Teil A - Wettbewerbsbedingungen
Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe GRW 1995 in der novellierten Fassung vom 22.12.2003 mit dem Einführungserlass des Landes Baden-Württemberg vom 20.12.2004 zugrunde.
Die Anwendung und Anerkennung der GRW ist für Auslober und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. An der Vorbereitung und Auslobung dieses Wettbewerbs hat der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Baden-Württemberg beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 2008-1-12 registriert.
Anlass und Zweck des Wettbewerbs
Die Stadt Bönnigheim beabsichtigt am südwestlichen Rand der historischen Altstadt, zwischen einem im Umstrukturierungsprozess befindlichen ehemaligen Fabrikareal und der Stadtmauer mit Sichtbezug zum Stadionschen Schloß und zum Michaelsberg, den Neubau einer Stadthalle zu entwickeln. Der für das Amann-Gelände notwendige Bebauungsplan liegt einem städtebaulichen Entwurf zugrunde. Der Bebauungsplan befindet sich in der Vorentwurfsphase.
Mit dem Verfahren eines Realisierungswettbewerbs soll auf der Grundlage der Vorentwürfe die beste architektonische und städtebauliche Lösung für die zu planende und zu realisierende Hochbaumassnahme gefunden werden.
Wesentliche Zielsetzung ist eine in Planung, Bau und Betrieb wirtschaftliche, energetisch optimierte Stadthalle, die in der architektonischen Umsetzung ihres Raumprogrammes den Anforderungen des Auslobers gerecht wird.
Auslober
Stadt Bönnigheim vertreten durch Herrn Bürgermeister Kornelius Bamberger
Kirchheimer Straße 1, 74357 Bönnigheim
Wettbewerbsbetreuung und Vorprüfung
ARCHITEKTUR 109
Mark Arnold + Arne Fentzloff, Freie Architekten BDA
Hohnerstraße 23, 70469 Stuttgart
Fon 0049(0)711-609341, Fax 0049(0)711-609371
Gegenstand des Wettbewerbs
Der Gegenstand des Wettbewerbs ist die Bauwerksplanung für den Neubau einer Stadthalle mit großem Saal für 500 Personen, Bühne und Vereinsräumen in Bönnigheim.
Details der weiteren Aufgabenstellung des Wettbewerbs sind in der Auslobung Teil B beschrieben.
Wettbewerbsart, Verfahrensform
Der Wettbewerb ist als einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungs- und Auswahlverfahren nach VOF in Form eines begrenzt offenen Wettbewerbs mit 25 Teilnehmer ausgelobt.
Zulassungsbereich / Sprache
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Wettbewerbsteilnehmer
Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung im Zulassungsbereich die Berufsbezeichnung Architekt zu führen. Ist in dem Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46 bis 49 der Richtlinie 2005/36/EG „Berufsanerkennungsrichtlinie“ gewährleistet ist, und der die entsprechende Tätigkeit gemäß Richtlinie und Auslobung nachweisen kann.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mehrfachbewerbungen oder Mehrfachteilnahmen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern einer Arbeitsgemeinschaft führen zum Ausschluss aller Beteiligten.
Sachverständige, Fachplaner oder andere Berater müssen nicht teilnahmeberechtigt sein, wenn sie keine Planungsleistungen erbringen, die der Wettbewerbsaufgabe entspricht, und wenn sie überwiegend und ständig auf ihrem Fachgebiet tätig sind.
Hinweis zum Bewerbungsverfahren: Pkt. 1.6.0 Wettbewerbsteilnehmer in der Auslobung
Im Wettbewerbsverfahren sind nur Bewerber/innen mit der Berufsbezeichnung Architekt zugelassen, da bereits ein Gewässerentwicklungsplan und ein Freiflächenplan im Rahmen des Entwurfs zum Bebauungsplan entwickelt wurde. Diese Unterlagen sind Teil der Auslobung.
Die Außenanlagen beim Entwurf beziehen sich lediglich auf die direkte Anbindung der Stadthalle an den bestehenden Entwurf, siehe Pkt. 2.4.0 Finanzierung/Kosten.
Eine Beauftragung eines weiteren Landschaftsarchitekten hat die Stadt Bönnigheim nicht vorgesehen.
Teilnahmehindernisse
Teilnahmehindernisse sind in 3.2.3 GRW beschrieben.
