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BÖNNIGHEIM

 

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Dann wenden Sie sich doch an das Sekretariat des Bürgermeisters (Tel. 273-11) oder eines der nachgenannten Mitglieder des Stiftungsrates:

 

  • Kornelius Bamberger (Tel. 408467), Vorsitzender
  • Dieter Böhler (Tel. 23321),
  • Wolfgang Bramm (Tel. 22973),
  • Werner Hilligardt (Tel. 22380),
  • Hans-Joachim Jaeger (Tel. 22275), stellv. Vorsitzender
  • Ilse Kreiser (Tel. 881467),
  • Heinz Kretschmer (Tel. 22693).

 

 E-Mail: buergerstiftung@

            boennigheim.de

 

 

Mittelverwendung - Die Projektliste

Die Bürgerstiftung bietet unter dem Motto "Gewaltprävention und Selbstbehauptung" eine Schulveranstaltung an. Sie richtet sich an Jungen der Klassen sieben bis neun an der Werkrealschule sowie sieben und acht von Gymnasium und Realschule.

BÖNNIGHEIMER ZEITUNG vom 17.12. 2010

 

BÖNNIGHEIM, 17. DEZEMBER 2010

Gelassenheit erlernen

Gewaltpräventionsprojekt für Jungen wird von der Bürgerstiftung gefördert

"Jetzt machen wir mal speziell etwas für Buben", betonten Jugendreferent Zimmermann, Schulsozialarbeiterin Breithaupt und Dieter Böhler (Bürgerstiftung) zum Start eines neuen Projekts gegen Gewalt.
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Bürgermeister Kornelius Bamberger und Dieter Böhler als Mitglieder des Stiftungsrats, Ivan Jurcevic, Schulsozialarbeiterin Gerti Breithaupt, Daniel Jurcevic, Stadtjugendreferent Christian Zimmermann und Werner Bitzenberger, Rektor der Ganerbenschule (von links nach rechts), unterstützen gemeinsam das jetzt startende Gewaltspräventions- und Selbstbehauptungstraining" für zwölf- bis 14-jährige Jungen. Foto: Helmut Pander
Bürgermeister Kornelius Bamberger und Dieter Böhler als Mitglieder des Stiftungsrats, Ivan Jurcevic, Schulsozialarbeiterin Gerti Breithaupt, Daniel Jurcevic, Stadtjugendreferent Christian Zimmermann und Werner Bitzenberger, Rektor der Ganerbenschule (von links nach rechts), unterstützen gemeinsam das jetzt startende Gewaltspräventions- und Selbstbehauptungstraining" für zwölf- bis 14-jährige Jungen. Foto: Helmut Pander
In Zusammenarbeit mit der Bönnigheimer Bürgerstiftung, die die Finanzierung übernimmt, und Ivan Jurcevic (siehe Infokasten), der zusammen mit seinem Bruder Daniel das Sportstudio "Fit und Vital" in Bönnigheim leitet, ist es Stadtjugendreferent Christian Zimmermann und Schulsozialarbeiterin Gerti Breithaupt gelungen, unter dem Motto "WIR" ein Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungstraining zu organisieren. Jungs der Ganerbenschule im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren sollen dabei von Jurcevic angeleitet und motiviert werden, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, Situationen richtig einzuschätzen und angemessen zu reagieren, aktiv zu handeln ohne leichtsinnig zu sein, Konflikte gewaltfrei zu lösen und das eigene aggressive Verhalten zu reflektieren.

Nachdem es im Rahmen der jährlichen Jugendwoche bereits Selbstbehauptungskurse von Uschi Daub für Mädchen gibt, sollte es jetzt an der Bönnigheimer Werkrealschule, der Ganerbenschule, ein Angebot nur für Jungs geben. An sechs Nachmittag à zwei Stunden werden im ersten Kurs zunächst 16 Heranwachsende ihre persönlichen Grenzen durch Konditions- und Konzentrationstraining während der körperlichen Anstrengung finden. Jurcevic: "Dazu gehört auch gezieltes Provozieren, um die Konzentration zu stören und diese weiter zu entwickeln oder durch Zwischenrufen zu zeigen, dass nicht der der Beste ist, der zuschlagen kann, sondern derjenige mit der besten Reaktion, Konzentration und Durchhaltekraft." Die Gruppe ist der Trainer und "die Motivationsmaschine", sich gegenseitig zu beflügeln und die Schwächen des anderen zu den Stärken auszubauen, so der 39-jährige vierfache Weltmeister im Kickboxen. "Aus Gewalterfahrungen darf es keine Aggressionsspirale geben", begründet Gerti Breithaupt das neue Projekt. Das Ziel der Kurse ist es deshalb, "siegen ohne zu kämpfen", wobei im Idealfall die Teilnehmer ihre gemachten Erfahrungen als Schülermentoren und Multiplikatoren an ihre Mitschüler weitergeben.

