beantwortung der Rückfragen 18. 01. 2010

 

Fragen und Antworten werden nach Abstimmung mit dem Auslober und - soweit inhaltliche Fragen auftreten unter Hinzuziehung von Fachpreisrichtern - zusammengefasst und an alle Wettbewerbsteilnehmer, die Preisrichter und die Architektenkammer Baden-Württemberg gesandt. Die Antworten des Auslobers gelten als Bestandteil dieser Wettbewerbsauslobung.

 

Einlieferung der Wettbewerbsunterlagen

 

Abgabetermin für die Wettbewerbspläne 17. 03. 2010 | 16.00 Uhr

 

Abgabetermin für das Wettbewerbsmodell 24. 03. 2010 | 16.00 Uhr

 

Der Zeitpunkt der Abgabe wird mit Datum und Uhrzeit als Submissonstermin, abweichend zur GRW 5.4.2, festgelegt, unabhängig zur Art und Weise der Zustellung. Die Wettbewerbsarbeit kann an den Abgabeterminen jeweils von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr persönlich abgegeben werden. Als Zeitpunkt der Abgabe gilt dann die auf der Empfangsbestätigung vermerkte Datums- und Zeitangabe der Wettbewerbsbetreuung. Die Arbeit kann auch per Post, Bahn oder einem anderen Transportunternehmen an die folgende Adresse aufgegeben werden:

 

ARCHITEKTUR 109

Hohnerstraße 23

70469 Stuttgart

 

Sitzung des Preisgerichts und Bekanntgabe des Ergebnisses

 

Das Preisgericht tagt voraussichtlich am 23. 04. 2010

 

Der Auslober teilt den Wettbewerbsteilnehmern das Ergebnis des Wettbewerbes unter dem Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung durch Übersendung der Niederschrift über die Preisgerichtssitzung unverzüglich mit und macht es sobald als möglich öffentlich bekannt. Die Mitglieder des Preisgerichts und die Architektenkammer Baden- Württemberg erhalten ebenfalls die Niederschrift.

 

Ausstellung der Arbeiten

 

Ausstellung der Arbeiten voraussichtlich 24. 04. 2010 - 30. 04. 2010

 

Der Ort der Ausstellung, der Zeitpunkt der Eröffnung und ihre Dauer werden den Wettbewerbsteilnehmern rechtzeitig bekanntgegeben. Die mit den Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers. Die übrigen Wettbewerbsarbeiten können ab 05. 05. 2010 im Verbandsbauamt der Stadt Bönnigheim abgeholt werden. Die Frist für die Abholung beträgt 2 Wochen. Planunterlagen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt wurden, werden auf Verlangen des Teilnehmers zurückgesandt. Die Kosten für die Rücksendung der Modelle erfolgt zu Lasten der Teilnehmer. Im Falle von Beschädigung oder Verlust einer Wettbewerbsarbeit haftet der Auslober gemäß GRW 6.5.

 

Preise

 

Der Auslober stellt für Preise und Ankäufe einen Gesamtbetrag in Höhe von 53.000 Euro zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme ist auf der Basis von § 15 und § 16 HOAI ermittelt. Die Umsatzsteuer ist darin nicht enthalten. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

1. Preis 25 % 13.250 €
2. Preis 20 % 10.600 €
3. Preis 15 % 7.950 €
4.Preis 12 % 6.360 €
5. Preis 8 % 4.2.40 €
Ankäufe 20 % 10.600 €

 

Die mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Preissumme vor Aufhebung der Anonymität vorbehalten.

 

Abschluss des Wettbewerbs

 

Der Auslober teilt den Wettbewerbsteilnehmern das Ergebnis des Wettbewerbs unter dem Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung unverzüglich mit und macht es sobald als möglich öffentlich bekannt.

 

Weitere Bearbeitung

 

Der Auslober wird in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes, unter den in den GRW 7.1 genannten Voraussetzungen einem Preisträger die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI stufenweise mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 (Ausführung) übertragen. Der Grobterminplan sieht die Planung für 2010-2011 und die Realisierung bis 2012 vor, vorbehaltlich weiterer Förder- und Haushaltsmittel sowie weiterer Beschlüsse des Gemeinderats.

 

Verpflichtung der Wettbewerbsteilnehmer

 

Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch den Auslober, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.

 

Vergütung der weiteren Bearbeitung

 

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.

 

Urheberrecht

 

Die Nutzung der Wettbewerbsarbeit und das Recht der Erstveröffentlichung sind in GRW 7.3 geregelt.