Bewerberverfahren
Jeder Teilnahmeberechtigte kann sich bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren sind erhältlich unter:
www.boennigheim.de/wettbewerb_stadthalle
Zum Auswahlverfahren wird nur zugelassen, wer die dort abrufbaren formalisierten Bewerbungsunterlagen (Bewerbererklärung und Projektblätter) verwendet und vollständig fristgerecht bis zum 11. 12. 2009 | 16.00 Uhr (Zugang beim Wettbewerbsbetreuer) eingereicht hat. E-Mail-Bewerbungen sind vom Verfahren ausgeschlossen.
In der Bewerbererklärung und den dargestellten Projekten belegt der Bewerber seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit, vor allem aber seine Eignung und Kompetenz für die anstehende Wettbewerbsaufgabe. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinaus gehen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt.
Kriterien zur Auswahl der Teilnehmer
Durch die Erfüllung der Ausschluss-/Zulassungskriterien qualifizieren sich die Bewerber für das Auswahlverfahren.
01 Formale Kriterien:
a. Fristgerechter Eingang der Bewerbung
b. Einreichung der (vom Auftraggeber vorgegebenen) Bewerbererklärung
mit mindestens der eigenhändigen
Unterschrift des
(bei juristischen Personen: der) bevollmächtigten Vertreter/s des
Bewerbers.
c. Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe
gemäß § 11 VOF vorliegen (in der
Bewerbererklärung).
d. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (zum Beispiel
durch: Kammernummer, Rundstempel,
Eintragungsurkunde,
Beitragsbescheid).
Zusätzlich bei Berufsanfängern: Nachweis, dass das Diplom nicht mehr als 7 Jahre zurückliegt. Stichtag:
Tag der Bekanntmachung.
02 Qualitative Auswahlkriterien
Den Nachweis der fachlichen Eignung erbringen die Bewerber anhand von 4 Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen. Kann ein Bewerber den Nachweis in einem Kriterium nicht erbringen, legt er ein leeres Projektblatt vor.
- Der Nachweis wie Fertigstellung | Übergabe oder Auszeichnung
darf nicht älter als der Stichtag 01. 01. 2000
sein.
- Je Projektblatt ist die zusätzliche Darstellung, einseitig bedruckt,
auf max. 1 Seite DIN A3 oder max. 2 Seiten DIN
A4 als Anlage zu
begrenzen.
- Für den Nachweis der vier qualitativen Kriterien darf max.
1 Projekt mit den weiteren identisch sein.
Geforderte Projektblätter
Projektblatt P 1 - Realisiertes Projekt: max. Bewertung 5 Punkte
Nachweis eines realisierten Projekts das mit der anstehenden Planungsaufgabe
vergleichbar ist.
Bei Berufsanfängern kann es auch ein Projekt beliebiger Aufgabenstellung
sein oder ein Projekt, das sie als verantwortlicher Projektleiter in
einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben, wenn dies der
Büroinhaber bestätigt.
Notwendige Angaben:
Bezeichnung, Auftraggeber, Urheber (Name des Bewerbers), Jahr der
Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI (mind. wesentliche
Teile der Leistungsphasen 2 - 8), Erstellungskosten, Zeichnungen,
Abbildungen des fertiggestellten Projekts, Erläuterung.
Projektblatt P 2 - Ausgezeichnetes realisiertes Projekt: max. 1 Punkt
Nachweis eines ausgezeichneten realisierten Projekts mit Auszeichnung
Beispielhaftes Bauen, Bonatzpreis, Hugo-Häring-Preis. Bei Berufsanfängern
kann es auch eine ausgezeichnete Studienarbeit sein.
Notwendige Angaben:
ezeichnung, Art der Auszeichnung, Verfasser (Name des Bewerbers),
Jahr der Auszeichnung, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterung.
Projektblatt P 3 - Ausgezeichneter Wettbewerb: max. 3 Punkte
Nachweis einer ausgezeichneten Wettbewerbsarbeit (Preis, Ankauf) in
einem regelgerechten Wettbewerb (kein 1. Rang oder „Erfolg“ in Mehrfachbeauftragungen
oder VOF-Verhandlungsverfahren) - zum Beispiel
durch eine „wettbewerbe aktuell“- Dokumentation. Bei Berufsanfängern
kann es auch ein Erfolg in einem studentischen Wettbewerb sein.