Mit den ersten 16 Kursteilnehmern ist nun ein Anfang gemacht. "Wir hoffen, dass es weitere Kreise zieht und sich noch weitere anmelden", sagt Dieter Böhler als Mitglied des Stiftungsrats. Deshalb ist die Bürgerstiftung auch bereit, noch weitere Kurse zu finanzieren.
Redaktion: JÜRGEN KUNZ

 

 BÖNNIGHEIMER ZEITUNG vom 10.2. 2011

BÖNNIGHEIM, 10. FEBRUAR 2011

Fäuste fliegen höchstens im Sport

Gewaltpräventionsprojekt mit Bönnigheimer Jungs trägt Früchte - Zweite Runde denkbar

Seit wenigen Wochen trainieren Bönnigheimer Jungs im Gewaltpräventionstraining Kondition, Ausdauer, aber auch Disziplin und Selbstvertrauen. Schon jetzt hat Coach Ivan Jurcevic die Burschen erreicht.

16 Jungs im schlimmsten Teenageralter zwischen zwölf und 16 Jahren zu bändigen, das ist schwieriger als jede Raubkatzendressur. Ivan Jurcevic hat diese Nummer drauf wie kaum ein anderer. Gibt der knapp zwei Meter große Muskelmann mit dem Bürstenhaarschnitt ein Kommando, sind die Halbstarken schlagartig ruhig. Das tun sie aber nicht, weil sie kuschen, sondern weil sie vor dem 39-Jährigen einen Heidenrespekt haben und zu ihm aufschauen.

Jurcevic leitet in seinem Bönnigheimer Sportstudio "Fit und Vital" seit wenigen Wochen einen Gewaltpräventionskurs für Jungs - auf freiwilliger Basis, verdonnert wurde hierzu keiner. Einmal pro Woche powern sich die Jugendlichen mit dem Sportler aus, trainieren Kondition und Muckis, gehen an ihre körperlichen Grenzen. Was aber viel wichtiger ist: Sie lernen Disziplin, aggressionsfreie Kommunikation, wie sie Konflikten begegnen können, ohne draufzuhauen. Alles dreht sich um Selbstvertrauen, Selbstbehauptung und Selbstbeherrschung, um das Erlebnis in der Gruppe und Rücksicht auf andere. "Es geht hier nicht um die meiste Kraft oder die größte Klappe, sondern darum, sich zu beweisen durch Engagement und Kameradschaft", sagt der vierfache Weltmeister im Kickboxen. Fäuste fliegen hier höchstens im Sport.

Jurcevic ist Bruder, Kumpel und Trainer in einem. Die Teenys in seinem Kurs nennt er Männer, spricht mit ihnen auf Augenhöhe. Dennoch ist das Pilotprojekt, das von der örtlichen Bürgerstiftung finanziert wird, kein reiner Kuschelkurs. Nach jeder Stunde müssen die jungen Teilnehmer einen kurzen Aufsatz über das Gelernte verfassen und einreichen. Jurcevic notiert akribisch, wer gut mitmacht, lobt und rügt. Regeln sind das A, Reflexion ist das O.

Und was die Werkrealschüler und Gymnasiasten zu Papier bringen, überrascht auch Schulsozialarbeiterin Gerti Breithaupt, Stadtjugendreferent Christian Zimmermann und Dieter Böhler von der Bürgerstiftung, die sich am Dienstag vor Ort vom Erfolg der Gewaltprävention überzeugten. "Ich will, wenn einer mich mit Ausdrücken ärgert, nicht die Beherrschung verlieren und mich mit Worten wehren", schreibt Adrian (13). Der gleichaltrige Jan wünscht sich, "mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Dadurch erhoffe ich mir, auch bei unangenehmen Aufgaben durchhalten zu können". Und dem 14-jährigen Erkan hat Trainer Jurcevic schon in kurzer Zeit "Mut gemacht. Mir gefällt, wie Sie hinter uns stehen".

Weitere vier Treffen sind angesetzt. Wie es danach weitergeht, ist laut Sozialarbeiterin Breithaupt noch unklar. Aber sie könne sich durchaus vorstellen, dass es im "Fit und Vital"-Studio in eine nächste Runde geht, möglicherweise mit den Jungs als Mentoren. Böhler jedenfalls war am Dienstagabend derart begeistert vom Gewaltpräventionstraining, dass er spontan die finanzielle Unterstützung der Bürgerstiftung zusagte, sollte ein zweiter Kurs zustande kommen.


