Thomas Wieck - Violoncello

Thomas Wieck entstammt einer Musikerfamilie. Sein Vater ist Geiger und schon von klein auf hörte er ganz aufmerksam den Cellisten zu, die für Kammermusikproben nach Hause kamen. Als es an der Zeit war sich für einen Beruf zu entscheiden, konnte sich Herr Wieck nicht vorstellen, sich mit etwas anderem als dem Cello zu beschäftigen. Die Möglichkeiten mit verschiedenen Menschen an abwechselnden Orten zusammen zu kommen und mit ihnen zu musizieren, hat ihn zum Musikerberuf hingezogen.
An seinen Studienorten in Berlin und Detmold hat er Menschen aus aller Welt kennen gelernt, mit denen er zum Teil jetzt noch Kontakt hält. Thomas Wieck habe sich immer Lehrer gesucht, die er von Konzerten her kannte, und deren Ton und die Technik, mit der sie den Ton hervorbrachten, nachahmen wollte. So kam es, dass er Unterricht beim Solocellisten der Berliner Philharmoniker hatte, dann zur Meisterklasse von André Navarra nach Detmold ging, und zwischendurch zu Kursen bei Antonio Janigro, Janos Starker und Gregor Piatigorski ging. Diese Musiker waren damals schon nicht mehr jung, aber ihn faszinierte die Art, wie sie durch ihr Spiel und Unterrichten dazu beitrugen, das Cello heutzutage als Konzertinstrument dem Klavier und der Geige als ebenbürtig zu platzieren.
Nach einigen Jahren Orchestertätigkeit an den Studienorten, nahm Thomas Wieck seine Unterrichtstätigkeit in der Region auf und ist seit 2003 an der Musikschule in Bönnigheim tätig.