Notwendige Angaben:
Bezeichnung, Auslober, Wettbewerbsart, Verfasser (Name des Bewerbers),
Jahr, Auszeichnungart, Zeichnungen, Abbildungen, Erläuterung.
Projektblatt P 4 - Frei wählbares realisiertes Projekt: max. 5 Punkte
Nachweis eines realisierten Projektes beliebiger Aufgabenstellung zum
Thema „Innovation und Gestaltung“ nach Wahl des Bewerbers.
Notwendige Angaben:
Bezeichnung, Auftraggeber, Urheber (Name des Bewerbers), Jahr der
Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen nach § 15 HOAI (mind. wesentliche
Teile der Leistungsphasen 2 - 8), Erstellungskosten, Zeichnungen,
Abbildungen des fertiggestellten Projekts, Erläuterung.
Als Empfänger ist die Adresse des wettbewerbsbetreuenden Büros:
ARCHITEKTUR 109
Hohnerstraße 23
70469 Stuttgart
und die Zuordnung der Kategorie A: Berufsanfänger oder Kategorie B: Erfahrene Büros, unter der die Bewerbung abgegeben wird, anzugeben. Auf die eigenhändige Unterschrift auf der Bewerbung ist zu achten.
Auswahlgremium und Losverfahren
Die Mitglieder des Auswahlgremiums sind:
01 Herr Martin Queißer, Stadtrat FWV/CDU, Bönnigheim
02 Herr Kai Dongus, Architekt, Ludwigsburg
03 Herr Arne Fentzloff, Architekt, Stuttgart
Ein Auswahlgremium beurteilt die eingereichten Projektblätter und bewertet diese mit maximal 14 Punkten. Die Bewerber die den Auswahlkriterien genügen und mindestens 7 Punkte erzielen, werden zum Losverfahren zugelassen. Insgesamt werden 21 Teilnehmer und 2 Nachrücker ausgewählt.
Genügen mehr als 21 Bewerber den Auswahlkriterien, dann werden aus allen qualifizierten Bewerbungen die 21 Teilnehmer durch Los bestimmt. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht eines Notars oder einer vom Auslober unabhängigen Dienststelle. Berufsanfänger werden in angemessener Zahl durch separate Losziehung berücksichtigt. Bei der Auslosung werden 2 Lostöpfe gebildet:
Bei der Auslosung werden 2 Lostöpfe gebildet:
Bewerber aus Lostopf A: Berufsanfänger,
Diplomurkunde nicht älter als 7 Jahre
Stichtag: Tag der
Bekanntmachung
Bewerber aus Lostopf B: Erfahrene Büros, die den Mindestanforderungen der Auswahl genügen
Ausgewählte Teilnehmer
In Bezug zur Auslobung des städtebaulichen Ideenwettbewerbs Amann- Areal 2001/2002 werden die vier Preisträger zum Realisierungswettbewerb eingeladen:
1. Dollmann + Partner, Stuttgart
2. Michel + Wolf, Stuttgart
3. Matthias Müller, Heilbronn
4. Reinhard Straub, Friedrichshafen
Wahrung der Anonymität
Die Verfasser der Wettbewerbsarbeiten bleiben bis zum Abschluss der
Preisgerichtssitzung anonym.
Preisgericht, Sachverständige und Vorprüfer
Der Auslober hat das Preisgericht in nachstehender Besetzung gebildet und hat es vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört.