Redaktion: CAROLINE HOLOWIECKI

 

Bericht der BÖNNIGHEIMER ZEITUNG vom 29.3.2011

zum Abschluss des Projekts

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Sehenswürdigkeiten in Bönnigheim

Köllesturm

Köllesturm

Als „Oberer Torturm“ um 1286 mit der Stadtbefestigung erbaut. Auf dem Turm wohnte der Turmwächter. Ein Flügeltor und ein Zugtor verschlossen den Zugang zur Stadt. Der Torwächter verschloss abends das Tor und öffnete es morgens wieder. Für einen Reisenden durfte es nachts nur mit Genehmigung des Amtmannes geöffnet werden. Außerdem kassierte der Torwächter den Wegezoll. 1772 wurde nach einem Brand das Spitzdach durch eine barocke Dachform ersetzt. Einige Zeit war auch der Ortsarrest hier untergebracht. Nach der letzten Turmwächterfamilie erhielt der Turm den Namen Köllesturm. 1984 wurde die Fassade restauriert.
zum historischen Stadtrundgang
Rathaus

Rathaus

Unsere Stadt verfügt über eine leistungsstarke Verwaltung, die - zentral im Rathaus angesiedelt – den Bürgern und Interessenten mit Rat und Tat zur Seite steht. Egal, ob im persönlichen Gespräch, am Telefon oder virtuell via Internet – die Stadtverwaltung ist für Sie da. Hier finden Sie immer den richtigen Ansprechpartner.
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Steinhaus

Steinhaus

Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Steinhaus, ist das Schwäbische Schnapsmuseum untergebracht. Weit über Stadt und Ländle hinaus hat sich die Historische Gesellschaft mit dem Museum zur Kulturgeschichte des Alkohols, der Entwicklung der Destillationstechnik sowie der Geheim- und Schwarzbrennerei einen Namen gemacht. Bekannt sind die Likör- und Schnapsproben in geselliger Runde.
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Schulzentrum

Schulzentrum

Unsere Stadt verfügt über ein vielseitiges schulischen Angebot.
In unserem Schulzentrum aus Alfred-Amann-Gymnasium, Sophie La Roche Realschule und Ganerbenschule (Grund- Haupt und Werkrealschule) sind auch die Stadtbücherei und die städtische Musikschule untergebracht.
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Cyriakuskirche

Cyriakuskirche

Die wunderschöne, altehrwürdige Cyriakuskirche ist eines der beherrschenden Bauwerke des Bönnigheimer Stadtkerns mit spätgotischer Ausstattung. Der mächtige, auf Säulen ruhende Querbau zwischen Langhaus und Chor ist einer der ganz wenigen Lettner, der sich im Württembergischen erhalten hat. Dabei ist der Hochaltar allein schon ein Prachtstück mittelalterlicher Holzskulptur.
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Ganerbenburg

Ganerbenburg

Im Jahre 1188 wird die Bönnigheimer Burg als Besitz des Kaisers Barbarossa erwähnt. Sie bildete die nordwestliche Ecke der Stadtbefestigung und ging später in den Besitz der Ganerben über. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie 1546 wieder aufgebaut. Ein großer Teil wurde 1679 eingerissen. Der Turm bekam 1898 das Spitzdach, als die Glocke aus dem Jahr 1359 von der Kirche hierher versetzt wurde. 1979 wurde die Burg saniert.
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Stadionsches Schloss

Stadionsches Schloss

Mittelpunkt der Innenstadt und Prunkstück zugleich ist das Schloss. Das filigrane, spätbarocke Bauwerk des Reichsgrafen Friedrich von Stadion, mit viel Liebe zum Detail wieder in Originalzustand versetzt, beherbergt nach wechselvoller Geschichte das weltweit einmalige Museum Charlotte Zander für Internationale Naive Kunst und Art Brut.
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Strombergkellerei

Strombergkellerei

Der Wein, 793 erstmals erwähnt, spielte schon immer eine große Rolle in Bönnigheims Geschichte; jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter bis 1966 die Strombergkellerei im traditionellen Stil des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Heute wird an sonnigen Hängen der Lemberger kultivier, jene anspruchsvolle Württemberger Rarität, die nur in den besten Lagen gedeiht und wovon hier die größte Anbaufläche zu finden ist. Die für Spitzenqualität bekannte Strombergkellerei und mehrere ebenfalls prämierte hochklassige private Weingüter keltern auch den edlen Spätburgunder, spritzen Riesling und natürlich einen kräftigen Trollinger, den Nationalwein der Schwaben.
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Mineralfreibad

Mineralfreibad

Abkühlung finden Sie im Mineralfreibad Bönnigheim. Das Bad bietet modernste Sprunganlagen, Sprudelbecken, Trinkbrunnen, eine 70-Meter Rutsche sowie eine Minigolfanlage und Wohnmobil-Stellplätze.
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