Sehenswürdigkeiten in Bönnigheim

Köllesturm

Köllesturm

Als „Oberer Torturm“ um 1286 mit der Stadtbefestigung erbaut. Auf dem Turm wohnte der Turmwächter. Ein Flügeltor und ein Zugtor verschlossen den Zugang zur Stadt. Der Torwächter verschloss abends das Tor und öffnete es morgens wieder. Für einen Reisenden durfte es nachts nur mit Genehmigung des Amtmannes geöffnet werden. Außerdem kassierte der Torwächter den Wegezoll. 1772 wurde nach einem Brand das Spitzdach durch eine barocke Dachform ersetzt. Einige Zeit war auch der Ortsarrest hier untergebracht. Nach der letzten Turmwächterfamilie erhielt der Turm den Namen Köllesturm. 1984 wurde die Fassade restauriert.
zum historischen Stadtrundgang
Rathaus

Rathaus

Unsere Stadt verfügt über eine leistungsstarke Verwaltung, die - zentral im Rathaus angesiedelt – den Bürgern und Interessenten mit Rat und Tat zur Seite steht. Egal, ob im persönlichen Gespräch, am Telefon oder virtuell via Internet – die Stadtverwaltung ist für Sie da. Hier finden Sie immer den richtigen Ansprechpartner.
zum Rathaus
Steinhaus

Steinhaus

Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Steinhaus, ist das Schwäbische Schnapsmuseum untergebracht. Weit über Stadt und Ländle hinaus hat sich die Historische Gesellschaft mit dem Museum zur Kulturgeschichte des Alkohols, der Entwicklung der Destillationstechnik sowie der Geheim- und Schwarzbrennerei einen Namen gemacht. Bekannt sind die Likör- und Schnapsproben in geselliger Runde.
zum historischen Stadtrundgang
Schulzentrum

Schulzentrum

Unsere Stadt verfügt über ein vielseitiges schulischen Angebot.
In unserem Schulzentrum aus Alfred-Amann-Gymnasium, Sophie La Roche Realschule und Ganerbenschule (Grund- Haupt und Werkrealschule) sind auch die Stadtbücherei und die städtische Musikschule untergebracht.
zu den Bildungseinrichtungen
Cyriakuskirche

Cyriakuskirche

Die wunderschöne, altehrwürdige Cyriakuskirche ist eines der beherrschenden Bauwerke des Bönnigheimer Stadtkerns mit spätgotischer Ausstattung. Der mächtige, auf Säulen ruhende Querbau zwischen Langhaus und Chor ist einer der ganz wenigen Lettner, der sich im Württembergischen erhalten hat. Dabei ist der Hochaltar allein schon ein Prachtstück mittelalterlicher Holzskulptur.
zum historischen Stadtrundgang
Ganerbenburg

Ganerbenburg

Im Jahre 1188 wird die Bönnigheimer Burg als Besitz des Kaisers Barbarossa erwähnt. Sie bildete die nordwestliche Ecke der Stadtbefestigung und ging später in den Besitz der Ganerben über. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie 1546 wieder aufgebaut. Ein großer Teil wurde 1679 eingerissen. Der Turm bekam 1898 das Spitzdach, als die Glocke aus dem Jahr 1359 von der Kirche hierher versetzt wurde. 1979 wurde die Burg saniert.
zum historischen Stadtrundgang
Stadionsches Schloss

Stadionsches Schloss

Mittelpunkt der Innenstadt und Prunkstück zugleich ist das Schloss. Das filigrane, spätbarocke Bauwerk des Reichsgrafen Friedrich von Stadion, mit viel Liebe zum Detail wieder in Originalzustand versetzt, beherbergt nach wechselvoller Geschichte das weltweit einmalige Museum Charlotte Zander für Internationale Naive Kunst und Art Brut.
zum historischen Stadtrundgang
Strombergkellerei

Strombergkellerei

Der Wein, 793 erstmals erwähnt, spielte schon immer eine große Rolle in Bönnigheims Geschichte; jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter bis 1966 die Strombergkellerei im traditionellen Stil des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Heute wird an sonnigen Hängen der Lemberger kultivier, jene anspruchsvolle Württemberger Rarität, die nur in den besten Lagen gedeiht und wovon hier die größte Anbaufläche zu finden ist. Die für Spitzenqualität bekannte Strombergkellerei und mehrere ebenfalls prämierte hochklassige private Weingüter keltern auch den edlen Spätburgunder, spritzen Riesling und natürlich einen kräftigen Trollinger, den Nationalwein der Schwaben.
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Mineralfreibad

Mineralfreibad

Abkühlung finden Sie im Mineralfreibad Bönnigheim. Das Bad bietet modernste Sprunganlagen, Sprudelbecken, Trinkbrunnen, eine 70-Meter Rutsche sowie eine Minigolfanlage und Wohnmobil-Stellplätze.
zum Mineralfreibad