1. Fachpreisrichter
1. Herr Prof. Markus Allmann, Architekt, München
2. Herr Joachim Eble, Architekt, Tübingen
3. Herr Prof. Jo Frowein, Architekt, Freiburg
4. Herr Dr. Eckart Rosenberger, Architekt, Fellbach
5. Frau Beatrice Soltys, Architektin, Besigheim
6. Herr Oliver Sorg, Architekt, Stuttgart
2. Stellvertr. Fachpreisrichter (kein Stimmrecht)
1. Herr Prof. Peter Cheret, Architekt, Stuttgart
3. Sachpreisrichter
1. Herr Bürgermeister Kornelius Bamberger, Bönnigheim
2. Herr Reinhold Grünenwald, Stadtrat FWV|CDU, Bönnigheim
3. Herr Fritz Diether, Stadtrat SPD, Bönnigheim
4. Herr Hans-Martin Jäger, Stadtrat UWG, Bönnigheim
5. Herr Jörg Stolzenberger, Stadtrat Grüne, Bönnigheim
4. Stellvertr. Sachpreisrichter (kein Stimmrecht)
1. Herr Wolfgang Bramm, Stellv. Bürgermeister, Bönnigheim
5. Sachverständige (kein Stimmrecht)
1. Herr Gerhard Hauber, Atelier Dreiseitl, Überlingen
2. Herr Peter Knoll, Verbandsbauamtsleiter, Bönnigheim
3. Frau Agnes Marquardt, Kreisbaumeisterin, LRA Ludwigsburg
4. Herr Josef Broll, Steinbeis-Transferzentrum
6. Gäste (kein Stimmrecht)
1. Herr Werner Schlenker, Stadtkämmerer, Bönnigheim
2. Herr Klaus Walz, Hauptamtsleiter, Bönnigheim
7. Vorprüfung
Die Vorprüfung erfolgt durch ARCHITEKTUR 109
1. Herr Mark Arnold, Architekt, Stuttgart
2. Herr Arne Fentzloff, Architekt, Stuttgart
3. Herr Josef Broll, Steinbeis-Transferzentrum, Stuttgart
Wettbewerbsunterlagen
Ein Teil der Wettbewerbsunterlagen wird unter nachfolgend benannter Adresse ab dem 05. 11. 2009 zur Einsichtnahme ins Internet gestellt. Die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer können nach Erhalt eines Zugangscodes, ab dem 21. 12. 2009 die gesamten Wettbewerbsunterlagen herunterladen:
www.boennigheim.de/wettbewerb_stadthalle
Die Wettbewerbsunterlagen bestehen aus:
Teil A - Wettbewerbsbedingungen
Teil B - Wettbewerbsbeschreibung
Teil C - Anlagen zur Auslobung
Anlage 01: Stadtplan als pdf-Datei
Anlage 02: Luftbild 2009 als tiff-Datei
Anlage 03: Städtebaulicher Entwurf mit Freianlagen als pdf-Datei
Anlage 04: Lageplan im Maßstab 1:500 als dwg/dxf-Datei
Anlage 05: Lageplan im Maßstab 1:500 als pdf-Datei
mit best. Bebauung, Wegeführung,
wesentl. Baumbestand,
Höhenquoten und Darstellung
Anlage 06: Modellgrundplatte im Maßstab 1:500
Anlage 07: Abholschein für das Modell
Anlage 08: Raumprogramm als Excel-Datei
Anlage 09: Berechnungsformblätter als pdf-Datei
Anlage 10: Formular Verfassererklärung als pdf-Datei
Anlage 11: Schalltechnisches Gutachten als pdf-Datei
Anlage 12: Geologisches Gutachten als pdf-Datei
Anlage 13: Gewässerentwicklungsplan als pdf-Datei
Wettbewerbsleistungen und Kennzeichnung
Auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Unterlagen sind folgende Leistungen vom Teilnehmer zu erbringen:
1.1 Lageplan M. 1:500
Städtebaulicher Gesamtzusammenhang in genordeter
Darstellung mit Aufsicht auf die Gebäude und
Eintragung der
a. Geschosszahl und Dachform
b. Erschließungsflächen, Eingänge und Andienung
c. Gestaltung des Aussenbereichs im Anschluß an die Stadthalle
und Anbindung an den bestehenden
Entwurf der Grün-/Freianlagen
bzw. an den Gewässerentwicklungsplan.
1.2 Grundrisse M. 1:200, in genordeter Darstellung
a. Darstellung im EG-Plan der Freiflächengestaltung und
Anschlüsse der Aussenanlagen, Zugängen und
Anlieferung
b. Eintragung der Raumnummer und Raumbezeichnung
c. Die Schnittführung der Querschnitte ist einzutragen
1.3 Querschnitt M. 1:200
Schnittführung parallel und quer zum Gebäude einschl.
der Darstellung des
vorhandenen und geplanten Verlaufs der
Geländeoberkante mit Festlegung der EFH bezogen auf NN.
1.4 Ansichten M. 1:200
1.5 Konstruktiver Schnitt und Ansicht M 1:50 mit Materialangabe
1.6 Erläuterungsbericht
Die Erläuterungen sollen über Ableitung und Ziele des Lösungsvorschlags
informieren
und sollen daher – in Form von Texten,
Skizzen, Perspektiven, Graphiken, Fotomontagen und sonstigen
Darstellungen – auf den Plänen an den Stellen dargestellt werden,
an der über die Plandarstellung hinaus
etwas zu erläutern ist.
a. Leitidee
b. Städtebauliches und architektonisches Konzept
c. Freiraumplanerische Einbindung/Ökologie
d. Erschließung Besucher und Andienung/Entsorgung
e. Konstruktion und Materialien
f. Energiekonzept
g. Wirtschaftlichkeit (Erstellung, Betrieb, Unterhaltung).
1.7 Modell M. 1:500
1.8 Prüfbare Berechnungen mit Nachweis auf separatem Plansatz
a. Bruttogeschossfläche
b. Bruttorauminhalt
c. Nachweis der Raumprogrammfläche
1.9 Verfassererklärung (2-fach)
gemäß Anlage in einem mit der Kennzahl versehenen undurchsichtigem
und
verschlossenen Umschlag, bezeichnet als
„Verfassererklärung“. Neben der Verfassererklärung geben die
Teilnehmer ihre Anschrift, Mitarbeiter, Sachverständige und
Fachplaner an, juristische Personen,
Partnerschaften und Arbeitsgemeinschaften
außerdem den bevollmächtigten Vertreter. Jeder
Verfasser
prüft seine Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich
und belegt sie mit einer Kopie seines
Befähigungsnachweises in
der Wettbewerbssprache.
2.0 Karte im Format DIN A5- Quer mit den Namen der Verfasser und
aller Beteiligten zur Kennzeichnung
während der Ausstellung
2.1 Verzeichnis aller eingereichten Unterlagen
2.2 Für die Öffentlichkeitsarbeit wird darum gebeten, zu den Plänen in
Papierform, diese auch als pdf-Format auf
CD einzureichen.
Orientierungsgröße: 300 dpi bei DIN A 4
Die Planunterlagen sind ungefaltet einzureichen.
Die einzureichende
Wettbewerbsarbeit ist in allen Teilen nur durch eine Kennzahl aus sechs
arabischen
Ziffern in der rechten, oberen Planecke zu kennzeichnen.
Beurteilungskriterien
Die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten werden durch das Preisgericht nach folgenden Kriterien bewertet. Die Reihenfolge stellt dabei keine Gewichtung dar:
1.1 Städtebauliche und freiräumliche Qualität
1.2 Architektonische und gestalterische Qualität
des Hochbaus und der Freiräume
1.3 Erfüllung des Raumprogramms und funktionale Anforderungen
Erschließung, Organisation, Orientierung
1.4 Qualitative Bedarfsanforderungen (baulicher Standard)
1.5 Wirtschaftlichkeit und Konstruktion
1.6 Investitions- und Folgekosten
1.7 Energiekonzept
1.8 Ökologische Anforderungen und Umweltverträglichkeit
Termine
Tag der Bekanntmachung 05. 11. 2009
Meldeschluss für schriftl. Bewerbungen 11. 12. 2009 | 16.00 Uhr
Der Zeitpunkt der Bewerbungsabgabe beim wettbewerbsbetreuenden Büro ARCHITEKTUR 109, wird mit Datum und Uhrzeit als Submissonstermin festgelegt.
Auswahl der Teilnehmer 15. 12. 2009
Bewerber die bis zum 22. 12. 2009 keine Aufforderung zur Teilnahme erhalten haben, sind nicht mehr im Verfahren
Download der Wettbewerbsunterlagen ab 21. 12. 2009
Abholung des Modells ab 21. 12. 2009
Gegen Vorlage des Abholscheins kann das Modell unter folgender Adresse nach Voranmeldung abgeholt werden:
Werner Allgeier
Immenhofer Straße 42a
70180 Stuttgart
Telefon 0711 - 604744
allgeiermodelle@aol.com
Rückfragen
Eingang der schriftlichen Rückfragen 11. 01. 2010 | 16.00 Uhr
(Zugang beim Wettbewerbsbetreuer ARCHITEKTUR 109)
Schriftliche Beantwortung der Rückfragen 18. 01. 2010
Fragen und Antworten werden nach Abstimmung mit dem Auslober und - soweit inhaltliche Fragen auftreten unter Hinzuziehung von Fachpreisrichtern - zusammengefasst und an alle Wettbewerbsteilnehmer, die Preisrichter und die Architektenkammer Baden-Württemberg gesandt. Die Antworten des Auslobers gelten als Bestandteil dieser Wettbewerbsauslobung.
Einlieferung der Wettbewerbsunterlagen
Abgabetermin für die Wettbewerbspläne 17. 03. 2010 | 16.00 Uhr
Abgabetermin für das Wettbewerbsmodell 24. 03. 2010 | 16.00 Uhr
Der Zeitpunkt der Abgabe wird mit Datum und Uhrzeit als Submissonstermin, abweichend zur GRW 5.4.2, festgelegt, unabhängig zur Art und Weise der Zustellung. Die Wettbewerbsarbeit kann an den Abgabeterminen jeweils von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr persönlich abgegeben werden. Als Zeitpunkt der Abgabe gilt dann die auf der Empfangsbestätigung vermerkte Datums- und Zeitangabe der Wettbewerbsbetreuung. Die Arbeit kann auch per Post, Bahn oder einem anderen Transportunternehmen an die folgende Adresse aufgegeben werden:
ARCHITEKTUR 109
Hohnerstraße 23
70469 Stuttgart
Sitzung des Preisgerichts und Bekanntgabe des Ergebnisses
Das Preisgericht tagt voraussichtlich am 23. 04. 2010
Der Auslober teilt den Wettbewerbsteilnehmern das Ergebnis des Wettbewerbes unter dem Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung durch Übersendung der Niederschrift über die Preisgerichtssitzung unverzüglich mit und macht es sobald als möglich öffentlich bekannt. Die Mitglieder des Preisgerichts und die Architektenkammer Baden- Württemberg erhalten ebenfalls die Niederschrift.
Ausstellung der Arbeiten
Ausstellung der Arbeiten voraussichtlich 24. 04. 2010 - 30. 04. 2010
Der Ort der Ausstellung, der Zeitpunkt der Eröffnung und ihre Dauer werden den Wettbewerbsteilnehmern rechtzeitig bekanntgegeben. Die mit den Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden Eigentum des Auslobers. Die übrigen Wettbewerbsarbeiten können ab 05. 05. 2010 im Verbandsbauamt der Stadt Bönnigheim abgeholt werden. Die Frist für die Abholung beträgt 2 Wochen. Planunterlagen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt wurden, werden auf Verlangen des Teilnehmers zurückgesandt. Die Kosten für die Rücksendung der Modelle erfolgt zu Lasten der Teilnehmer. Im Falle von Beschädigung oder Verlust einer Wettbewerbsarbeit haftet der Auslober gemäß GRW 6.5.
Preise
Der Auslober stellt für Preise und Ankäufe einen Gesamtbetrag in Höhe von 53.000 Euro zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme ist auf der Basis von § 15 und § 16 HOAI ermittelt. Die Umsatzsteuer ist darin nicht enthalten. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
| 1. Preis | 25 % | 13.250 € |
| 2. Preis | 20 % | 10.600 € |
| 3. Preis | 15 % | 7.950 € |
| 4.Preis | 12 % | 6.360 € |
| 5. Preis | 8 % | 4.2.40 € |
| Ankäufe | 20 % | 10.600 € |
Die mit Preisen und Anerkennungen ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Preissumme vor Aufhebung der Anonymität vorbehalten.
Abschluss des Wettbewerbs
Der Auslober teilt den Wettbewerbsteilnehmern das Ergebnis des Wettbewerbs unter dem Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung unverzüglich mit und macht es sobald als möglich öffentlich bekannt.
Weitere Bearbeitung
Der Auslober wird in Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes, unter den in den GRW 7.1 genannten Voraussetzungen einem Preisträger die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI stufenweise mindestens bis zur abgeschlossenen Leistungsphase 5 (Ausführung) übertragen. Der Grobterminplan sieht die Planung für 2010-2011 und die Realisierung bis 2012 vor, vorbehaltlich weiterer Förder- und Haushaltsmittel sowie weiterer Beschlüsse des Gemeinderats.
Verpflichtung der Wettbewerbsteilnehmer
Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch den Auslober, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Vergütung der weiteren Bearbeitung
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Urheberrecht
Die Nutzung der Wettbewerbsarbeit und das Recht der Erstveröffentlichung sind in GRW 7.3 geregelt.








